Willem Jacobus Eijk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Erzbischof Willem Jacobus Eijk
Wappen des Kardinals

Willem Jacobus Kardinal Eijk, auch Wim Eijk, (* 22. Juni 1953 in Duivendrecht, Niederlande) ist römisch-katholischer Erzbischof von Utrecht.

Leben[Bearbeiten]

Bischof von Groningen-Leeuwarden

1978 begann Willem Jacobus Eijk das Studium der Medizin an der Universität von Amsterdam. Später trat er in das Priesterseminar des Bistums Roermond ein und begann das Studium der Philosophie und der Katholischen Theologie. Am 1. Juni 1985 empfing Eijk das Sakrament der Priesterweihe in der Kathedrale St. Christoffel in Roermond.

Von 1985 bis 1987 war Willem Jacobus Eijk als Pfarrer in Venlo tätig. Er wurde 1987 in Medizin mit einer Arbeit über die Euthanasie promoviert. 1989 wurde er an der Päpstlichen Universität Heiliger Thomas von Aquin (Angelicum) in Rom im Fach Philosophie mit einer Arbeit über genetische Handhabung promoviert. 1990 erwarb Eijk das Lizenziat in katholischer Theologie an der Päpstlichen Lateranuniversität. Von 1990 bis 1994 lehrte Willem Jacobus Eijk Moraltheologie an den Priesterseminaren von Rolduc und ’s-Hertogenbosch. Später war er Präsident des Instituts Mater Ecclesiae Domesticae in Rolduc. Von 1996 bis 1999 war Eijk Professor für Moraltheologie an der Theologischen Fakultät von Lugano. Von 1997 bis 2002 war er ein Mitglied der internationalen theologischen Kommission.

Am 17. Juli 1999 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Groningen-Leeuwarden. Die Bischofsweihe spendete ihm Adrianus Johannes Kardinal Simonis am 6. November desselben Jahres in Groningen; Mitkonsekratoren waren Bischof Frans Wiertz und Bischof Sergio Lasam Utleg. Sein Wahlspruch Noli recusare laborem („Weise das Werk nicht zurück“) entstammt dem überlieferten Sterbegebet des hl. Martin.[1]

Am 11. Dezember 2007 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Erzbischof von Utrecht und Nachfolger von Adrianus Johannes Kardinal Simonis. Die Amtseinführung fand am 26. Januar 2008 statt.

Im feierlichen Konsistorium vom 18. Februar 2012 nahm ihn Benedikt XVI. als Kardinalpriester mit der Titelkirche San Callisto in das Kardinalskollegium auf. Ein Jahr später nahm Eijk am Konklave 2013 teil.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Mitgliedschaften in der römischen Kurie[Bearbeiten]

Erzbischof Willem Jacobus Eijk ist Mitglied folgender Institutionen der römischen Kurie:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview mit dem ernannten Kardinal (englisch)
  2. Nomina di Membri e conferme nella Congregazione per il Clero. In: Bolletino. Sala Stampa della Santa Sede, 9. Juni 2014, abgerufen am 10. Juni 2014 (italienisch).
Vorgänger Amt Nachfolger
Bernard Möller Bischof von Groningen-Leeuwarden
1999–2008
Gerard de Korte
Adrianus Johannes Kardinal Simonis Erzbischof von Utrecht
seit 2008
---