Amel (Fluss)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Amel

Lage des Flusses Amel in Belgien

Daten
Lage Belgien
Flusssystem Rhein
Abfluss über Ourthe → Maas → Hollands Diep → Nordsee
Flussgebietseinheit Maas
Quelle bei Honsfeld
50° 23′ 11″ N, 6° 15′ 35″ O
Quellhöhe ca. 600 m[1]
Mündung in Comblain-au-Pont in die OurtheKoordinaten: 50° 28′ 57″ N, 5° 35′ 8″ O
50° 28′ 57″ N, 5° 35′ 8″ O
Mündungshöhe 95,7 m
Höhenunterschied ca. 504,3 m
Sohlgefälle ca. 5,4 ‰
Länge 93 km
Einzugsgebiet 1.075,2 km²[2]
Abfluss am Pegel Martinrive[3]
AEo: 1068 km²
NNQ (1991)
MQ 1974/2017
Mq 1974/2017
HHQ (1991)
1,66 m³/s
19,19 m³/s
18 l/(s km²)
329,68 m³/s
Linke Nebenflüsse Rechterbach, Lienne
Rechte Nebenflüsse Warche, L’Eau Rouge, Salm, Le Rubicon
Kleinstädte Stavelot, Aywaille
Gemeinden Amel, Stavelot, Trois-Ponts, Stoumont, Aywaille, Comblain-au-Pont

Die Amel (französisch: Amblève) ist ein 93 km langer Nebenfluss zur Ourthe in Ostbelgien (Provinz Lüttich). Die Amel ist Teil des Einzugsgebietes der Maas. Ihre Quelle befindet sich nahe Honsfeld in der belgischen Eifel, an der Grenze zwischen den Gemeinden Amel und Büllingen auf 600 m O.P. Nebenflüsse der Amel sind die Warche und die Salm. Le Rubicon ist ein unterirdischer Nebenfluss der Amel. Er hat die Grotten von Remouchamps geformt. Le Rubicon ist in diesen seit 1912 der Öffentlichkeit zugänglichen Grotten auf 600 Meter befahrbar.

Die Amel fließt durch die Gemeinden Büllingen, Amel, Stavelot, Trois-Ponts und Aywaille. In der Nähe von Trois-Ponts sind die bekannten Wasserfälle von Coo. Die Amel mündet in Comblain-au-Pont in den Fluss Ourthe.

Der Name Amel ist keltischen Ursprungs und bedeutet Wasser.

Bildmaterial[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Service public du Wallonie: Atlas des Cours d'Eau Non Navigables de Wallonie, abgerufen am 13. Juli 2022
  2. Service public du Wallonie: Atlas des Cours d'Eau Non Navigables de Wallonie, abgerufen am 8. Januar 2020
  3. Direction générale opérationnelle de la Mobilité et des Voies hydrauliques: Fiche signalétique de Station Martinrive; abgerufen am 8. Januar 2020