Übergangsregierung Eritreas

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Die Übergangsregierung Eritreas besteht seit der Unabhängigkeit des Landes 1993 und ist offiziell immer noch im Aufbauzustand.

Die Eritreische Volksbefreiungsfront, die Vorgängerpartei der heutigen Einheitspartei Eritreas, die Volksfront für Demokratie und Gerechtigkeit, führte bis 1991 den Eritreischen Unabhängigkeitskrieg, bildete danach jedoch mit der Volksbefreiungsfront von Tigray die Übergangsregierung Äthiopiens. Im Jahre 1993 trat Eritrea schließlich aus Äthiopien aus und bildete eine eigene Übergangsregierung, die das Land allerdings bis heute regiert. Freie Wahlen wurden von der eritreischen Regierung angekündigt, sind jedoch nie durchgeführt worden.

Seit dem 24. Mai 1993 ist Isayas Afewerki Präsident des Landes.

Funktion als Exekutive[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuell besteht eine Staatsvertretung mit 24 Mitgliedern, die aus dem Eritreischen Ministerkabinett und acht weiteren Staatsvertretern besteht. Diese Staatsvertretung bildet offiziell die Übergangsregierung des Landes.

Das Ministerkabinett, angeführt vom Präsidenten von Eritrea (zurzeit Isaias Afewerki), führt die Regierungsgeschäfte der eritreischen Regierung. Die Nationalversammlung Eritreas bestimmt rein theoretisch sämtliche Kandidaten für das Kabinett. Die Übergangsregierung bestimmt zudem die politischen Richtlinien des Landes, erlässt Gesetze und Verordnungen und ist nach der bislang nicht in Kraft getretenen Verfassung der Nationalversammlung verantwortlich.

Frauen sind in der Übergangsregierung vergleichsweise stark vertreten: vier Ministerien von derzeit insgesamt 17 Kabinettsposten werden zurzeit von Frauen angeführt.[1]

Das Ministerkabinett[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auswärtiges Amt: Frauen in der Politik Eritreas

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]