Wicked Pictures

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Wicked Pictures
Rechtsform Privat
Gründung 1993
Sitz Canoga Park, Vereinigte Staaten
Branche Sexindustrie
Website Wicked Pictures

Wicked Pictures ist eine US-amerikanische Pornoproduktionsgesellschaft mit Sitz in Canoga Park, Kalifornien, die von Manwin vertrieben wird.

Wicked Pictures veröffentlicht keine Geschäftszahlen, so dass eine Beurteilung der Größe und der Profitabilität des Unternehmens schwierig ist; es gilt allerdings neben Vivid Entertainment, New Sensations, Digital Playground, Adam & Eve und Club Jenna als eine der marktbeherrschenden Gesellschaften in den Vereinigten Staaten in diesem Segment.[1] Wicked Pictures ist die einzige große Produktionsgesellschaft, die eine konsequente All-Condoms-Policy (engl. Nur-mit-Kondom) verfolgt und ihren Darstellern die Verwendung von Kondomen vorschreibt. Während die meisten Studios nach der HIV-Infektion von Darren James 2004 nur kurzfristig Kondome bei Dreharbeiten einsetzten[2] und wieder zu kondomfreien Produktionen übergegangen sind, hält Wicked Pictures an der Richtlinie fest und propagiert Safer Sex.[3][4]

Wicked Pictures wurde am 1. März 1993 von Steve Orenstein gegründet. Bereits 1994 wurde der Film "Haunted Nights" mit sechs AVN Awards ausgezeichnet: Best Video, Best Art Direction, Best Supporting Actor (Randy Spears), Best Screenplay (Jonathan Morgan & Jace Rocker), Best Non-Sex Performance (Jonathan Morgan). 1994 bekam Chasey Lain als erste Darstellerin einen Exklusivvertrag. 1995 gewann das Werk "Film Buff" von Jim Enright den AVN Award für "Best Box Cover Concept". Jenna Jameson wurde 1995 als neue Darstellerin exklusiv unter Vertrag genommen.

Neben Vivid Entertainment Group gilt Wicked Pictures als Studio, das hauptsächlich Spielfilmpornos für den Mainstream produziert. Die Filme von Wicked Pictures werden regelmäßig mit AVN Awards ausgezeichnet. Es ist das Studio, das der Karriere von Jenna Jameson zum Durchbruch verhalf. Die Filme Space Nuts und Euphoria gelten als die erfolgreichsten Filme. Bekannte Regisseure von Wicked Pictures sind Brad Armstrong, Jonathan Morgan und Michael Raven.

Im Jahr 2007 veröffentlichte Wicked Pictures den Titel Milf -o- Maniacs von Marc Stone der in das Genre MILF einzuordnen ist. Darsteller des Films sind u.a. Tyler Faith, Chelsea Zinn und Lisa DeMarco. Diesem Titel folgte eine weiter Folge Milf-o-Maniacs 2, mit Monica Mayhem, Devon Lee und Kylie Ireland. Im Jahr 2008 veröffentlichte Wicked Pictures den Film Hardcore Cougars des Regisseurs François Clousot der sogenannte Cougar (Slang) thematisiert. Darsteller sind unter anderem Amber Lynn, Rhyse Richards, Kayla Quinn und Kendra Secrets.

HD-DVD[Bearbeiten]

Im Dezember 2006 verkündete Wicked Pictures, dass der Film Camp Cuddly Pines Powertool Massacre die erste HD-DVD-Veröffentlichung des Studios sein werde. Der Film selbst erschien in High Definition, weiteres Bonus-Material in Standard Definition. Die gesamte Veröffentlichung umfasste insgesamt vier DVDs. Mittlerweile sind auch die Filme Curse Eternal und Mobsters Ball als HD-DVD erschienen.

Wicked Girls[Bearbeiten]

Als Wicked Girls werden die Darstellerinnen bezeichnet, die einen Exklusivvertrag mit Wicked Pictures haben oder hatten und dadurch besonders erfolgreich wurden: Kirsten Price, Stormy Daniels, Keri Sable, Kaylani Lei, Stephanie Swift, Devinn Lane, Julia Ann, Jessica Drake, Sydnee Steele, Jenna Jameson, Chasey Lain, Missy, Serenity, Temptress, Sindee Coxx, Carmen Hart, Alektra Blue.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2006: Adult DVD Empire Award – Best Overall DVD Studio
  • 2006: Adult DVD Empire Award – Best Compilation DVD Studio

Ausgewählte Wicked-Filme[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Porn stars strut their stuff at awards. TVNZ (staatliches neuseeländisches Fernsehen), 9. Januar 2006. Abgerufen am 23. April 2009.
  2. Sharon Mitchell: How to Put Condoms in the Picture, New York Times vom 2. Mai 2004
  3. Eric M. Strauss: Porn Industry Still Struggles With Condom Issue, ABC-News vom 14. Januar 2008
  4. Beth Barrett: HIV Epidemic 'Could Happen Tomorrow' In Porn Industry, The Boston Globe vom 5. Juni 2007

Weblinks[Bearbeiten]