Yars’ Revenge

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Yars’ Revenge ist ein Shoot-’em-up-Spiel für die Spielkonsole Atari 2600, welches 1981 von Atari veröffentlicht wurde.

Hintergrundgeschichte[Bearbeiten]

Ein Alien-Wesen namens Qotile hat den Planeten IV im Sonnensystem Razak zerstört. Die Bewohner des Sonnensystems – die Insekten-artigen Yars (mutierte Fliegen) – wollen Rache an der Vernichtung nehmen. Vom Planeten III aus möchten sie Qotile in seiner Basis angreifen und zerstören.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Der Spieler steuert einen Yar. Ziel des Spiels ist die Zerstörung des am rechten Bildschirmrand befindlichen Qotile, der mit einem Energieschild geschützt ist. Der Schild kann mittels Berührung oder durch Beschuss abgebaut werden. Wurde der Schild soweit abgebaut, das Qotile ungeschützt ist, kann dieser mittels der Zorlon-Waffe vernichtet werden. Qotile besitzt zwei Waffensysteme zur Verteidigung: eine Rakete verfolgt den Spieler permanent, und kann von diesem nicht zerstört werden. Allerdings ist sie innerhalb einer neutralen Zone auf dem Spielfeld unschädlich, der Spieler kann innerhalb dieser Zone jedoch ebenfalls nicht schießen. Die zweite Waffe ist ein Swirl (deutsch: Wirbel), mit dem Qotile auf die Spielfigur in zufälligen Zeitabständen schießt.

Entwicklungsgeschichte[Bearbeiten]

Yars’ Revenge wurde von Howard Scott Warshaw entwickelt und 1981 von Atari veröffentlicht. Das Spiel wurde ursprünglich als Portierung des Arcade-Spiels Star Castle entwickelt, im Laufe der Entwicklung wurde das Spielprinzip jedoch verändert. Yars’ Revenge gilt als eine der populärsten Eigenentwicklungen, die für das Atari 2600 veröffentlicht wurden.[1]

1999 wurde ein Remake des Spiel für den Game Boy Color veröffentlicht. Im Jahr 2005 folgte eine weitere Veröffentlichung zusammen mit Pong und Asteroids für den Game Boy Advance. Das Spiel ist weiterhin in den Atari-Flashback-Konsolen integriert. Das Atari-Flashback-II-System enthält außerdem den speziell für diese Konsole entwickelten Nachfolger Yars’ Return.

Rezeption[Bearbeiten]

Yars' Revenge gehörte zur zweiten Riege von Computerspielen, die das Museum of Modern Art am 28. Juni 2013 in seine Dauerausstellung aufnahm.[2]

Trivia[Bearbeiten]

  • Die Yars und das Sonnensystem Razak wurden nach Ray Kassar benannt, dem damaligen CEO von Atari.
  • Der Atari-2600-Version war ein kleines Comic beigelegt, welches die Geschichte des Spiels erläutert.
  • Das Spiel besitzt ein Easter Egg: Wenn Qotile mittels der Zorlon-Waffe vernichtet wurde, und der Spieler sich vertikal von oben nach unten an einer Linie innerhalb der Explosion bewegt, werden die Initialen des Entwicklers angezeigt und das Spiel angehalten.

Literatur und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Yars' Revenge. In: Nick Montfort, Ian Bogost: Racing the Beam. MIT Press, Cambridge, Massachusettes 2009, ISBN 978-0-262-01257-7, S. 81–97.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Testbericht auf www.thealmightyguru.com
  2. Paul Galloway: Video Games: Seven More Building Blocks in MoMA’s Collection (englisch) In: Inside / Out. A MoMA/MoMA PS1 Blog. Museum of Modern Art. 28. Juni 2013. Abgerufen am 29. Juni 2013.