Verbandsgemeinde Dudenhofen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Dudenhofen
Verbandsgemeinde Dudenhofen
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Dudenhofen hervorgehoben
49.3163458.388262Koordinaten: 49° 19′ N, 8° 23′ O
Basisdaten (Stand 2014)
Bestandszeitraum: 1971–2014
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Pfalz-Kreis
Fläche: 27,13 km²
Einwohner: 11.247 (31. Dez. 2012)
Bevölkerungsdichte: 415 Einwohner je km²
Verbandsgliederung: 3 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Konrad-Adenauer-Platz 6
67373 Dudenhofen
Webpräsenz: www.vg-dudenhofen.de
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen
Lage der Verbandsgemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis

Die Verbandsgemeinde Dudenhofen war eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehörten drei eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz war in der namensgebenden Gemeinde Dudenhofen. Sie lag in der Vorderpfalz und entstand 1971 im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungs- und Gebietsreform.

Zum 1. Juli 2014 schloss sich die Verbandsgemeinde mit der verbandsfreien Gemeinde Römerberg zur neuen Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen zusammen.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Dudenhofen 12,95 5.774
Hanhofen 5,80 2.459
Harthausen 8,37 3.014
Verbandsgemeinde Dudenhofen 27,13 11.247

(Einwohner am 31. Dezember 2012)

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der Verbandsgemeinde Dudenhofen zum Zeitpunkt ihrer Auflösung; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1]

Jahr Einwohner
1815 1.784
1835 2.901
1871 3.549
1905 4.032
1939 5.038
1950 5.734
Jahr Einwohner
1961 6.652
1970 7.329
1987 9.083
1997 10.421
2005 11.128
2011 11.188

Politik[Bearbeiten]

Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Dudenhofen

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Dudenhofen bestand aus 28 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die zuletzt bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[2]

Wahl SPD CDU FDP GRÜNE FWG Gesamt
2009 7 15 2 2 2 28 Sitze
2004 7 15 2 2 2 28 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der hauptamtliche Bürgermeister der Verbandsgemeinde wurde für acht Jahre direkt gewählt. Von 2009 bis 2014 amtierte Peter Eberhard (CDU).

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Im silbernen Schildbord durch Wellenlinien geteilt, oben in Blau, rechts ein silbernes Kreuz, dessen Arm verlängert und zu stilisierten Krümme rechtshin ausgezogen ist, links ein ebenfalls silbernes Kreuz, dessen Arm in einer liegenden Mondsichel endet, unten von Silber und Blau geteilt, darin eine Lilie in wechselnder Tinktur“.

Das Wappen wurde 1983 von der Bezirksregierung genehmigt. Es enthält die Hauptelemente der Wappen der drei Ortsgemeinden, das Kreuz mit der Mondsichel von Hanhofen, daneben das Kreuz von Dudenhofen und unten die Lilie von Harthausen. Die Farben Blau und Silber verweisen auf das Hochstift Speyer, zu dem alle drei Orte lange gehörten.

Partnerschaften[Bearbeiten]

Seit Oktober 1992 bestand eine Partnerschaft mit der sächsischen Stadt Oberlungwitz.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Verbandsgemeinderatswahlen