-li

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Das schweizerdeutsche und südbadische Suffix -li (gesprochen [lɪ]) ist ein Diminutivaffix und verkleinert ein Substantiv (vgl. Diminutiv) oder manchmal auch andere Wörter wie beispielsweise Pronomina. Funktional entspricht es grundsätzlich dem hochdeutschen -chen/-lein.

Andere Lautvarianten sind das schwäbische und in Teilen des Mittelalemannischen, Südbairischen und Südfränkischen vorkommende -le, das elsässische, südfränkische, rheinfränkische, nordbairische, thüringische, obersächsische und teilweise schlesische -el, das ostfränkische, nordbairische und teilweise schlesische -la sowie das bairisch-österreichische -l.

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

-li bzw. hochdeutsch -lein entwickelte sich aus der Verbindung des althochdeutschen Suffixes -al, -il (vgl. etwa ahd. fogal „Vogel“, leffil „Löffel“) mit dem althochdeutschen Verkleinerungssuffix -īn und verselbständigte sich als neues, eigenständiges Suffix, indem es auf Wörter übertragen wurde, die ursprünglich kein l-Suffix besassen (vgl. etwa ahd. hūsilin „Häuslein“).[1]

Formen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

-li kennt je nach Mundart, Affektionsgrad oder Wort auch die Varianten -eli, -ili.

Regionale, ganz überwiegend alpin- und voralpinschweizerdeutsche Varianten, die sprachgeschichtlich letztlich auch auf -li zurückgehen, sind -ji, -i, -je, -e, -elti, -etli, -ti, -tschi. Diese Suffixe entstanden einerseits aus speziellen artikulatorischen und silbenstrukturellen Gründen in einem durch germanisch-romanische Sprachmischung charakterisierten Umfeld und gründen anderseits in der Verschmelzung zweier schon vorhandener Suffixe beziehungsweise auf Verschmelzung von Wortauslaut und Suffix mit anschliessender morphologisch falscher Ablösung.[2] Beispiele für diese Typen sind etwa Hundji, Hundi „Hündchen“, Vogelti „Vöglein“, Chuotschi „Kühlein“, Alpelti/Alpetli „kleine Alp“. Bis ins Mittelland vorgestossen ist der -tschi-Typus im Fall von bern- und luzerndeutsches Meitschi „Mädchen“ und Müntschi „Kuss“; in einem noch grösseren geographischen Raum findet er sich auch in Namen wie Rüetschi zu „Rudolf“. Überhaupt verbreitet schweizerdeutsch sind schliesslich semantisch verselbständigte Diminutive auf -i, einer Endung, die nicht auf althochdeutsch -ilīn, sondern auf althochdeutsch -īn zurückgeht, beispielsweise in Ändi „Ende“.[3]

Die Diminutive auf -li sind gewöhnlich sächlich. Ausnahmen bilden die Ableitungen zu Ruf- und Familiennamen, etwa de(r) Hansli „Hänschen“ oder en Bünzli „ein Kleinbürger“, sowie vereinzelte weitere Wörter wie Egli «Flussbarsch», neben dessen älterem neutralem Genus ein jüngeres maskulines steht, und der meist männliche Röteli, ein Kirschenlikör aus Graubünden.

Gebrauch bei Substantiven[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wortbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Suffix zieht – soweit lautlich überhaupt möglich – meist Umlautung des Stammvokals des Grundwortes, das es diminuiert, nach sich:

  • /a/ > /ä/: Männli „Männchen“ zu Maa „Mann“
  • /a/ > /e/: Negeli „Nägelchen“ zu Nagel „Nagel“
  • /ä/ = /ä/: Wäägli „Weglein“ zu Wääg „Weg“
  • /i/ = /i/: Wyybli „Weiblein“ zu Wyyb „Weib“
  • /iə̯/ = /iə̯/: Tierli „Tierlein“ zu Tier „Tier“
  • /o/ > /ö/: Röösli „Röschen“ zu Roos(e) „Rose“
  • /u/ > /ü/: Müüsli „Mäuschen“ zu Muus „Maus“
  • /uə̯/ > /üə̯/: Müesli „Müslein“ zu Mues „Mus“
  • /ü/ = /ü/: Füürli „Feuerchen“ zu Füür „Feuer“

Wörter auf -le und -i sowie in manchen Fällen solche auf -e bilden ein Diminutiv auf -eli (das nicht zu verwechseln ist mit dem -eli, -ili, das in einigen Mundarten generell statt -li gebildet wird):

  • Chügeli „Kügelchen“ zu Chugle „Kugel“
  • Byygeli „kleiner Stapel“ zu Byygi „Stapel, Beige“
  • Kässeli „Sparbüchse“ zu Kasse „Kasse, Sparkasse“

Wörter auf -el bilden ein Diminutiv auf -i (das nicht zu verwechseln ist mit dem -i, das in einigen Mundarten generell statt -li gebildet werden kann):

  • Tüüfeli „Teufelchen“ zu Tüüfel „Teufel“

Können -li und -eli nebeneinander stehen, so ist letzteres mit grösserer Affektion (Zärtlichkeit) verbunden:

  • Mäitli „Mädchen“ gegenüber Mäiteli „(herziges) Mädchen“
  • Hündli „kleiner Hund“ gegenüber Hündeli „(lieber) kleiner Hund“

Variation mit oder ohne Umlautung – oft je nach Region und/oder mit Bedeutungsnuancen – findet sich etwa bei

  • Hundeli/Hündli „Hündchen“ zu Hund „Hund“
  • Puurli/Püürli „Bäuerlein, Kleinbauer“ zu Puur „Bauer“

Umlautlose Varianten sind oft mit grösserer Affektion verbunden:

  • Chueli „(herziges) Kühlein“ gegenüber Chüeli „kleine Kuh“
  • Hundeli „(herziges) Hündchen“ gegenüber Hündli „kleiner Hund“
  • Puurli „(liebenswürdiger) Kleinbauer“ gegenüber Püürli „Kleinbauer“

Gelegentlich sind die Differenzierungen semantisch relevanter:

  • Manndli „Männlein“ gegenüber Männdli „kleiner Mann; Tiermännchen“
  • Schachteli (früher) „Schachtel für das Schreibzeug“ gegenüber Schächteli „kleine Schachtel“

Semantisch verselbständigt sind in der ganzen Deutschschweiz vertretene Diminutive auf -i, die nicht auf althochdeutsch -ilĩn, sondern -īn zurückgehen (und damit nicht zu verwechseln sind mit dem -i, das in einigen Mundarten generell statt -li gebraucht werden kann), etwa

  • Ääri „Ähre“ zu (maskulinem) Äher, Äär „Ähre“
  • Ändi „Ende (bspw. eines Bindfadens)“ zu Änd „Ende“
  • Bäsi „weibliche Verwandte“ zu Baas „Tante; weibliche Verwandte überhaupt“
  • Chüni/Chini „Kinn“ (Grundwort nicht mehr vorhanden)
  • Hirni „Hirn“ (Grundwort nicht mehr vorhanden).
  • Rippi „Rippe“ zu Ripp „Rippe“

Synchron schliessen sich hier Diminutive der Kindersprache an, etwa

  • Büsi „Kätzchen“ (zum Lockruf bus-bus)
  • Zizi „Kätzchen“ (zum Lockruf zi-zi)

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funktionen sind Verkleinerung, Vereinzelung, Affektion/Wertschätzung, Geringschätzung/Herabsetzung sowie Verniedlichung. Daneben kommen funktionslose Diminutiva vor.

  • Verkleinerung: Büechli „kleines Buch“
  • Vereinzelung: Chörnli „einzelnes Korn“, Gresli „einzelnes Gras“, Häärli/Höörli „einzelnes Haar“
  • Wertschätzung / Herabsetzung: Puurli „liebenswürdiger oder aber gering geschätzter Kleinbauer“, Bappeli „liebenswürdiges oder aber leicht vertrotteltes Väterchen“, Kantönligeist „Kirchturmpolitik“, Buebetrickli „Täuschungsmanöver im Eishockey, auch politischer Winkelzug“
  • Verniedlichung: Rüüschli „kleiner Rausch“, Ämtli „regelmässige Arbeit für Kinder“, es Glesli Wyy „ein Glas Wein“
  • Funktionslos: Lyybli „Leibchen“, Zündhölzli „Streichholz“, Widli „Bindereis“

Das Diminutiv kann auch bedeutungsmässig verselbständigt sein, etwa bei[4]

  • Chätzli „Blütenkätzchen“, zu Chatz „Katze“ (da sie ein ähnlich weiches «Fell» aufweisen)
  • Gipfeli „Hörnchen, Croissant“, zu Gipfel „Bergspitze; oberster Teil einer Pflanze; gekrümmtes Gebäck (Nuss-, Vanillegipfel)“
  • Glesli „Hyazinte“, zu Glaas „Glas“ (in welchem sie im Vorfrühling aufgezogen wurden)
  • Gstältli „Teil der Frauentracht; Teil gewisser Sportausrüstungen“, zu Gstalt „Gestalt“
  • Häntscheli „Schlüsselblume“, zu Häntsche „Handschuh“ (dem sie gleichen)
  • Hüüsli „Toilette“, zu Huus „Haus“ (da früher als eigenes Häuschen im Freien stehend)
  • Lyybli „Leibchen“, zu Lyyb „Leib“
  • Mäieryysli „Maiglöckchen“, zu Ryys „(das) Reis“
  • Müesli „Frühstücksflocken mit Früchten“, zu Mues „Mus, Brei“
  • Müüsli „Salbei“, zu Muus „Maus“ (da gebackene Salbeiküchlein wie Mäuschen aussehen)
  • Nägeli „Nelke“, zu Nagel „Nagel“ (da wie ein kleiner Nagel aussehend)
  • Rüebli „Karotte“, zu Rueb(e), Rüebe „grosse Rübe jeglicher Art; Zuckerrübe“
  • Schänkeli „in Fett gebackenes Gebäch aus Mehl, Milch, Eiern und Butter“, zu Schänkel „Schenkel“
  • Schüüflei „Schulterblatt des Schweins“, zu Schuufle „Schaufel“
  • Schwigerli-Schwöögerli „Stiefmütterchen“ (Pflanzenname), zu Schwiger „Schwiegervater“ und Schwooger „Schwager“
  • Täfeli, Dääfeli „Bonbon“, zu Taf(e)le „Tafel, viereckige Platte oder Fläche“
  • Zältli „Bonbon“, zu Zälte (Zelten) „flacher Kuchen“

Die Grundform kann auch ganz verschwunden sein, so bei[4]

  • Beieli, Byyli „Biene“, zu nur noch seltenem Byy „Bienenschwarm“
  • Egli „(Fluss-)Barsch“, ursprünglich spezifischer „kleiner Flussbarsch“
  • Fäärli „Ferkel“, zu mittelhochdeutsch varch „Schwein“
  • Gänterli „Schrank, Schränkchen; Speisekammer“, zu veraltetem Gänter „Verschluss; Verschlag“
  • Hämmli, Hemmli, Hömmli in den westlichen und innerschweizerischen Mundarten für „Hemd“, zu dem in den andern Mundarten durchaus geläufigen gleichbedeutenden Hämp, Hemp, Hemd
  • Mäitli, Meitschi „Mädchen“, zu frühneuhochdeutsch Meid „Maid“, seinerseits zu mittelhochdeutsch maged „Mädchen“
  • Müntschi, Muntschi „Kuss“, zu schweizerdeutsch ausgestorbenem „Mund“
  • Rööteli „Rotkehlchen“, „Seesaibling“, „Schlüsselblume“, „Kirschenlikör“, zu nur noch seltenem Röötel „etwas Rotes (beispielsweise ein Rothaariger)“

Nie existiert hat eine Grundform zu dem aus französisch pensée übersetzten[4]

  • Dänkeli „Stiefmütterchen“ (Pflanzenname)

-li ist in einigen Fällen eine volksetymologische Umdeutung:[4]

  • Peeterli „Petersilie“, umgedeutet aus lateinisch/griechisch petroselīnum, petroselīnon „Felseneppich, Steineppich“
  • Viöönli, Veieli „Veilchen“, umgedeutet aus lateinisch viola „Veilchen, Levkoje“

Gebrauch bei anderen Wortarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei anderen Wortarten ist der Gebrauch der Verkleinerung mittels des suffigierten -li ausschliesslich verniedlichend und meist kindersprachlich oder ironisch. Mit der Diminuierung ist allerdings teilweise die Substantivierung des betreffenden Wortes verbunden.

Fragepronomen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der ganzen Deutschschweiz bezeugt sind verkleinerte Fragewörter, wobei diese oft verdoppelt werden:[5]

  • Waaseli(waas) wottsch dänn? „was willst du denn?“
  • Wääreli(wäär) säit das? „wer sagt das?“

Als Hiattilger kann ein -d- oder -n- eingefügt werden:

  • Woodeliwoo (wooneliwoo) isch es? „Wo ist es?“

Personalpronomen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Mundarten von Glarus, Luzern, Nidwalden und Engelberg ist in der Anrede ein diminuiertes du in den Formen duuli, duueli, duili, döüeli bezeugt:[6]

  • Duuli, chum glyy zue-n-is! (Luzern)
  • Duuli, bis doch au so guet! (Luzern)
  • Duili!, zärtliche Anrede (Nidwalden)
  • E döüeli! „ei du Kleines!“ (Engelberg)

Darüber hinaus tritt auch redupliziertes duulidu auf.[7]

Adjektive[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Normalsprache gehören die Gebäckbezeichnungen Bruunsli und Guetsli, Gueteli an, welche nichts anderes als die diminuierten Adjektive bruun „braun“ und guet „gut“ sind, wobei die Formen mit inlautendem -s- eine Verbindung des Nominativs des starken Neutrums mit dem Diminutivsuffix sind (etwas Bruuns, Guets + -li).[8]

Nur gegenüber Kleinkindern werden Bildungen wie warmeli haa „warm haben“[7] oder ischt das guetili? „ist das gut?“, bis stillili! „sei still!“[9] gebraucht.

Adverbien und Verbformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verniedlichend ist Diminuierung bei Adverbien in Fällen wie:

  • sooli (soodeli, sooneli, sooseli), das wäärs „so, das wär’s“[10]
  • sevili „so viel“[9]

Vexierender Gebrauch findet sich in den folgenden Beispielen:

  • als Geschenk oder Mitbringsel e goldigs Nüüteli (Nünteli) oder es Läärhäigängeli heimbringen, „ein goldenes kleines Nichts, ein kleines Leer-heim-Gehen“[11]
  • es Hättigäärneli oder Hätteligäärn „ein kleines Ich-hätte-Gerne“[12]

Die reguläre Diminuierung bei Verben geschieht mittels der Endung -le, -ele oder -erle, zum Beispiel bräätle/bröötle „grillieren“, bädele „(als Freizeitvergnügen) baden“, lädele „shoppen“, sändele „im Sandkasten spielen“, sünnele „sich sonnen“, schneie(r)le „leicht schneien“, lismerle „vor sich hin stricken“. Auch hier gehörte das l ursprünglich zum Substantiv, von dem das Verb abgeleitet ist, und wurde erst sekundär als Suffix reinterpretiert.[13]

Interjektionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbreitet bezeugt ist verniedlichend-kindersprachlich diminuiertes ää in Ääli mache und es Ääli gää „eine liebkosende Gebärde machen bzw. geben, besonders Wange an Wange schmiegen“.[14]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersichtswerke
  • Schweizerisches Idiotikon, Bände I ff. Frauenfeld bzw. Basel 1881 ff., unter den jeweiligen Wörtern.
  • Sprachatlas der deutschen Schweiz, Band III, Karten 149 (Hündchen), 150 (Häklein), 151 (Rädchen), 152 (Tröglein), 153 (Äpfelchen), 154 (Vögelchen), 155–158 (Ergänzungen zu den Diminutiv-Karten).
Grammatiken
  • Ludwig Fischer: Luzerndeutsche Grammatik. 2. Aufl. Hitzkirch 1989, S. 459–471.
  • Werner Marti: Berndeutsch-Grammatik. Bern 1985, S. 196–200.
  • Rudolf Suter: Baseldeutsch-Grammatik. 3. Aufl. Basel 1992, S. 182–185.
  • Albert Weber: Zürichdeutsche Grammatik. 3. Aufl. Zürich 1987, S. 327–335.
Spezialuntersuchungen
  • Natascha Frey: Verdoppelung des w-Wortes im Schweizerdeutschen. Berner Diss. Online-Publikation 2010, besonders S. 72–79.
  • Werner Hodler: Beiträge zur Wortbildung und Wortbedeutung im Berndeutschen. Berner Diss. Francke, Bern 1915; Nachdruck Kraus, Nendeln/Liechtenstein 1970, besonders S. 113–130.
  • Roland Hofer: Suffixbildung im bernischen Namengut. Die Diminutiva auf -ti, -elti, -etli und die Kollektiva auf -ere. Ein Beitrag zur Namengrammatik. Berner Diss. Basel 2012, besonders S. 23–83.
  • Heinrich Lüssy: Umlautprobleme im Schweizerdeutschen. Untersuchungen an der Gegenwartssprache. Huber, Frauenfeld 1974 (Beiträge zur schweizerdeutschen Mundartforschung XX; Digitalisat), besonders S. 172–208.
  • Esther Odermatt: Die Deminution in der Nidwaldner Mundart. Zürcher Diss. Zürich 1903.

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. Berlin 1989 (mit weiteren Auflagen), s. v.
  2. Detailliert hierzu Roland Hofer: Suffixbildung im bernischen Namengut. Die Diminutiva auf -ti, -elti, -etli und die Kollektiva auf -ere. Ein Beitrag zur Namengrammatik. Berner Diss. Basel 2012, S. 23–83.
  3. Vgl. Sprachatlas der deutschen Schweiz, Band III, Karten 149 (Hündchen), 150 (Häklein), 151 (Rädchen), 152 (Tröglein), 153 (Äpfelchen), 154 (Vögelchen), 155–158 (Ergänzungen zu den Diminutiv-Karten) sowie Schweizerisches Idiotikon, Bände I ff. Frauenfeld bzw. Basel 1881 ff., passim.
  4. a b c d Zu den jeweiligen Wörtern konsultiere man in erster Linie Schweizerisches Idiotikon, Bände I ff. Frauenfeld bzw. Basel 1881 ff.
  5. Zum Gebrauch siehe Natascha Frey: Verdoppelung des w-Wortes im Schweizerdeutschen. Berner Diss. Online-Publikation 2010, besonders S. 72–79, überdies etwa Schweizerisches Idiotikon, Band XVI, Spalte 1043, Lemma wër I, mit Belegen Sp. 1045, 1048 und 1050; ebd. Spalte 1763, Lemma was, mit Verbreitungsangabe Sp. 1764 und Belegen Sp. 1765 und 1766.
  6. Beispiele aus Schweizerisches Idiotikon, Band XII, Spalte 35 f., Lemma sowie aus Esther Odermatt: Die Deminution in der Nidwaldner Mundart. Zürcher Diss. Zürich 1903, S. 88.
  7. a b Ludwig Fischer: Luzerndeutsche Grammatik. 2. Aufl. Hitzkirch 1989, S. 465.
  8. Schweizerisches Idiotikon, Band V, Spalte 648, Lemma brūn, Bed. 1bδ; ebd. Band II, Spalte 554, Lemma Gueteli; Hans-Peter Schifferle, Christoph Landolt: Wienachtsguetsli – die Klassiker, in: Wortgeschichte vom 15. Dezember 2016, hrsg. von der Redaktion des Schweizerischen Idiotikons.
  9. a b Esther Odermatt: Die Deminution in der Nidwaldner Mundart. Zürcher Diss. Zürich 1903, S. 88.
  10. Vgl.Schweizerisches Idiotikon, Band VII, Spalte 15 bzw. 17, Lemma .
  11. Schweizerisches Idiotikon, Band VI, Spalte 871, Lemma nǖt, Bed. 3b und Band II, Spalte 347, Lemma Lǟr-heim-Gängeli.
  12. Schweizerisches Idiotikon, Band II, Spalte 427, Lemma Hätteli-Gërn.
  13. Siehe hierzu Werner Hodler: Beiträge zur Wortbildung und Wortbedeutung im Berndeutschen. Zürcher Diss. Francke, Bern 1915 (Nachdruck: Kraus, Nendeln/Liechtenstein 1970), S. 8–10 und 21–34 sowie Esther Odermatt: Die Deminution in der Nidwaldner Mundart. Zürcher Diss. Zürich 1903, S. 85–88.
  14. Schweizerisches Idiotikon, Band I, Spalte 3, Lemma ǟ II; Albert Weber: Zürichdeutsche Grammatik. 3. Aufl. Zürich 1987, S. 273; Ludwig Fischer: Luzerndeutsche Grammatik. 2. Aufl. Hitzkirch 1989, S. 465.