Alberode

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Alberode
Gemeinde Meißner
Koordinaten: 51° 10′ 58″ N, 9° 56′ 18″ O
Höhe: 305 (296–358) m
Fläche: 4,14 km²[1]
Einwohner: 160
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 37290
Vorwahl: 05657

Alberode ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Meißner im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt am Komberg im Vorland des Hohen Meißners.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alberode wurde erstmals im Jahre 1276 erwähnt. Im Jahre 1823 wurde die jetzige evangelische Kirche nach Plänen des Landbaumeisters J. F. Matthei eingeweiht. Der Saalbau ist in Fachwerk gehalten und von außen verschindelt. Das Walmdach ist mit einem Dachreiter bekrönt. Die Empore ist umlaufend, die Kanzel befindet sich über dem Altar. Die Orgel wurde 1864 eingebaut.[2]

Das zu Alberode gehörende Gut Mönchhof wurde schon 876 erstmals genannt. 1900/01 wurde es um ein zwei gegenüberliegende Wirtschaftsflügel erweitert, 1911–1913 entstand ein neues Herrenhaus nach einem Entwurf des Architekten Wilhelm Freiherr von Tettau.[3]

Am 31. Dezember 1971 schlossen sich im Zuge der Gebietsreform in Hessen die bis dahin selbständigen Gemeinden Abterode, Alberode, Germerode, Vockerode, Weidenhausen und Wellingerode zur neuen Großgemeinde Meißner zusammen.[4]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alberode, Werra-Meißner-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Dehio, Georg, bearbeitet von Folkhard Cremer, Tobias Michael Wolf und anderen Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Hessen 1, Regierungsbezirke Gießen und Kassel. Deutscher Kunstverlag, 2008 ISBN 978-3-422-03092-3 Seite 3
  3. Ulrich Maximilian Schumann: Wilhelm Freiherr von Tettau 1872–1929. Architektur in der Krise des Liberalismus, gta-Verlag 2002, ISBN 978-3856761011, S. 119–122.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 388.