What the Hell

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What the Hell
Avril Lavigne
Veröffentlichung 11. Januar 2011
Länge 3:39
Genre(s) Pop-Rock
Autor(en) Avril Lavigne, Max Martin, Shellback
Album Goodbye Lullaby

What the Hell ist ein Lied der kanadischen Singer-Songwriterin Avril Lavigne. Der Song wurde von Lavigne, Max Martin und Shellback geschrieben und von Max Martin produziert. Es stellt die erste Singleauskopplung aus dem aktuellen Album Goodbye Lullaby dar. Die Single wurde am 11. Januar 2011 in den Vereinigten Staaten und Kanada veröffentlicht.[1] Am 25. Februar 2011 ist sie in Deutschland erschienen.[2]

Hintergrund und Veröffentlichung[Bearbeiten]

Im November 2010 gab Lavigne auf ihrer offiziellen Website bekannt, dass die Arbeiten an ihrem vierten Album Goodbye Lullaby, vor wenigen Tagen beendet wurden. Ebenfalls gab Avril Lavigne bekannt, dass What the Hell als erste Single ausgekoppelt wird.[3] What the Hell hatte seine Premiere am 31. Dezember 2010 auf Dick Clark's New Year's Rockin' Eve with Ryan Seacrest, davor wurde ihr Nummer-eins-Hit Girlfriend gespielt.[4][5] Lavigne beschreibt What the Hell als: „einen fröhlichen, upbeat Party-Song“.[6] Am folgenden Tag nach seiner Premiere stand What the Hell auf Lavignes Facebook-Seite 48 Stunden lang zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung.[7] Am 11. Januar 2011 wurde What the Hell in den USA und Kanada als erste Single des Albums ausgekoppelt.

Komposition und Inhalt[Bearbeiten]

What the Hell wird mit einem „Retro-Keyboard-Riff“ eröffnet, im Hintergrund hört man klatschende Hände.[8] Die Keyboardmelodie im Intro des Liedes wurde mit Garage Rock und der Band The Hives verglichen.[8][9] Im Refrain wird die Melodie von Gitarren begleitet.[8] What the Hell ist ein schnellerer Uptempo-Song mit 144 Schlägen pro Minute.

Avril Lavigne beschrieb den Inhalt des Liedes als „eine weite Botschaft über persönliche Freiheit“.[3] Musikkritiker interpretierten den Inhalt des Liedes auf verschiedene Weisen; Gil Kaufman von MTV.com beschrieb den Inhalt des Liedes folgendermaßen: „Es ist die Unabhängigkeitserklärung eines ehemaligen Teen-Stars, der auf die Bühne zurückstürmt“. Kaufman stellte in den Raum, dass Lavigne im Lied möglicherweise ihre Trennung von Sum 41-Sänger Deryck Whibley und die Probleme mit ihrer Plattenfirma thematisiere.[8] Jody Rosen vom Rolling Stone-Magazin beschrieb What the Hell als „ein Loblied auf ein nettes Mädchen, das spät nach Hause kommt, einen Freund nach dem anderen hat und seelische Rache einfordert.“[9] Bill Lamb von About.com meinte ebenfalls, das Lied handle von Lavignes und Whibleys Trennung, schrieb allerdings weiter, dass der Inhalt des Lieds ausreichend Platz für andere Interpretationen lasse, was zum Reiz des Stücks beitrage.[10] Heather McDaid von Stereoboard.com bezweifelte, dass es im Lied um Lavignes Beziehung zu Whibley gehe, da es schwer vorstellbar sei, dass eine Scheidung das grundlegende Thema für einen derartigen Upbeat-Song ist.[11] Holly Thomas vom Frost Magazine schrieb, Lavigne „hungerte nach der Zuneigung von dem einen, den sie wirklich liebte“.[12]

Lavigne selbst beschrieb das Lied als „mehr an meine alten Pop-Rock-Lieder erinnernd“ und bezeichnete es zum einen als das „poppigste“, zum anderen das „am wenigsten persönliche“ Stück des Albums“.[6][3]

Kritik[Bearbeiten]

Die Kritiken zu What the Hell waren eher positiv, allerdings wiesen Kritiker auf Ähnlichkeiten zu Lavignes vorheriger Single Girlfriend hin.[8][10][12] Gil Kaufman von MTV.com erklärte, What the Hell habe eine „mitreißenden Cheerleader-Energie“ und einen „ansteckenden Groove“.[8] Jody Rosen vom Rolling Stone-Magazin gab den Lied 3,5 von 5 Sternen und meinte, dass es das Lied mit Lavignes bisher eingängigster Melodie sei“.[9] Nick Levine von Digital Spy gab What the Hell 5 von 5 Sternen und führte aus, dass Lavigne „rotziger als ein Taschentuch im Mülleimer einer Grippeklinik“ sei, aber es überzeugend bewältige. Levine schrieb weiter, dass What the Hell nicht ganz so unstrittig wie Girlfriend sei, lobte aber den Refrain des Stücks..[13] Bill Lamb von About.com lobte das Lied und schrieb: „What the Hell ist belebt von einer typisch unwiderstehlichen Melodie von Max Martin und, auf ähnliche Art und Weise wie bei ihrem Nummer-eins-Hit Girlfriend, bringt einen das Lied dazu mitzusingen, ob man will oder nicht.[10] Heather McDaid von Stereoboard.com erklärte: „What the Hell ist musikalisch keine Revolution, aber es passt in den Rahmen des Pop-Rock-Sounds, den Avril über die Jahre entwickelt hat.“.[11] Kirsten Coachman von Blogcritics stellte schlicht fest, dass sich Menschen leicht in What the Hell einfühlen können.[14]

Musikvideo[Bearbeiten]

Das Musikvideo beginnt in Avril Lavignes Schlafzimmer, sie und ihr Freund liegen zusammen im Bett. Ihr Freund wird von Spencer Hill gespielt. Danach wacht Avril auf und geht vor einen Spiegel, dort benutzt sie zwei Parfüme der Marken Black Star und Forbidden Rose. Danach verlässt Lavigne das Schlafzimmer und anschließend ihr Haus. Sie läuft auf die Straße und klaut ein Taxi. Nach einiger Zeit verfolgt sie ihr Freund mit einem Fahrrad und kurz vor einem Zusammenprall verlässt Avril Lavigne das Taxi. Danach spielt Lavigne Basketball beim Sixth Street Viaduct-Platz, ihr Freund verfolgt sie immer noch. Später rennt die Sängerin in einen Laden und versteckt sich in der Lagerhalle vor ihrem Freund. Lavignes Mutter Judy Lavigne hat im Musikvideo einen Cameo-Auftritt. Am Ende des Musikvideos spielt Lavigne das Lied mit ihrer Band auf der Bühne. Die Schlussszene des Videos zeigt Lavigne und ihr Freund wieder zusammen im Bett liegend.

Der Behind-the-Scenes-Clip zu What the Hell zeigt, wie das Musikvideo in 3D gedreht wurde. Die Premiere fand am 23. Januar 2011 auf dem britischen Sender 4Music statt.[15]

Charts[Bearbeiten]

Am 19. Januar 2011 debütierte What the Hell auf Platz 13 der amerikanischen Billboard Hot 100 und auf Platz 6 der Billboard Hot Digital Songs mit über 163.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche.[16] Fünf Wochen später erreichte What the Hell Platz 11 der Billboard Hot 100. In Kanada debütierte What the Hell auf Platz 8 der Canadian Hot 100.

Am 23. Januar 2011 debütierte What the Hell auf Platz 29 der UK Singles Chart und erreichte vier Wochen später Platz 27.[17]

Platzierungen[Bearbeiten]

Charts[18] Höchstposition Auszeichnungen
DeutschlandDeutschland Deutschland 21
(10 Wo.)
OsterreichÖsterreich Österreich 20
(10 Wo.)
SchweizSchweiz Schweiz 18
(11 Wo.)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK 16
(11 Wo.)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11
(20 Wo.)
KanadaKanada Kanada 8
(18 Wo.)

Mitwirkende[Bearbeiten]

Die folgenden Personen wirkten an der Entstehung des Lieds What the Hell mit:[19]

  • Toningenieur: Max Martin
  • Assistenz: Max Martin
  • Produktion: Max Martin

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Land Datum Label Format
Frankreich[20] 10. Januar 2011 RCA Records Digitaler Download
Mexiko
Vereinigte Staaten[1] 11. Januar 2011
Vereinigtes Königreich[13] 16. Januar 2011
Japan[21] 2. Februar 2011 Sony Music Japan CD
Deutschland[2] 25. Februar 2011 RCA Records

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Amazon.com: What The Hell: Avril Lavigne: MP3 Downloads. In: Amazon.com. Archiviert vom Original am 17. Dezember 2010. Abgerufen am 17. Dezember 2010.
  2. a b What the Hell – Single: Avril Lavigne: Amazon.de: Music. In: Amazon.de. Abgerufen am 20. Januar 2011.
  3. a b c Anthony Jones: Avril Lavigne To Release New Single "What The Hell". In: All Headline News', 10. November 2010. Archiviert vom Original am 10. November 2010. Abgerufen am 10. November 2010. 
  4. James Lipshutz: Avril Lavigne to Release 'Goodbye Lullaby' Album in March. In: Billboard, 7. Dezember 2010. Abgerufen am 8. Dezember 2010. 
  5. Leah Greenblatt: Avril Lavigne talks about her new album, (sort of) working with Rihanna, and where she'll be New Years Eve: An EW Q&A. In: Entertainment Weekly. 27. Dezember 2010. Archiviert vom Original am 27. Dezember 2010. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  6. a b Stacy Jenel Smith: Avril Lavigne 'Anxious to Get Out There Again'. In: PopEater. 30. Dezember 2010. Archiviert vom Original am 31. Dezember 2010. Abgerufen am 3. Januar 2011.
  7. Amy Sciarretto: Avril Lavigne to Offer Free Download of "What the Hell" on New Year's Day. In: ARTISTdirect. 28. Dezember 2010. Archiviert vom Original am 2. Januar 2011. Abgerufen am 2. Januar 2011.
  8. a b c d e f Gil Kaufman: Avril Lavigne Says 'What The Hell' With Infectious New Single. In: MTV. 3. Januar 2011. Archiviert vom Original am 9. Januar 2011. Abgerufen am 9. Januar 2011.
  9. a b c Jody Rosen: Avril Lavigne "What the Hell". In: Rolling Stone. 29. Dezember 2010. Archiviert vom Original am 9. Januar 2011. Abgerufen am 9. Januar 2011.
  10. a b c Bill Lamb: Avril Lavigne – "What the Hell". In: About.com. Archiviert vom Original am 13. Januar 2011. Abgerufen am 13. Januar 2011.
  11. a b Heather McDaid: Avril Lavigne – What The Hell (Single Review). In: Stereoboard.com. 13. Januar 2011. Archiviert vom Original am 13. Januar 2011. Abgerufen am 13. Januar 2011.
  12. a b Holly Thomas: We love: Avril Lavigne’s ‘What The Hell’. In: Frost Magazine. 13. Januar 2011. Archiviert vom Original am 14. Januar 2011. Abgerufen am 14. Januar 2011.
  13. a b Nick Levine: Avril Lavigne: 'What The Hell'. In: Digital Spy. Archiviert vom Original am 12. Januar 2011. Abgerufen am 12. Januar 2011.
  14. Kirsten Coachman: Music Review: Avril Lavigne – “What The Hell”. In: Blogcritics. 14. Januar 2011. Archiviert vom Original am 14. Januar 2011. Abgerufen am 14. Januar 2011.
  15. Leah Collins: Preview Avril Lavigne's New 3-D Video. In: Dose. 10. Januar 2011. Archiviert vom Original am 15. Januar 2011. Abgerufen am 15. Januar 2011.
  16. Gary Trust: Britney Spears' 'Hold It Against Me' Debuts Atop Hot 100. In: Billboard. 19. Januar 2001. Abgerufen am 19. Januar 2011.
  17. http://www.bbc.co.uk/radio1/chart/singles
  18. Chartquellen: CA (Version vom 22. Juli 2009 im Internet Archive) UK US
  19. Goodby Lullaby-CD-Booklet. Universal Records.
  20. The Hell: Avril Lavigne: Amazon.fr: MP3 Downloads. In: Amazon.fr. Archiviert vom Original am 9. Januar 2011. Abgerufen am 9. Januar 2011.
  21. What the Hell – Single: Avril Lavigne: CDJapan.co.jp: Music. In: CDJapan.co.jp. Abgerufen am 20. Januar 2011.