Weil ich ein Mädchen bin

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Filmdaten
Deutscher Titel Weil ich ein Mädchen bin
Originaltitel But I’m a Cheerleader
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1999
Länge 89 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Jamie Babbit
Drehbuch Brian Wayne Peterson
Produktion Andrea Sperling, Leanna Creel
Musik Pat Irwin
Kamera Jules Labarthe
Schnitt Cecily Rhett
Besetzung

Weil ich ein Mädchen bin ist ein US-amerikanischer Film der Regisseurin Jamie Babbit aus dem Jahr 1999.

[Bearbeiten] Handlung

Megan ist ein perfekter Teenager: Sie ist eine Spitzenschülerin, geht seit zwei Jahren mit Jared, dem beliebtesten Footballspieler der Schule, und besucht regelmäßig die Kirche. Ins Bild passt nur nicht, dass Megan sich vegetarisch ernährt und in ihrem Spind Bilder von Frauen hat. Denn deshalb wird sie sowohl von ihren Freunden als auch von ihren Eltern – nur nicht von sich selbst – für lesbisch gehalten und in Mary Browns Rehabilitations-Camp „True Directions“ geschickt.

Im Camp sollen in einem 5-Schritte-Programm aus den homosexuellen Jugendlichen glückliche, heterosexuelle Menschen werden. Dort lernt Megan die rebellische Graham kennen und verliebt sich während eines heimlichen nächtlichen Ausfluges in einen homosexuellen Club in sie. Die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren fliegt jedoch auf und zerbricht unter dem Druck der Campleiterin und der Familien – Megan wird von der Schule verwiesen und darf auch nicht mehr bei ihren Eltern wohnen. Sie findet Unterschlupf bei einer WG Homosexueller, die aus „True Directions“ vorzeitig ausgeschieden sind.

Graham entscheidet sich unter Druck dafür, bei der Abschlussprüfung (einer Art Sex-Simulation) mit Rock, dem schwulen Sohn der Campleiterin, zu „schlafen“. Doch auch diese Liebesgeschichte hat ein Happy-End, da Megan bei der Abschlussfeier auftaucht und es ihr gelingt, Graham zu überzeugen, mit ihr zu kommen.

[Bearbeiten] Kritik

prisma-online: „Was als freche Teenie-Klamotte gegen Intoleranz und bizarre Formen amerikanischer Erziehung gedacht war, erweist sich als übertriebener Humbug, bei dem in jeder Einstellung mit dem Holzhammer darauf hingewiesen wird, dass es sich um Satire handelt. Natasha Lyonne versucht in der Hauptrolle ihr Bestes, leider vergeblich: Nervende Dialoge und grelle Farbzusammenstellung sind am Rande des Zumutbaren.

[Bearbeiten] Weblinks

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