Alþýðufylkingin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alþýðufylkingin
Volksfront von Island
Parteilogo der Volksfront
Partei­vorsitzender Þorvaldur Þorvaldsson
Stell­vertretender Vorsitzender Vésteinn Valgarðsson
Gründung 18. Februar 2013
Haupt­sitz Reykjavík
Aus­richtung Sozialismus,
Ökologismus,
Antikapitalismus,
Pazifismus,
Europaskepsis
Farbe(n) Rot
Website althydufylkingin.blogspot.de

Die Alþýðufylkingin (deutsch: Volksfront von Island, Parteibuchstabe R) ist eine Kleinpartei in Island.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde die Partei am 18. Februar 2013 in Reykjavík. Parteivorsitzender wurde Þorvaldur Þorvaldsson.

Bei ihrem erstmaligen Antritt zur Parlamentswahl 2013 erreichte sie die Partei etwa 0,1 Prozent der Stimmen und erhielt damit keinen Sitz im nationalen Parlament Althing. Auch bei den vorgezogenen Wahlen 2016 und 2017 konnte die Partei mit 0,3 Prozent (2016)[1] bzw. 0,19 Prozent (2017)[2] nicht ins Althing einziehen.

Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In ihrem Programm setzt sich die Partei unter anderem für folgendes ein:[3]

  • Island soll weder der EU beitreten noch Mitglied der NATO sein
  • die Wirtschaft soll in großen Teilen sozialisiert werden
  • Gleichstellung als Grundprinzip: Vorbeugung der Diskriminierung aufgrund der Herkunft, des Geschlechts, des Alters, der sexuellen Orientierung, des Wohnsitzes oder einer anderen sozialen Stellung
  • eine „Wiederauferstehung“ des Gesundheitssystems unter anderem durch die Stärkung der Grundversorgung
  • die natürlichen Ressourcen des Landes sollen zum nationalen Eigentum erklärt und dürfen nicht verkauft oder verpfändet werden
  • alle Gewinne aus den natürlichen Ressourcen sollen zur Erhöhung des Lebensstandards der Bevölkerung genutzt werden
  • eine Steuerreform: alle Abgaben, die die Öffentlichkeit bezahlen muss, sollen gesenkt und im Gegenzug die Steuern auf Unternehmensgewinne erhöht werden

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. General Elections 2016 in Iceland (Englisch) In: Iceland Monitor. 30. Oktober 2016. Abgerufen am 29. Oktober 2017.
  2. Kosningavakan 2017 (Isländisch) In: ruv.is. Ríkisútvarpið. 29. Oktober 2017. Abgerufen am 29. Oktober 2017.
  3. Program of the People's Front of Iceland (in English) Alþýðufylkingin (Englisch)