Ali Eckert

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Ali Eckert

Ali Eckert (gebürtig Ralph Arthur Eckert) ist ein deutsch-US-amerikanischer bildender Künstler. Zudem ist Eckert Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor. In den 2000er Jahren drehte er mehrere Musikvideos.[1][2] Er lebt in Berlin.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eckert besuchte das Oberrhein-Gymnasium in Wiesbaden. Anschließend studierte er Gestaltung an der FH Wiesbaden. Nach seiner Ausbildung zu Fotografen und Studium zum Kommunikationsdesigner arbeitete Eckert als Videoclip- und Werbefilmregisseur sowie als Produzent.

Der Kurzspielfilm Wundersam! Auch Schwäne kommen … von 1996 zählt zu den ersten Veröffentlichungen von Eckert.[3] 1998 war Eckert als Co-Produzent an dem Kurzfilm Killer von Bernhard Landen mit Heike Makatsch in der Hauptrolle tätig. Der Kurzspielfilm Cable Unincorporated, der im mittleren Westen der USA spielt, entstand 1999.[3] Mit Peter Thorwarth produzierte Eckert 2000 das Musikvideo für die Single Bayern der Band Die Toten Hosen. Für die Single-Auskopplung Summer der Beatsteaks aus ihrem Album Living Targets produzierte Eckert 2001 das Musikvideo erneut mit Peter Thorwarth.[3] Zusammen mit Daniel Acht war er 2002 als Produzent, Regisseur und Drehbuchautor an dem Kurzspielfilm Dark Ages beteiligt, der international ausgezeichnet wurde. Bei seinem ersten Kinofilm Video Kings, der 2004 erschien und trotz geringem Budgets mit zahlreichen bekannten Schauspielern besetzt werden konnte (u. a. Fabian Busch, Wotan Wilke Möhring, Bela B., Badesalz, Til Schweiger), verfasste Eckert erneut zusammen mit Daniel Acht das Drehbuch, mit dem er auch gemeinsam Regie führte. 2011 begann Eckert in Chile die Produktion der US-amerikanischen Dokumentation Following the Ninth: In the Footsteps of Beethoven's Final Symphony,[4] die 2013 fertiggestellt werden konnte. Zusammen mit Monica Nancy Wick produzierte er zwischenzeitlich die Dokumentation Brett vor’m Kopp, die 2012 den Lebensweg des Skateboard-Pioniers Titus Dittmann zeigt, wobei Eckert sowohl die Regie übernahm als auch das Drehbuch schrieb.

Ebenfalls 2012 wurden Eckerts „Photo-Paintings“, großformatige Akte auf Seide, erstmals vorgestellt, u. a. mit Esther Schweins, Eva Habermann, Julia Dietze, Lauren Lee Smith und Ursula Karven.[5] Im darauffolgenden Jahr präsentierte Eckert erstmals seine inszenierte Fotografie „Foto-Noir“ mit Bettina Zimmermann und Antje Traue.[6] 2014 schloss sich die Ausstellung „Foto Noir – Crime Scene“ zum Berliner Gallery Weekend mit Florentine Lahme und Annabelle Mandeng an.[7] Im selben Jahr folgte die Ausstellung „Midnight Art“ bei Jenny Falckenberg-Blunck in Hamburg.

Auf der internationalen Messe 'Art Market Budapest' wurde 2016 Eckerts Triptychon aus seiner Serie 'Silent Silhouettes' in den 'German Art Fund Hungary' aufgenommen. 2017 folgte die Gruppenausstellung 'Mona Lisa Show' im Hotel Mond Berlin (mit u. a. Andy Warhol, Robert Doisneau, Thomas Ruff, SEO), 2018 die Gruppenausstellung 'Provoke' in St. Urban, Schweiz (mit u. a. Elmar Batters, Pierre Molinier, Daido Moriyama, Pentagon Group)

Eckerts Werke sind mit Zagoras Collection, Sammlung Sander, Neumann-Hug Collection und German Art Fund Hungary in internationalen Sammlungen zu finden.[8]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: FOTOBILD, Foto Art Fair, Berlin
  • 2010: ART FAIR21 / BLOOM, International Art Fair Cologne
  • 2011: THE GOOD, THE BAD AND THE BEAUTY, Galerie Fasanen37, Berlin
  • 2012: Stars In Disguise, Berlin
  • 2013: Artgeschoss, Wolfenbüttel
  • 2014: Foto Noir – Crime Scene, Berlin
  • 2014: Midnight Art – Jenny Falckenberg, Hamburg
  • 2015: Lost In Color – Jenny Falckenberg, Hamburg
  • 2016: SILENT SILHOUETTES, Galerie Uterstaedt, Berlin
  • 2016: ART MARKET BUDAPEST, Budapest
  • 2017: THE MONA LISA SHOW, Hotel Mond Fine Art, Berlin
  • 2018: PROVOKE, Neumann-Hug, St. Urban

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996: The Silver Award, Philafilms, International Filmfestival Philadelphia, Wundersam! Auch Schwäne kommen …
  • 1996: Bavarian Film Prize, Children Film Category, Die Story von Monty Spinnerratz
  • 1997: Outstanding-Award by the National German Film Board, Netsurfer
  • 1999: Golden Film Prize, International Houston Film Fest, Killer
  • 2000: Golden Icarus Award for Advertising Film in London, L&M Cigarettes
  • 2001: World Bronze Medal, The New York Festivals, Manfred das Schaf
  • 2002: Comet Best National Music Video, Die Toten Hosen – Bayern
  • 2003: Outstanding-Award by the National German Film Board, Dark Ages
  • 2003: Outstanding Director Citation, Flensburger Film Festival, Dark Ages
  • 2004: Friederich-Wilhelm Murnau Prize, German Film Award, Dark Ages
  • 2004: Best Director, DKF-Multimedia Group, Dark Ages
  • 2008: Best Movie, Lichter Filmtage Frankfurt, Video Kings
  • 2016: German Art Fund, Hungary

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b alieckert.de: Bio (Memento vom 3. November 2013 im Internet Archive)
  2. redcarpetreports.de: Ali Eckert und seine „Stars In Disguise“ (Memento vom 4. Mai 2012 im Internet Archive)
  3. a b c alieckert.de: Film (Memento vom 2. November 2013 im Internet Archive)
  4. Following the Ninth: In the Footsteps of Beethoven's Final Symphony in der Internet Movie Database (englisch)
  5. alieckert.de: Photo Paintings (Memento vom 21. Februar 2014 im Internet Archive)
  6. foto-noir.com: Ali Eckert‘s label for his unique staged photography, abgerufen am 16. Februar 2014
  7. Vimeo: FOTO NOIR Vernissage Gallery Weekend Berlin 2014, abgerufen am 21. Juni 2014
  8. foto-noir.com: All Artwork, abgerufen am 21. Juni 2014
  9. Following the Ninth: In the Footsteps of Beethoven's Final Symphony in der Internet Movie Database (englisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]