Abenteuer im Spielzeugland

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Filmdaten
Deutscher TitelAbenteuer im Spielzeugland
OriginaltitelBabes in Toyland
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1986
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieClive Donner
DrehbuchPaul Zindel
ProduktionTony Ford,
Neil T. Maffeo
MusikLeslie Bricusse
KameraArthur Ibbetson
SchnittSusan Heick
Besetzung

Abenteuer im Spielzeugland (Originaltitel Babes in Toyland) ist ein US-amerikanischer Abenteuerfilm aus dem Jahr 1986. Regie führte Clive Donner, das Drehbuch schrieb Paul Zindel anhand einer Operette von Glen MacDonough und Victor Herbert. Die Hauptrolle ist mit Drew Barrymore besetzt, in tragenden Rollen sind Richard Mulligan, Eileen Brennan, Keanu Reeves und Jill Schoelen zu sehen.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die elfjährige etwas altkluge Lisa Piper, die in Cincinnati wohnt, beaufsichtigt nicht nur ihre Geschwister, sondern ist auch mit Arbeiten im Haushalt so eingedeckt, dass sie keine Zeit zum Spielen findet. Tatsache ist aber auch, dass sie mit Spielzeug nicht wirklich etwas anfangen kann. Am Weihnachtsabend ist Lisa mit ihrem Schwester Mary und deren Freund Jack mit dem Auto unterwegs, als es zu einem Unfall kommt. Lisa wird auch dem Auto geschleudert und erwacht nach einer tiefen Ohnmacht im fiktiven Spielzeugland.

Dort soll Mary Contrary den ungeliebten Barnaby Barnicle heiraten, obwohl sie Jack Nimble liebt. Lisa verhindert die Hochzeit. Sie entdeckt, dass Barnicle die Macht im Spielzeugland übernehmen will. Zusammen mit Contrary und Nimble wendet sie sich an den Spielzeugmacher, der verlangt, dass sie daran glaube, dass Spielzeug ein Eigenleben hat. Sodann stellt er eine Spielzeugarmee auf und vertreibt Barnicle aus dem Spielzeugland.

Contrary und Nimble können heiraten. Lisa kehrt in ihr Heim und zu ihren Geschwistern zurück und glaubt nach dem Aufwachen, ihre Erlebnisse seien nur ein Traum gewesen.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde in München gedreht.[1] Er wurde fürs Fernsehen produziert und am 19. Dezember 1986 von der National Broadcasting Company ausgestrahlt. In Deutschland kam er am 17. Dezember 1987 in die Kinos.[2] Während der Originalfilm eine Länge von ca. 140 Minuten hatte, wurde die Videoversion stark gekürzt.[3]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rotten Tomatoes bezeichnete den Film als eine „charmante traditionelle Fabel“.[4]

Kino.de schrieb: „Von Regisseur Clive Donner aufwendig und farbenfroh in Szene gesetzte Befreiung des Spielzeuglandes. […] Die Geschichte ist bereits 1934 mit Laurel&Hardy verfilmt worden. Diesmal ist es ‚Oliver Twist‘-Regisseur Clive Donner, der die Befreiung des Spielzeuglandes farbenprächtig und ansprechend in Szene setzt. Richard Mulligan […] verleiht dem Bösen seine bekannt-schrulligen Züge, Pat Morita […] ist sein gutherziger Gegenspieler. Der sangesfrohe Weihnachtsfilm zur Sommerzeit wendet sich in erster Linie an das breite Familienpublikum. Gute Umsatzerwartung.“[3]

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drew Barrymore wurde im Jahr 1988 für den Young Artist Award nominiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Filming locations für Babes in Toyland, abgerufen am 5. Dezember 2007.
  2. Premierendaten für Babes in Toyland afS rottentomatoes.com, abgerufen am 5. Dezember 2007.
  3. a b Abenteuer im Spielzeugland adS kino.de. Abgerufen am 29. November 2017.
  4. Babes in Toyland abgerufen am 5. Dezember 2007.