Homilie
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Begriff Homilie kommt von griechisch homilein (= jmd. anreden, geschwisterlich miteinander reden; vgl. griech. homoios = gleich, auf gleicher Augenhöhe) und bedeutet so viel wie „Zurede“.
Der Begriff Homilie bezeichnet in einem weiten Sinn generell die Predigt innerhalb eines christlichen Gottesdienstes (insbesondere innerhalb der Eucharistiefeier) oder einer anderen Glaubenslehre. In einem engeren Sinn bedeutet Homilie die fortlaufende Erläuterung von Bibelstellen in Fällen, wo die Bahnlesung ausgeübt wird. Ein Homiliar ist eine Sammlung von Predigten.
In der katholischen Kirche bezeichnet „Homilie“ eine dadurch herausgehobene Predigt, dass sie innerhalb der kirchlichen Liturgie gesprochen wird und aus einem biblischen oder anderen heiligen Text die Glaubensgeheimnisse und die Normen christlichen Lebens darlegt. Innerhalb der katholischen Eucharistiefeier ist die „Homilie“ kirchlichen Amtsträgern vorbehalten, außerhalb der Messfeier kann sie von Laien vorgetragen werden.
Siehe auch: Homiletik

