Étienne Barilier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Étienne Barilier (* 11. Oktober 1947 in Payerne) ist ein französischsprachiger Schweizer Schriftsteller und Übersetzer.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Étienne Barilier studierte an der Universität Lausanne Literaturwissenschaft und promovierte über Albert Camus. Er hat nebst seinen zahlreichen eigenen Romanen und Essays Werke von deutschsprachigen Autoren wie beispielsweise Friedrich Dürrenmatt, Heinrich Heine, Ludwig Hohl, Adolf Muschg und Frank Wedekind, seltener auch von italienischsprachigen Autoren ins Französische übersetzt. Zu nennen wäre hier Tommaso Landolfi.

Barilier ist Mitglied der Schriftstellervereinigung Autorinnen und Autoren der Schweiz und lebt in Pully am Genfersee. Sein Archiv befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (auf deutsch)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nachtgespräche (OT: Le Chien Tristan). Aus dem Franz. von Klara Obermüller. Benziger, Zürich 1979
  • Die künstliche Geliebte (OT: La Créature). Aus dem Franz. von Ursula Dubois. Benziger, Zürich 1990
  • Die Katze Musica (OT: Musique). Aus dem Franz. von Markus Hediger. Benziger, Zürich 1991
  • Martina Hingis oder die Schönheit des Spiels. Aus dem Franz. von Horst Stasius. Reinhardt, Basel 1997
  • Gegen den neuen Obskurantismus. Lob des Fortschritts. Aus dem Franz. von Ulrich Kunzmann. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-518-12099-9 (= edition suhrkamp 2099)
  • Nach den Ideologien. Mit Zeichnungen von Martial Leiter. Vontobel-Stiftung, Zürich 2001
  • China am Klavier (OT: Piano chinois). Aus dem Franz. von Gabriela Zehnder. verlag die brotsuppe, Biel 2014, ISBN 978-3-905689-46-4

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürg Altwegg: Etienne Barilier – Literatur und Philosophie. In: Jürg Altwegg: Leben und Schreiben im Welschland. Porträts, Gespräche und Essays aus der französischen Schweiz. Ammann, Zürich 1983, ISBN 3-250-01005-7, S. 76–85.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]