Adolf Rieger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Adolf Rieger (* 25. August 1899 in Berlin; † 12. Juni 1956) war ein erfolgreicher Ringer in der Halbschwer- und Schwergewichtsklasse im griechisch-römischen Stil und Olympiateilnehmer

Werdegang[Bearbeiten]

Er war zunächst Angehöriger des SC Heros Berlin, der SpVgg Berlin-Ost und gründete 1931 den Berliner KV 1931, für den er bis Ende der 1930er Jahre rang.

Bereits 1924 wurde er deutscher Meister im Schwergewicht vor Europameister Ferdinand Muß, Hörde (bei Dortmund), und August Köstner, Bamberg. 1926 vertrat er Deutschland in einem Länderkampf gegen Dänemark und unterlag gegen Einar Hansen. 1927 errang er den deutschen Meistertitel im Halbschwergewicht vor Europameister Robert Rupp, Mannheim und Emil Poganiatz, Pirmasens. Gegen Rupp gewann er 1928 auch die 'Qualifikation für die Olympischen Spiele 1928' in Amsterdam. Die Teilnahme daran wurde zum Höhepunkt seiner sportlichen Laufbahn. Er besiegte Einar Hansen, Dänemark, Gaupseth, Norwegen, Otto Pohla, Estland, Appels, Belgien, und Galuszka, Polen, ehe er im Finale gegen Ibrahim Moustapha, Ägypten, unterlag. Somit gewann er die 'Silbermedaille' vor Onni Pellinen, Finnland.

In den folgenden Jahren zeigte er seine besten Leistungen meist in den Mannschaftskämpfen für seinen BKV, konnte sich aber gegen die starke deutsche Konkurrenz wie Rupp, Paul Böhmer, Reichenhall, Anton Vogedes, Dortmund, Erich Siebert, Mainz und Werner Seelenbinder, Berlin, nicht mehr durchsetzen.

Quellen[Bearbeiten]

  • Hundert Jahre Ringen in Deutschland, Verlag Der Ringer, Niedernberg, 1991, Seiten 194, 218 u. 220

Weblinks[Bearbeiten]

  • Adolf Rieger in der Datenbank von Sports-Reference.com (englisch)