Almut Getto

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Almut Getto (* 3. April 1964 in Kandel[1]) ist eine deutsche Regisseurin.

Leben[Bearbeiten]

Almut Getto studierte an der LMU in München Politik- und Kommunikationswissenschaften. Nach dem Magisterabschluss arbeitete sie als Journalistin und studierte schließlich im Postgraduierten-Studiengang Film an der Kunsthochschule für Medien Köln. Ihr Abschlussfilm Spots & Stripes, der im englischen Sheffield entstand, erhielt mehrere Preise auf nationalen und internationalen Festivals. Seit 1998 arbeitet Almut Getto als Autorin und Regisseurin.

2001 wurde sie mit dem NRW-Nachwuchsförderpreis Film bedacht. Für ihren ersten abendfüllenden Spielfilm, Fickende Fische, gewann sie 2002 den Regie-Preis beim Filmfestival Max Ophüls Preis, und wurde 2002 mit dem Preis der Deutschen Filmkritik[2] und 2003 mit dem Deutschen Filmpreis für das Beste Drehbuch ausgezeichnet.

Ihr zweiter Film Ganz nah bei Dir erhielt 2009 den Publikumspreis des Max-Ophüls-Festivals und wurde beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern mit dem Förderpreis der DEFA-Stiftung prämiert.

Filmographie[Bearbeiten]

  • 1996: Mit der Sonne habe ich es eh nicht (Doku); Drehbuch, Regie
  • 1998: Spots & Stripes (Kurzfilm); Drehbuch, Regie
  • 2002: Fickende Fische; Drehbuch, Regie
  • 2009: Ganz nah bei Dir; Drehbuch, Regie

Quellen[Bearbeiten]

  1. Hans-Dieter Seidel: Unter Wasser stirbt man nicht. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 39, 15. Februar 2002
  2. Preisträger des Preises der deutschen Filmkritik

Weblinks[Bearbeiten]