Aichacher Zeitung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Aichacher Zeitung
Logo
Fachgebiet Regionale Tageszeitung
Sprache deutsch
Verlag Verlag Mayer & Söhne Druck- und Mediengruppe GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1. August 1949
Erscheinungsweise täglich außer sonntags
Verkaufte Auflage
(IVW 2/2017, Mo–Sa)
8124 Exemplare
Chefredakteur Robert Edler, Dr. Berndt Herrmann, Thomas Sixta (Lokales)
Herausgeber Reiner Sixta
Geschäftsführer Thomas Sixta, Erwin Neudecker
Weblink Website der Aichacher Zeitung

Die Aichacher Zeitung ist eine in Aichach und Umgebung erscheinende Tageszeitung aus dem Verlag Mayer & Söhne Druck- und Mediengruppe GmbH & Co KG mit Sitz in Aichach und wird in der eigenen Druckerei Mayer & Söhne hergestellt. Sie enthält die Amtlichen Mitteilungen des Amtsgerichtsbezirks Aichach. Die verkaufte Auflage beträgt 8124 Exemplare, ein Minus von 7,7 Prozent seit 1998.[1]

Im Jahr 2015 beging der Verlag sein 150-jähriges Bestehen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aichacher Zeitung 1925
Druckerei und Buchhandlung Ignaz Mayer 1866 Aichach

Die Aichacher Zeitung ist aus dem Amtsblatt für das Königliche Bezirksamt Aichach, das am 1. Januar 1865 erstmals erschien, hervorgegangen.[2] Ihr Gründer war Ignaz Mayer, ein Druckereibesitzer, Buch- und Schreibwarenhändler in Aichach. Ab 1925 erschien die Zeitung als Aichacher Zeitung, ohne jedoch den Titel Amtsblatt für das Königliche Bezirksamt Aichach abzulegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg durfte das Blatt ab dem 1. August 1949 wieder offiziell herausgegeben werden, und führt den Untertitel Altbayerische Heimatzeitung, Altomünsterer und Pöttmeser Landbote. Die Zeitung erschien zunächst im Verbund mit der Schwäbischen Landeszeitung, Augsburg, seit 1951 wird der überregionale Teil vom Ingolstädter Donaukurier geliefert. Erschien die Zeitung als Amtsblatt noch ein bis zweimal die Woche, so kommt sie seit 1960 täglich von Montag bis Samstag auf den Markt.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aichacher Zeitung hat in den vergangenen Jahren leicht an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 7,7 Prozent gesunken.[3] Sie beträgt gegenwärtig 8124 Exemplare.[4] Das entspricht einem Rückgang von 680 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 92,9 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[5]


Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftaufnahme Mayer & Söhne Druck- und Mediengruppe Aichach

Neben der Redaktion in Aichach besitzt die Zeitung eine Lokalredaktion im benachbarten Augsburg.

In ihrem Verbreitungsgebiet Nördlicher Landkreis Aichach-Friedberg, sowie in den Gemeinden Gachenbach, Altomünster und Hilgertshausen-Tandern gilt sie als Leitmedium. Sie steht in Konkurrenz zu den Aichacher Nachrichten, einer Lokalausgabe der Augsburger Allgemeinen.

Die Aichacher Zeitung erscheint im Berliner Format. Ihre überregionalen Seiten, den sogenannten Mantel, bezieht sie vom Donaukurier in Ingolstadt.[6]

Online-Auftritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 2009 betreibt die Aichacher Zeitung einen redaktionell betreuten Internetauftritt. Dieser löste ein seit 2005 automatisiert betriebenes Internetangebot ab. Der Online-Auftritt wird von Redakteuren und Volontären des Verlags betreut.

Weitere Angebote des Verlags[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Angeboten des Verlags Mayer & Söhne Druck- und Mediengruppe GmbH & Co. KG gehören neben der Aichacher Zeitung und dem Online-Portal www.aichacher-zeitung.de der Aichacher Anzeiger, der ebenfalls das Verbreitungsgebiet abdeckt, die kostenlose Wochenzeitung StadtZeitung, die sich in Augsburg und Umgebung auf die lokale Berichterstattung konzentriert, das Bamberger Wochenblatt WOBLA sowie die Stadtzeitung Weißenburg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  2. Firmenjubiläum: „150 Jahre Mayer & Söhne Druck- und Mediengruppe“, abgerufen 9. Juli 2014.
  3. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  4. laut IVW, zweites Quartal 2017, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  5. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  6. Frank Böckelmann: Wirtschaftliche Verflechtungen und Wettbewerb der Medien in Bayern. Dokumentation und Analyse, München 2006, S. 26.