Alex Baur

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Alex Baur (* 12. August 1961 in Luzern) ist ein Schweizer Journalist und Autor.

Er war Lokaljournalist bei der Limmattaler Zeitung, Gerichtsberichterstatter der Neuen Zürcher Zeitung, Reporter der SonntagsZeitung, des Sterns, des Magazins und Redaktor bei Geo. Heute (2018) ist er Redaktor der Schweizer Wochenzeitung Die Weltwoche.

Baur lebte von 1980 bis 1985 in Peru und war auch später immer wieder als Reporter dort sowie in Bolivien, Chile, Mexiko, Kolumbien und Honduras tätig. In den 1990er Jahren schrieb er für die SonntagsZeitung und die NZZ vor Ort in Guatemala eine Serie von Berichten über den Justizfall um den Nestlé-Direktor Andreas Hänggi und dessen Sohn Nicolas Hänggi sowie über die Mordermittlungen im Fall des Bischofs Juan Gerardi. 2004 verfasste er in Guatemala für die Weltwoche mehrere Artikel über die Wahl von Óscar Berger Perdomo und die Auseinandersetzung zwischen Rigoberta Menchú und Efraín Ríos Montt sowie über den ehemaligen Präsidenten Jacobo Árbenz Guzmán.

Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2004 mit dem Alstom Journalistenpreis und 2014 mit dem Zürcher Journalistenpreis. 2003 erhielt er von der peruanischen Regierung eine Auszeichnung für seine Recherchen, die massgeblich zur Repatriierung von 80 Millionen Dollar aus dem Montesinos-Korruptionsskandal beitrugen.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]