Vinzenz Kiefer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vinzenz Kiefer (* 29. Januar 1979 in Weilburg) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Kiefers Vater war katholischer Pfarrer, seine Mutter Gospelsängerin. Seine Schwester ist die Schauspielerin Dorkas Kiefer. Er wuchs in Braunfels auf und besuchte das Gymnasium in Weilburg an der Lahn.

Kiefer begann seine Fernsehkarriere 1997 ohne den Besuch einer Schauspielschule in der RTL-Serie Unter uns. Später nahm er Schauspielunterricht bei Manfred Schwabe, Ursula Michaelis, Christoph Hilger, Frank Müller-Sendino, Michael Margotta und Björn Johnson.

Für seine Rollen in den Filmen Im Namen des Herrn und Tatort: Im Visier wurde Kiefer 2004 mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet.[1] Einem breiten deutschen Film- und Fernsehpublikum rief er sich 2008 durch Hauptrollen in dem Fernsehzweiteiler Der Seewolf und Uli Edels Der Baader Meinhof Komplex in Erinnerung. In Doris Dörries Kinofilm Glück aus dem Jahr 2012 spielte er eine Hauptrolle neben Alba Rohrwacher. Im April 2013 gab RTL seine Verpflichtung als Kommissar Alex Brandt in der Action-Serie Alarm für Cobra 11 ab Frühjahr 2014 bekannt.[2] Im Sommer 2013 stand Kiefer in einer Neuinszenierung von Hebbels Nibelungen - born to die bei den Nibelungenfestspielen in Worms in einer Hauptrolle als Siegfried unter der Regie von Dieter Wedel auf der Bühne.

Kiefer lebt in Berlin-Charlottenburg.

Filmografie[Bearbeiten]

Gastauftritte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Studio Hamburg Nachwuchspreis 2004, abgerufen am 17. April 2013
  2. Alarm für Cobra 11: Vinzenz Kiefer wird der neue Kommissar neben Erdogan Atalay bei rtl.de, abgerufen am 17. April 2013