Şebinkarahisar

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Şebinkarahisar
Wappen fehlt
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Şebinkarahisar (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Giresun
Koordinaten: 40° 17′ N, 38° 25′ OKoordinaten: 40° 17′ 19″ N, 38° 25′ 24″ O
Höhe: 1396 m
Einwohner: 11.033[1] (2018)
Telefonvorwahl: (+90) 454
Postleitzahl: 28 400
Kfz-Kennzeichen: 28
Struktur und Verwaltung (Stand: 2019)
Gliederung: 15 Mahalle
Bürgermeister: Şahin Yılancı (AKP)
Website:
Landkreis Şebinkarahisar
Einwohner: 21.814[1] (2018)
Fläche: 1.382 km²
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Kaymakam: Taner Tengİr
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis
Burg von Şebinkarahisar

Şebinkarahisar ist eine Kleinstadt in der türkischen Provinz Giresun und zugleich Verwaltungszentrum des gleichnamigen Landkreises. Die Stadt liegt ca. 67 km (116 Straßenkilometer) südlich der Provinzhauptstadt Giresun.[2][3]

Stadtgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde das heutige Şebinkarahisar für Veteranen der römischen Armee und trug zunächst den Namen Colonia, nach dem in byzantinischer Zeit das Thema Koloneia benannt wurde. Die ersten Bauten zur Errichtung der den Ort überragenden Burg datieren allerdings auf das 2. vorchristliche Jahrhundert. Die Wirtschaft Şebinkarahisars beruhte auf dem Abbau und Handel mit Alaunen.

Bis zum Ersten Weltkrieg und ihrer Vertreibung im Zuge des Völkermords an den Armeniern lebten zahlreiche Armenier in der Stadt. Hier kam es 1915 zum Widerstand von Şebinkarahisar.

Landkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der im Südwesten der Provinz gelegene Landkreis ist der größte dieser. Er grenzt im Norden an den Kreis Dereli, im Osten an den Kreis Alucra und im Südosten an den Kreis Çamoluk. Im Süden und im Westen bilden die Kreise Akıncılar, Suşehri und Koyulhisar der Provinz Sivas die Grenze. Seine Bevölkerungsdichte von 15,6 Einw. je km² ist die zweitniedrigste der Provinz.

Neben der Kreisstadt (mit der reichlichen Hälfte der Kreisbevölkerung) existieren noch 62 Dörfer (die meisten pro Kreis) mit durchschnittlich 174 Bewohnern. Uğurca ist mit 421 Einwohnern das größte Dorf.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Burg sind an sehenswerten Gebäuden die als griechisch-orthodoxe Anlage errichtete Licesi-Kirche und die im 12. Jahrhundert errichtete Behremşah-Moschee zu erwähnen. Im nahegelegenen Dorf Kayadibi befindet sich das auf einem Felsen liegende Kloster Meryem Ana Manastırı (griechisch: Μοναστήρι της Παναγίας Σταυροπηγιανής, Panagia Stavropigiani Kloster) das aus byzantinischer Zeit stammt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Şebinkarahisar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkiye Nüfusu İl ilçe Mahalle Köy Nüfusları, abgerufen am 18. Juni 2019
  2. Luftlinie.org Online-Entfernungsrechner
  3. Karayolları Genel Müdürlüğü General Directorate of Highways (türk.)