Wackernheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Wackernheim
Wackernheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Wackernheim hervorgehoben
49.9741666666678.1166666666667222Koordinaten: 49° 58′ N, 8° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-Bingen
Verbandsgemeinde: Heidesheim am Rhein
Höhe: 222 m ü. NN
Fläche: 5,9 km²
Einwohner:

2.606 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 442 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55263
Vorwahl: 06132
Kfz-Kennzeichen: MZ
Gemeindeschlüssel: 07 3 39 061
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Goldenen Lamm 1
55262 Heidesheim am Rhein
Webpräsenz: www.wackernheim.de
Ortsbürgermeisterin: Sybille Vogt
Lage der Ortsgemeinde Wackernheim im Landkreis Mainz-Bingen
Breitscheid (Hunsrück) Bacharach Manubach Oberdiebach Oberheimbach Niederheimbach Weiler bei Bingen Trechtingshausen Waldalgesheim Münster-Sarmsheim Bingen am Rhein Ingelheim am Rhein Budenheim Heidesheim am Rhein Wackernheim Grolsheim Gensingen Horrweiler Aspisheim Welgesheim Zotzenheim Badenheim Sprendlingen Sankt Johann (Rheinhessen) Wolfsheim (Gemeinde) Ockenheim Gau-Algesheim Appenheim Nieder-Hilbersheim Bubenheim (Rheinhessen) Ober-Hilbersheim Engelstadt Schwabenheim an der Selz Jugenheim in Rheinhessen Stadecken-Elsheim Essenheim Ober-Olm Klein-Winternheim Nieder-Olm Sörgenloch Zornheim Bodenheim Gau-Bischofsheim Harxheim Nackenheim Lörzweiler Mommenheim (Rheinhessen) Hahnheim Selzen Nierstein Oppenheim Dienheim Dexheim Dalheim (Rheinhessen) Köngernheim Friesenheim (Rheinhessen) Undenheim Uelversheim Uelversheim Ludwigshöhe Guntersblum Weinolsheim Dolgesheim Eimsheim Hillesheim (Rheinhessen) Wintersheim Dorn-Dürkheim Rhein-Lahn-Kreis Hessen Mainz Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Bad Kreuznach Donnersbergkreis Landkreis Alzey-WormsKarte
Über dieses Bild

Wackernheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Heidesheim am Rhein an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Geographische Lage

Die Gemeinde liegt westlich von Mainz in einem Seitental des Rheines zwischen dem Naturschutzgebiet Rabenkopf, Layenhof und Mainzer Berg.

[Bearbeiten] Geschichte

Wackernheim entstand wahrscheinlich schon in frühester Zeit, um 500 v. Chr. Seine erste urkundliche Erwähnung datiert vom 17 Juni 754, in der die Schenkung eines Weinbergs an das Kloster Fulda vermeldet wurde, und zwar als Weiler Vuacharenheim.

Weitere Namensbezeichnungen, die von der Geschichte Wackernheims zeugen, sind Vuacharenberg und Wachernheim. Seit dem Jahre 1200 ist der Name Wackernheim in seiner heutigen Schreibweise bei allen Urkunden und Unterschriften zu finden. Wackernheims Bedeutung im Mittelalter war nicht gering. Davon zeugen die Wasserleitungen der Karlsquellen zur Umgebung des Wackernheimer Tales sowie drei Sarkophage (eine Art Grabröhren). Auch fand man alte römische Mauernzüge, geplättete Wege und Gänge, sowie behauene Steintafeln und alte Häuserreste.

Wackernheim war erst seit etwa 900 ein Reichsdorf. Die Bewohner Wackernheims betreiben seit jeher eine ertragreiche Landwirtschaft und einen guten Obstanbau, der beste Erträge zum Obsthandel liefert. Seit etwa 1950 hat sich auch Gewerbe in Wackernheim angesiedelt. Wackernheim ist jedoch bis zum heutigen Zeitpunkt in erster Linie Wohngemeinde geblieben und hat zurzeit etwa 2709 Einwohner.

Im Jahr 2004 feierte Wackernheim sein 1250-jähriges Bestehen.

[Bearbeiten] Politik

Ehemaliges Rat- und Schulhaus

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Wackernheim besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[2]

  SPD CDU FDP Grüne FWG BL Gesamt
2009 7 3 1 2 6 1 20 Sitze
2004 6 4 0 2 3 1 16 Sitze

[Bearbeiten] Wappen

Wackernheim war erst seit etwa 900 ein Reichsdorf. Es erhielt als Wappen den Reichsadler im goldenen Felde, welches auch heute noch das Ortswappen ist.

[Bearbeiten] Gemeindepartnerschaften

Partnerschaften bestehen mit der Gemeinde Daix (Côte-d'Or) in Burgund, sowie mit Roncà aus Norditalien.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Kirche „Schmerzen Mariens“ wurde 1733 fertiggestellt. Ermöglicht hatte den Bau ein vermögendes Mitglied der Familie Gedult von Jungenfeld, der der katholischen Kirchengemeinde das Gelände 1729 zweckgebunden geschenkt hatte, um dort ein Gotteshaus zu errichten.

[Bearbeiten] Kulturdenkmäler

[Bearbeiten] Vereine

  • Der größte Sportverein der Gemeinde ist der Turn- und Sportverein 1862 Wackernheim e. V.. Er hat über 800 Mitglieder in den Abteilungen Fußball, Turnen, Tischtennis, Taekwondo und Breitensport. Die Vereinshalle des TSV wird auch für andere kulturelle Events genutzt.
  • Ein zweiter großer Verein ist der Carneval Club Wackernheim, der 1949 gegründet wurde.
  • Der MGV 1888 Wackernheim ist fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Gemeinde. Der traditionelle Gemischte Chor ruht mit Ablauf des Jahres 2006, der Chor "Haste Töne?!" begeistert mit bekannten Rock- und Popstücken und fällt durch innovative Veranstaltungen im Rahmen der Wackernheimer Kerb u. a. auf. Chorleiter ist Matthias Heucher. Seit Mitte 2006 besteht der Kinderchor "Haste Tönchen?!" unter der Leitung von Kirsten Grünenpütt.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Wackernheims Wirtschaft ist geprägt vom Obst- und Weinanbau. Des weiteren befindet sich noch die McCully Barracks der US-Amerikanischen Streitkräfte in Wackernheim.[3]

[Bearbeiten] Verkehr

Wackernheim liegt unweit der Bundesautobahn 60, erreichbar über die Ausfahrten Heidesheim, Ingelheim Ost und Mainz-Finthen. Es existierten Anschlüsse an das DB-Nahverkehrsnetz in Heidesheim. Außerdem fährt die Buslinie 58 der Mainzer Verkehrsgesellschaft vom Wackernheimer Rathausplatz über Mainz-Finthen und die Universität in 22 Minuten bis zum nächsten Fernverkehrsbahnhof in Mainz.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Wackernheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
  3. McCully Barracks
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen