Römerberg (Pfalz)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Pfalz-Kreis | |
| Höhe: | 115 m ü. NN | |
| Fläche: | 27,86 km² | |
| Einwohner: |
9359 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 336 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67354 | |
| Vorwahl: | 06232 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RP (bis 31. Aug. 2005: LU) | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 38 023 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Am Rathaus 4 67354 Römerberg-Heiligenstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Manfred Scharfenberger (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Römerberg im Rhein-Pfalz-Kreis | ||
Römerberg ist eine verbandsfreie Gemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Geographische Lage [Bearbeiten]
Römerberg liegt etwa fünf Kilometer südlich von Speyer in der Rheinauenlandschaft.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
| Ortsteil | Einwohner | Fläche |
| Berghausen | 3.561 | 601 ha |
| Heiligenstein | 2.977 | 631 ha |
| Mechtersheim | 3.248 | 1.554 ha |
Stand 31. Dezember 2009 [2]
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Speyer die 5 km nördlich liegt, im Süden an die Gemarkungen von Schwegenheim und Lingenfeld, im Westen an die Verbandsgemeinde Dudenhofen (mit den Ortsgemeinden Harthausen und Hanhofen) (mit der sich die Gemeinde am 1. Juli 2014 zusammenschließt) und im Osten an den Rhein.[2]
Geschichte [Bearbeiten]
Die Gemeinde wurde am 7. Juni 1969 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Berghausen (seinerzeit 2365 Einwohner), Heiligenstein (2165 E.) und Mechtersheim (2216 E.) neu gebildet.[3] Da die Gemeinde an der alten Römerstraße liegt, fand der Name Römerberg als neutrale Benennung die Zustimmung aller drei Ortsteile.
Älteste Gemeinde war Mechtersheim, das erstmals 1035, als der Erzbischof von Mainz dem Benediktinerkloster zu Eußertal ein Gut schenkte, erwähnt wurde. 1148 wurde dieses von Zisterziensermönchen übernommen. Heiligenstein wurde 1190 unter Namen Heiligsten erstmals genannt, als das Domkapitel zu Speyer das Dorf als Sammelstätte für Abgaben (Zehntsteuer) nannte. 1235 ist bereits eine Kirche bezeugt. Nur zwei Jahre später als Heiligenstein wurde 1192 Berghausen als Berchhusen erwähnt. Für 1268 ist dort eine Kirche nachgewiesen. Auch im Altenhof in Mechtersheim ist eine alte Kapelle bezeugt. Die evangelische Kirche in Mechtersheim entstand 1877-79 und wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1949-52 in ihrer heutigen Form wieder aufgebaut. Die katholische Kirche wurde 1892-93 errichtet.
Hymne [Bearbeiten]
Der Ortsteil Mechtersheim besitzt mit Mechtersheim am Rheine eine eigene, dreistrophige Dorfhymne.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat von Römerberg besteht aus 24 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]
| Wahl | SPD | CDU | GRÜNE | WGR | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 2009 | 3 | 13 | 5 | 3 | 24 Sitze |
| 2004 | 3 | 13 | 5 | 3 | 24 Sitze |
Bürgermeister [Bearbeiten]
Manfred Scharfenberger (CDU) wurde am 11. März 2007 mit 86,02 % gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,18 %.
Wappen [Bearbeiten]
Die Blasonierung des Wappens lautet: „Von Gold und Blau geteilt, oben wachsend eine schaftlose rote Armbrust, unten eine bestielte goldene Weintraube mit zwei goldenen Blättern, beseitet rechts von einem schräggestellten, nach innen gekehrten goldenem Rebmesser, links von einer nach außen gestürzten schräggestellten goldenen Pflugschar“.
Es wurde 1971 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und zeigt die drei Hauptelemente der historischen Wappen der drei Ortsteile.[5]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Pfarrgemeinde St. Pankratius - Berghausen
- Pfarrgemeinde St. Laurentius - Mechtersheim
- Pfarrgemeinde St. Sigismund - Heiligenstein
- Protestantisches Pfarramt Römerberg - in Mechtersheim, siehe auch: Protestantische Friedenskirche (Mechtersheim)
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Römerberg
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Römerberg ist über die Bundesautobahn 61 und die Bundesstraße 9 an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Per Schiene ist durch den Verkehrsverbund Rhein-Neckar eine gute Anbindung an die umliegenden Großstädte gewährleistet. Dazu besitzen die Ortsteile Berghausen und Heiligenstein jeweils einen Bahnhof, die im Dezember 2006 nach langen Umbauarbeiten an das S-Bahnschienennetz der S-Bahn RheinNeckar angebunden wurden. Von dort aus kann man direkt nach Mannheim oder nach Germersheim fahren.
Wirtschaft [Bearbeiten]
Landwirtschaft und Weinbau spielen kaum mehr eine Rolle. Ein Großteil der Bevölkerung pendelt nach Speyer, Ludwigshafen am Rhein oder Mannheim, aber auch nach Heidelberg oder Walldorf (SAP AG) sowie Wörth am Rhein (Daimler AG).
Energie [Bearbeiten]
In Römerberg existieren drei Windkraftanlagen.
Bildung [Bearbeiten]
Neben vier Kindergärten gibt es auch drei Grundschulen, eine Realschule Plus Dudenhofen - Römerberg sowie die Mediathek.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Karl Eduard Paulus (1803–1878), geboren in Berghausen, württembergischer Topograph
Weitere Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen [Bearbeiten]
- Joseph Eduard Konrad Bischoff (1828–1920) Priester und unter dem Pseudonym Conrad von Bolanden ein sehr bekannter deutscher Schriftsteller, war 1859-1869 Pfarrer in Berghausen.
- Martin Greif (1839-1911) Dichter aus Speyer, er schrieb u.a. das Gedicht "Die Frauen von Berghausen"
- Arnold Wühl, Künstler
- Wilhelm Kreutz, Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus. Mitglied der Widerstandsgruppe Speyerer Kameradschaft[6]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ a b www.roemerberg.de, Seite „Zahlen & Fakten“
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 194 (PDF; 2,50 MB)
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
- ↑ Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
- ↑ Michael Schepua: Nationalsozialismus in der pfälzischen Provinz: Herrschaftspraxis und Alltagsleben in den Gemeinden des heutigen Landkreises Ludwigshafen 1933–1945. (Mannheimer historische Forschungen, Bd. 20), Mannheim 2000, ISBN 3-920671-40-6
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