Wölferbütt
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Wartburgkreis | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Vacha | |
| Höhe: | 400 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,6 km² | |
| Einwohner: | 415 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 90 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 36404 | |
| Vorwahl: | 036965 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WAK | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 63 087 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Markt 4 36404 Vacha |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Dana Leise | |
| Lage der Gemeinde Wölferbütt im Wartburgkreis | ||
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Wölferbütt ist eine kreisangehörige Gemeinde im südwestlichen Wartburgkreis (Thüringen). Der Ort liegt in der Vorderen Rhön etwa 45 Kilometer südwestlich von Eisenach. In der Gemeinde leben ca. 415 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 4,60 km². Wölferbütt liegt etwa 400 m hoch am Fuße des Dietrichsbergs. Zur Gemeinde Wölferbütt gehören noch die Ortsteile Mariengart und Masbach.
[Bearbeiten] Geschichte
Wölferbütt wurde das erste Mal am 31. August 786 in einer Schenkungsurkunde von Karl dem Großen an das Kloster Hersfeld als Steinfeld urkundlich erwähnt. Diesen Namen behielt das Dorf etwa bis zum Dreißigjährigen Krieg.
Laut einer Sage ist der heutige Ortsname auf folgendes Ereignis zurückzuführen. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges war die Not so groß, dass selbst die Wölfe hungerten. Deswegen wagte sich ein Wolf bis in das Dorf hinein, um etwas Fressbares in einem Fass (Bütte) zu finden. Dort fand ihn ein Bauer und erschlug ihn.
In Wirklichkeit geht der Ortsname Wölferbütt vermutlich auf einen Adeligen namens Wolf von Buttlar zurück, der im 16. Jahrhundert größere Besitzungen in der Flur des Ortes hatte.
Im Jahr 1908 fand ein Bauer in der Wölferbütter Feldflur keltische Schmuckstücke und Werkzeuge, Hinweise auf eine sehr frühe Besiedlung. Am Dietrichsberg finden sich auch noch Wälle aus Basaltsteinen und terrassenförmig angelegte Felder. Diese stammen aber wahrscheinlich nicht aus keltischer Zeit, sondern wurden vermutlich von den hiesigen Bauern im Dreißigjährigen Krieg errichtet.
Der Ortsteil Mariengart wurde das erste Mal als Schalkeslohe erwähnt. 1339 wurde dort ein Servitenkloster gegründet, das 1368 nach Vacha verlegt wurde. Die Klostergebäude wurden 1525 im Bauernkrieg zerstört. Heute steht in Mariengart noch die Ruine einer Grabkapelle von 1676 und Reste einer Scheune des Klosters. Die Kapelle wurde für Kunigunde von Boineburg und Friedrich von Buttlar errichtet. 1704 brannte sie bei Reparaturarbeiten ab.
Der Ortsteil Masbach war früher ein ritterlicher Hof.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat Wölferbütt setzt sich aus 6 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.
- WG SSF : 4 Sitze
- DWV : 2 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[2]
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde vom Heraldiker Uwe Reipert gestaltet.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Die Gemeindeverwaltung ist in der alten Schule von 1913. Der Kindergarten die "Kleinen Wölfe" ist im ehemaligen Konsum untergebracht.
[Bearbeiten] Kultur
In Wölferbütt wird jährlich in der ersten Septemberwoche in einem Festzelt am Dorfplatz Kirmes gefeiert. Es wird mit alten Trachten getanzt und vieles mehr. Von 1974 bis 1989 machten die im Ort stattfindenden Dorffestspiele und das Dorfensemble Wölferbütt das Dorf bekannt. Für die Auftritte im In- und Ausland und einige Fernsehproduktionen bekam das Dorfensemble den Kunstpreis. Im Ort sind einige alte Fachwerkhäuser erhalten.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
In Wölferbütt wurde am 1. Dezember 1851 der Heimatdichter August Herbart geboren, nach dem die Dorfstraße benannt ist.
[Bearbeiten] Vereine
Sportverein SV "Wolf" Wölferbütt, Landfrauenverein, Freiwillige Feuerwehr, Angelverein, Jagdgenossenschaft Wölferbütt, Schlachtverein, Motoradfreunde Wölferbütt, Imkerverein "Oberes Oechsetal"
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik: Bevölkerung nach Gemeinden
- ↑ Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter. Abgerufen am 28. Juni 2009.
[Bearbeiten] Weblinks
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