Dudenhofen

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Dieser Artikel beschreibt die Ortsgemeinde Dudenhofen in Rheinland-Pfalz. Für den Stadtteil Dudenhofen von Rodgau siehe Dudenhofen (Rodgau).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Dudenhofen
Dudenhofen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Dudenhofen hervorgehoben
49.3177777777788.3905555555556104Koordinaten: 49° 19′ N, 8° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Pfalz-Kreis
Verbandsgemeinde: Dudenhofen
Höhe: 104 m ü. NN
Fläche: 12,96 km²
Einwohner:

5.706 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 440 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67373
Vorwahl: 06232
Kfz-Kennzeichen: RP
Gemeindeschlüssel: 07 3 38 007
Adresse der Verbandsverwaltung: Konrad-Adenauer-Platz 6
67373 Dudenhofen
Webpräsenz: www.dudenhofen.de
Ortsbürgermeister: Peter Eberhard (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Dudenhofen im Rhein-Pfalz-Kreis
Frankenthal (Pfalz) Kreis Bergstraße Landkreis Alzey-Worms Landkreis Bad Dürkheim Landkreis Germersheim Landkreis Karlsruhe Neustadt an der Weinstraße Landkreis Südliche Weinstraße Ludwigshafen am Rhein Mannheim Rhein-Neckar-Kreis Speyer Worms Altrip Beindersheim Birkenheide Bobenheim-Roxheim Böhl-Iggelheim Dannstadt-Schauernheim Dudenhofen Fußgönheim Großniedesheim Hanhofen Harthausen Heßheim Heuchelheim bei Frankenthal Hochdorf-Assenheim Kleinniedesheim Lambsheim Limburgerhof Maxdorf Mutterstadt Neuhofen (Pfalz) Otterstadt Rödersheim-Gronau Römerberg (Pfalz) Schifferstadt Waldsee (Pfalz)Karte
Über dieses Bild

Dudenhofen ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde, zu der neben Dudenhofen die Ortsgemeinden Hanhofen und Harthausen gehören.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Dudenhofen liegt in der Region Pfalz.

Zu Dudenhofen gehören auch die Wohnplätze Atzelhof, Falkenhof, Ruppertsäckerhof, Waldhaus und Zwölfmannsgarten.[2]

[Bearbeiten] Geschichte

Dudenhofen wurde im 7./8. Jahrhundert von den Franken gegründet und erstmals 1156 in einer Urkunde Friedrich Barbarossas in der Schreibweise „Tutenhoven“ erwähnt. Seit 1392 ist die heutige Schreibweise nachgewiesen.

974 wurde durch Kaiser Otto II. die Gerichtsbarkeit über Dudenhofen als Ort des Speyergaus dem Bistum Speyer unterstellt. Bis zur Auflösung der bestehenden Herrschaftsverhältnisse 1797 durch den Anschluss an die französische Republik gehörte Dudenhofen zum Speyerer Hochstift. Diese Zugehörigkeit war aber nicht immer unumstritten, seit ihrer politischen Unabhängigkeit 1294 beanspruchte die Stadt Speyer die Hoheit über Dudenhofen, versuchte aber nie, diesen Anspruch durchzusetzen.

Nach der französischen Herrschaft gehörte Dudenhofen zum Bezirksamt Speyer im „Bayerischen Rheinkreis“, aus dem nach dem Zweiten Weltkrieg der Landkreis Speyer hervorging, der 1969 aufgelöst und dem Landkreis Ludwigshafen, heute Rhein-Pfalz-Kreis, angeschlossen wurde.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

1607 wurden in Dudenhofen 57 Haushalte gezählt, was einer Zahl von etwa 300 Einwohnern entspricht, mit den Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges gingen diese aber 1648 auf 13 Familien zurück. Das 18. Jahrhundert brachte einen deutlichen Bevölkerungszuwachs von 160 Einwohnern im Jahr 1701 auf 493 im Jahr 1802, die dann 1820 auf etwa 1000 anwuchsen.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Dudenhofen besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[3]

  SPD CDU FDP GRÜNE FWG Gesamt
2009 4 12 2 2 2 22 Sitze
2004 3 12 2 3 2 22 Sitze

[Bearbeiten] Bürgermeister

Der ehrenamtliche Ortsbürgermeister wird für fünf Jahre direkt gewählt. Seit 2009 amtiert Peter Eberhard (CDU).

[Bearbeiten] Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Blau ein silbernes Kreuz, dessen oberer Arm verlängert und zu einer stilisierten Krümme rechtshin ausgezogen ist“.

Es wurde 1962 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1744. Jedoch wurde das „krumme creutz“ bereits um 1715 auf Dudenhofener Grenzsteinen verwendet.[4]

Zuvor war das Wappen schon 1845 eingeführt worden, allerdings mit den willkürlich festgelegten Farben Schwarz und Silber. Da der Ort lange zum Hochstift Speyer gehörte, wurden nun dessen Farben Silber und Blau gewählt. Die Flagge ist von Blau und Weiß geviert.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Behörden

Als Sitz der Verbandsgemeinde beherbergt Dudenhofen deren Verwaltung.

[Bearbeiten] Sport

Bekannt ist Dudenhofen für seine Radrennbahn, genannt die „Badewanne“.[5]

[Bearbeiten] Töchter und Söhne der Gemeinde

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Dudenhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 104 (PDF)
  3. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
  4. Fritz Klotz, Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen/Pfalz, 1964
  5. Vorderpfalz-aktuell.de: „100 Jahre Radfahrer-Verein“
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