Wenn der Postmann zweimal klingelt (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Wenn der Postmann zweimal klingelt
Originaltitel The Postman Always Rings Twice
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1981
Länge 121 Minuten / 111 (Video) Minuten
Altersfreigabe FSK 18 / 16 (Video)
Stab
Regie Bob Rafelson
Drehbuch David Mamet
Produktion Andrew Braunsberg
Charles Mulvehill
Bob Rafelson
Musik Michael Small
Kamera Sven Nykvist
Schnitt Graeme Clifford
Besetzung

Wenn der Postmann zweimal klingelt (Originaltitel: The Postman Always Rings Twice) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Bob Rafelson aus dem Jahr 1981. Das Drehbuch von David Mamet beruht auf dem gleichnamigen Roman von James M. Cain. Erstmals verfilmt wurde das Buch im Jahre 1943 von Luchino Visconti mit dem neorealistischen Klassiker Besessenheit. Deutscher Verleihtitel damals war Die Rechnung ohne den Wirt.

Handlung[Bearbeiten]

Der vagabundierende Frank Chambers wird als Hilfsarbeiter von dem Tankstellen- und Restaurantbesitzer Nick Papadakis eingestellt. Dieser ist mit der jungen, attraktiven Cora verheiratet. Sie ist der Hauptgrund, warum Chambers bei seiner Arbeit bleibt. Als Papadakis für Einkäufe in die Stadt unterwegs ist, bedrängt Chambers Cora, die sich auf eine Affäre einläßt. Chambers überredet Cora, Papadakis zu verlassen, die jedoch an einer Umsteigestation wieder in ihr Zuhause zurückkehrt, als sie das Vagabundentum von Chambers erkennt. Beide beschließen nun, Papadakis umzubringen, was ihnen nach einem ersten Fehlversuch gelingt: Der betrunkene Papadakis wird mit dem Auto eine Klippe hinabgestürzt. Chambers und Cora werden des Mordes verdächtigt, jedoch mit Hilfe eines cleveren Rechtsanwaltes freigesprochen. Sie führen gemeinsam den Betrieb fort, Cora wird von Frank schwanger, der ihr einen Heiratsantrag macht. Danach wird Cora auf einer Autofahrt nach einem Ausweichmanöver aus dem Wagen geschleudert. Regungslos, offensichtlich tot liegt sie am Straßenrand, Frank kniet neben ihr und trauert.

Kritiken[Bearbeiten]

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times, der Film sei technisch „meisterhaft“, und die Darstellungen und die Atmosphäre würden die Zuschauer „blenden“. Der Film sage jedoch nichts über die Charaktere aus.[1]

Das Lexikon des Internationalen Films urteilte: „Ein gut gespielter melodramatischer Kriminalfilm, der die Geschichte einer verhängnisvollen Leidenschaft mit sorgfältiger Milieuzeichnung und leichten sozialkritischen Akzenten verbindet, die das Amerika der Depressionszeit als von Gewalt und Hoffnungslosigkeit bestimmt zeigen.“[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Jessica Lange wurde im Jahr 1982 als Beste ausländische Darstellerin für den spanischen Preis Fotogramas de Plata nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Santa Barbara (Kalifornien) gedreht.[3] Er spielte in den Kinos der USA ca. 12,2 Millionen US-Dollar ein.[4]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik von Roger Ebert
  2. Wenn der Postmann zweimal klingelt (Film) im Lexikon des Internationalen Films
  3. Filming locations für The Postman Always Rings Twice
  4. Box office / business für The Postman Always Rings Twice