Ursula Karven

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Ursula Karven (2012)
Ursula Karven bei der deutschen Filmpremiere The Brave One, Berlin, 13. September 2007

Ursula Karven (* 17. September 1964 als Ursula Ganzenmüller[1][2] in Ulm) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Ursula Karven war in den 1980er Jahren als Fotomodell tätig und drehte ihren ersten Film unter dem Künstlernamen „Sina Karven“. 1989 hatte sie eine Gastrolle in der Fernsehserie Das Erbe der Guldenburgs. Zwischen 2005 und 2008 war sie als Staatsanwältin Wanda Wilhelmi im Hamburger Tatort Bei Auftritt Mord zu sehen. Karven vermarktet Baby-Artikel und Schwangerschaftsbekleidung der Marke „Bellybutton“, deren Teilhaberin sie ist. Sie betrieb eine Yogaschule auf Mallorca und ist Autorin von mehreren Büchern und einer DVD, unter anderem zum Thema Yoga.

Ursula Karven war mit James Veres verheiratet, mit dem sie drei Kinder hat. 2001 ertrank ihr vierjähriger Sohn Daniel, während einer Kinder-Geburtstagsparty im Swimmingpool des US-Musikers Tommy Lee in Santa Monica. Die Familie lebte mehrere Jahre in den USA (Kalifornien) und zog nach Daniels Tod nach Mallorca. Im April 2008 gaben Karven und Veres ihre Trennung bekannt. Seit 2010 lebt Ursula Karven mit ihrem jüngsten Sohn in Berlin.[3]

Seit 2009 ist Karven mit dem schwedischen Unternehmer Mats Wahlström liiert.

Karven war in der April-Ausgabe 2012 des deutschen Playboy-Magazins zu sehen.[4]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1984: Ein irres Feeling
  • 1986–1992: Derrick (Fernsehserie, drei Folgen)
  • 1987: Beule oder wie man einen Tresor knackt
  • 1989–1990: Das Erbe der Guldenburgs (Fernsehserie, fünf Folgen)
  • 1990: Feuer, Eis & Dynamit
  • 1990: Zwei Supertypen in Miami (in der Folge Die Formel des Todes)
  • 1996: Hart aber herzlich - Jonathan unter Mordverdacht (Fernsehfilm)
  • 1996: Tatort – Bei Auftritt Mord
  • 1998: Rosamunde Pilcher (Fernsehreihe: in die Folge Dornen im Tal der Blumen)
  • 1998: Ich schenk dir meinen Mann
  • 1999: Liebe ist stärker als der Tod
  • 2000: Feindliche Schwestern - Wenn aus Liebe Hass wird
  • 2000: Autsch, du Fröhliche
  • 2001: Delta Team - Auftrag geheim! (Fernsehserie, in der Folge Unsichtbare Gegner)
  • 2001: Holiday Affair
  • 2001: Balko (in der Folge Für ein paar Dollar mehr)
  • 2001: Der Club der grünen Witwen
  • 2002: Vater braucht eine Frau
  • 2002: Con Express
  • 2002: Familie XXL
  • 2003: Vergiss die Toten nicht
  • 2003: Denninger - Der Mallorcakrimi (in der Folge Doppeltes Spiel)
  • 2004: Die Kommissarin (in der Folge Schwarze Lieben, roter Tod)
  • 2005: Ein Fall für zwei (in der Folge Juwelen)
  • 2005: Tote leben länger
  • 2005–2008: Tatort (Fernsehreihe, sechs Folgen)
  • 2006: M.E.T.R.O. – Ein Team auf Leben und Tod (Fernsehserie, zehn Folgen)
  • 2008: Ein starkes Team (in der Folge Freundinnen)
  • 2008: Stille Post
  • 2009: Vulkan
  • 2010: Der letzte Patriarch
  • 2011: Mein Herz in Malaysia
  • 2012: Nicht mit mir, Liebling
  • 2012: Mein Herz in Malaysia
  • 2012: SOKO Stuttgart (in der Folge Um Haaresbreite)
  • 2013: Hattinger und die kalte Hand - Ein Chiemseekrimi
  • 2013: Wer liebt, lässt los
  • 2013: Eine unbeliebte Frau
  • 2014: Katie Fforde - An deiner Seite
  • 2014: Der Weg nach San Jose

Bibliographie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2003: Yoga für die Seele
  • 2005: Sina und die Yogakatze
  • 2006: Das große Babybuch
  • 2006: Das große Schwangerschaftsbuch
  • 2007: Sinas Yogakatze und der singende Weihnachtsbaum
  • 2007: Yoga für Dich
  • 2007: yoga für dich und überall, Gräfe und Unzer, München; 1. Auflage 2007, ISBN 978-3-8338-0762-6
  • 2009: Yoga del Mar – Power Yoga II
  • 2011: Mein Kochbuch für Kochmuffel
  • 2013: Loslassen Yoga-Weisheiten für dich und überall

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ursula Karven – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. gazillionmovies.com – Information über die Schauspielerin Ursula Karven (englisch)
  2. imdb.com – Biografie Ursula Karven (englisch)
  3. Hamburger Abendblatt: Liebes-Aus: Ursula Karven und Mats Wahlström getrennt, 24. Juni 2013
  4. Focus: Ursula Karven räkelt sich im „Playboy“, 13. März 2012