Österreichische Universitätenkonferenz

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Österreichische Universitätenkonferenz
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Zweck Förderung der Wissenschaft
Präsident: Sabine Seidler[1]
Gründungsdatum: 1911
Mitgliederzahl: 22
Sitz: Wien
Website: uniko.ac.at

Die Österreichische Universitätenkonferenz – Die Österreichische Rektorenkonferenz[2][3] (offizieller englischer Name: Universities Austria[2][3]; früherer Name bis 2008: Österreichische Rektorenkonferenz[4]), kurz uniko, ist ein Verein, dessen Zweck die Unterstützung der österreichischen Universitäten in ihrer Aufgabenerfüllung und in der Wahrung ihrer Interessen und damit die Förderung von Wissenschaft und Forschung ist.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Treffen der Österreichischen Universitätenkonferenz fand 1911 in Wien statt. Vom Inkrafttreten des Universitäts-Organisationsgesetzes 1975 bis Ende Dezember 2003, als das Universitäts-Organisationsgesetz 1993 vom Universitätsgesetz 2002 abgelöst wurde, war die Rektorenkonferenz eine teilrechtsfähige Einrichtung des Bundes (als Körperschaft öffentlichen Rechts).[4]

Neben der internen Koordination der staatlichen österreichischen Universitäten vertritt die Österreichische Universitätenkonferenz die Anliegen der Universitäten in internationalen und nationalen Angelegenheiten und in der Öffentlichkeit, so ist sie Mitglied der European University Association.

Mitglieder der Österreichischen Universitätenkonferenz sind die staatlichen Universitäten gemäß Universitätsgesetz, die in der Plenarversammlung durch den jeweiligen Rektor vertreten sind. Aus den Reihen der Universitätsrektoren wird der Präsident gewählt. Präsidentin ist seit Jänner 2020 Sabine Seidler, Rektorin der Technischen Universität Wien;[5] Generalsekretärin ist seit 2012 Elisabeth Fiorioli.

Präsidenten seit 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

frühere Vorsitzende

  • Manfried Welan (Universität für Bodenkultur Wien), 1979–1981
  • Richard Plaschka (Universität Wien), 1981–1983
  • Hans Tuppy (Universität Wien), 1983–1985
  • Walter Kemmerling (Technische Universität Wien), 1985–1987
  • Christian Brünner (Universität Graz), 1987–1989
  • Werner Biffl (Universität für Bodenkultur Wien), 1989–1991
  • Alfred Ebenbauer (Universität Wien), 1991–1993
  • Johannes Hengstschläger (Universität Linz), 1993–1995
  • Peter Skalicky (Technische Universität Wien), 1995–1999
  • Wolf Rauch (Universität Graz), April bis Dezember 1999
  • Georg Winckler (Universität Wien), 2000–2005
  • Christoph Badelt (Wirtschaftsuniversität Wien), 2005–2009
  • Hans Sünkel (Technische Universität Graz), 2010–2011
  • Heinrich Schmidinger (Universität Salzburg), 2011–2015
  • Sonja Hammerschmid (Veterinärmedizinische Universität Wien), Jänner bis Mai 2016
  • Oliver Vitouch (Universität Klagenfurt), 2016–2017
  • Eva Blimlinger (Akademie der bildenden Künste Wien), 2018–2019
  • Oliver Vitouch (Universität Klagenfurt), Juli bis Dezember 2019
  • Sabine Seidler (Technische Universität Wien), 2020–
  • Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Österreichische Universitätenkonferenz: Die Präsidentin. Abgerufen am 1. Mai 2020.
    2. a b Auszug aus dem Zentralen Vereinsregister, ZVR-Zahl 489414227
    3. a b c Vereinsstatuten auf der Website der Österreichischen Universitätenkonferenz
    4. a b Geschichte der Österreichischen Universitätenkonferenz, abgefragt am 29. Oktober 2009
    5. Seidler neue Präsidentin der Universitätenkonferenz. In: ORF.at. 9. Dezember 2019, abgerufen am 9. Dezember 2019.