Wortgottesdienst

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wortgottesdienst nennt man in der katholischen Kirche sowohl den ersten Teil einer Heiligen Messe als auch einen separaten Gottesdienst ohne Eucharistiefeier, in dem die Sakramente der Taufe und Eheschließung gespendet werden. Zu den Wortgottesdiensten zählen aber auch Andachten und die Tagzeitenliturgie.[1]

Im Wortgottesdienst steht die Verkündigung des Wortes Gottes aus der Bibel im Zentrum. In der römisch-katholischen Kirche besitzt er einen biblischen Kern: Schriftlesungen, Antwortpsalm und Halleluja-Ruf (in der Fastenzeit ein anderer Christus-Ruf). Hinzu treten für gewöhnlich Predigt bzw. Homilie sowie Fürbitten, häufig auch das Glaubensbekenntnis.

Die Wort-Gottes-Feier ist in ihrem Ablauf ähnlich dem Wortgottesdienst gehalten, unterscheidet sich aber in einzelnen Elementen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Glaubensverkündigung für Erwachsene. Deutsche Ausgabe des Holländischen Katechismus, Nijmegen 1968, S. 373