Udanin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Udanin
Wappen von Udanin
Udanin (Polen)
Udanin
Udanin
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Środa Śląska
Geographische Lage: 51° 2′ N, 16° 27′ O51.03694444444416.453333333333Koordinaten: 51° 2′ 13″ N, 16° 27′ 12″ O
Einwohner: 982 (1. Jan. 2008)
Postleitzahl: 55-340
Telefonvorwahl: (+48) 76
Kfz-Kennzeichen: DSR
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Autobahn A4
Schienenweg: Strzegom-Ujazd Górny
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Landgemeinde
Gemeindegliederung: 23 Ortschaften
19 Schulzenämter
Fläche: 110,70 km²
Einwohner: 5375
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0218052
Verwaltung (Stand: 2010)
Gemeindevorsteher: Teresa Olkiewicz
Adresse: Udanin 26
55-340 Udanin
Webpräsenz: www.udanin.pl
Kirche der Heiligen Ursula in Udanin

Udanin (u'danin, deutsch: Gäbersdorf) ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde, Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Bis 1945 gehörte das Dorf zum Deutschen Reich, Landkreis Striegau, Niederschlesien.

Geographie[Bearbeiten]

Udanin liegt im Südwesten von Polen etwa 42 Kilometer von Breslau und 28 Kilometer von Legnica entfernt. Nachbargemeinden sind Środa Śląska, Kostomłoty, Zarow, Mściwojów und Wądroże Wielkie.

Gemeinde[Bearbeiten]

Die Landgemeinde Udanin setzt sich aus 23 Orten mit 19 Ortsteilen (deutsche Namen bis 1945)[2] samt Schulzenamt zusammen:

  • Damianowo (Damsdorf)
  • Drogomiłowice (Dromsdorf-Lohnig)
  • Dziwigórz (Diesdorf)
  • Gościsław (Bertholdsdorf)
  • Jarosław (Jerschendorf)
  • Jarostów (Eisendorf)
  • Karnice (Körnitz)
  • Konary (Kuhnern)
  • Lasek (Förstchen)
  • Lusina (Lüssen)
  • Łagiewniki Średzkie
  • Pichorowice (Peicherwitz)
  • Piekary (Beckern)
  • Pielaszkowice (Pläswitz)
  • Różana (Lederose)
  • Sokolniki (Zuckelnick)
  • Udanin (Gäbersdorf)
  • Ujazd Dolny (Nieder Mois)
  • Ujazd Górny (Ober Mois)

Weitere Ortschaften der Gemeinde sind: Dębki (Eichberg), Dębnica, Jańczów und Księżyce.

Insgesamt leben aber weniger als 6000 Menschen in der Gemeinde. Die größten Orte der Gmina sind Udanin mit 982 Einwohnern, Ujazd Górny mit 596 Einwohnern und Ujazd Konary mit 503 Einwohnern.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Gemeinde hat einen größtenteils ländlichen Charakter. 86 Prozent ihrer Fläche werden für die Landwirtschaft verwendet, 10 Prozent entfallen auf das Gemeindegebiet, lediglich 4 Prozent werden für Forstwirtschaft genutzt. Die fruchtbaren Böden werden hauptsächlich für den Ackerbau verwendet. Die Gemeinde ist reich an Rohstoffen, wie Lehm und Braunkohle.[3]

In den letzten 19 Jahren wurden 1340 Haushalte an die Wasserversorgung angeschlossen, damit sind Wasser- und Abwasseranschlüsse in fast allen Ortschaften der Gemeinde vorhanden. Eine moderne Kläranlage wurde in Piekary gebaut.

Die Verkehrsanbindung ist durch die Bahnstrecke von Strzegom bis Ujazd Górny und die Autobahn A4 gewährleistet. Der nächste Flughafen befindet sich in Breslau.

Die Grundschule der Gemeinde wurde vor kurzer Zeit modernisiert und mit einer Sporthalle versehen. Der Bau eines Kindergartens ist für die nächsten Jahre geplant.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Gut Gäbersdorf um 1860, Sammlung Alexander Duncker

In den Ortschaften der Gemeinde gibt es mehrere historische Kirchen. Die Kirche der Heiligen Ursula in Udanin wurde 1250 erbaut.

Weiterhin werden durch die Stauseen der Region viele Angler angelockt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Udanin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 9. Juli 2014.
  2. Das Genealogische Orts-Verzeichnis
  3. Beschreibung der Gmina Udanin