Yazaki Sōgyō

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Yazaki Sōgyō
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Rechtsform Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft)
Gründung 8. Oktober 1941
Sitz Minato, Tokio
Leitung Yasuhiko Yazaki (Vorsitzender)
Shinji Yazaki (Präsident)
Mitarbeiter 192.541
Umsatz 1,09 Billionen Yen (9,5 Mrd. €)[1]
Website www.yazaki-group.com
Stand: 20. Juni 2011 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2011

Yazaki Sōgyō K.K. (jap. 矢崎総業株式会社, Yazaki Sōgyō Kabushiki-gaisha, engl. Yazaki Corporation) ist ein aus Japan stammender Automobilzulieferer. Er fertigt Verkablungssätze, Steckverbinder, Anzeigen und Kombischalter.[2]

Der heute nach IEC 62196 als SAE J1772 Typ1 genormte Ladestecker für Elektrofahrzeuge geht auf einen Entwurf der Firma aus 2009 zurück und wird vor allem bei japanischen Elektrofahrzeugen (Nissan Leaf, Mitsubishi i-MiEV), aber auch beim Chevrolet Volt bzw. Opel Ampera oder der französischen mia eingesetzt.

Die Unternehmensgruppe besteht aus 162 Tochterunternehmen (davon 75 in Japan) und beschäftigt weltweit in 39 Ländern 192.541 Mitarbeiter (davon 21.285 in Japan).[1]

Zu den Kunden zählen General Motors, Ford, Toyota, Jaguar Landrover, PSA, Nissan und Honda. Das Unternehmen beschäftigt in Europa 29.368 Mitarbeiter,[1] in Deutschland etwa 320 an den Standorten Mörfelden-Walldorf, Leinfelden-Echterdingen, Regensburg, Wolfsburg und Köln.[3]

Das US-Justizministerium teilte am 30. Januar 2012 mit, dass es deutliche Preisabsprachen zwischen Automobilzulieferen aufgedeckt hat. Yazaki erklärte sich daraufhin bereit, eine Strafe von 470 Millionen US-Dollar zu zahlen, des Weiteren wurden vier leitende Angestellte mit Gefängnisstrafen bis zu zwei Jahren belegt.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Geschäftsbericht 2011 (PDF; 2,0 MB)
  2. Unternehmensauftritt für Europa
  3. firmenverzeichniss.de Im Firmenverzeichnis
  4. Associated Press: U.S. fines Japanese auto parts suppliers $470 million. Japan Times, 1 February 2012, p. 1.