Ammerfeld

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Ammerfeld
Wappen von Ammerfeld
Koordinaten: 48° 47′ 38″ N, 10° 59′ 45″ O
Höhe: 492 m
Einwohner: 193 (31. Aug. 2015)
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86643
Vorwahl: 09094

Ammerfeld ist ein Pfarrdorf und Ortsteil des Marktes Rennertshofen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen im Regierungsbezirk Oberbayern. Zur Gemarkung gehören auch noch die beiden Weiler Altstetten und Asbrunn.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ammerfeld und seine Ortsteile liegen inmitten der hügeligen Landschaft der Südlichen Frankenalb. Asbrunn liegt nördlich von Ammerfeld, Altstetten nördlich von Emskeim.

Verkehrstechnisch liegt Ammerfeld an der nordwestlich-südöstlich verlaufenden Staatsstraße St 2214 von Monheim nach Neuburg an der Donau. Von der Landkreisgrenze hinter Gansheim führt die Kreisstraße ND 25 über Ammerfeld weiter nach Emskeim.

Die Nachbarorte von Ammerfeld sind Kienberg im Süden, die Marxheimer Ortsteile Burgmannshofen und Übersfeld im Westen, Tagmersheim im Norden, Emskeim im Osten und Rohrbach im Südosten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 30. Juni 1972 war Ammerfeld mit seinen Ortsteilen eine selbständige Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donauwörth und wurde dann im Zuge der Gebietsreform in Bayern dem oberbayerischen vergrößerten Landkreis Neuburg an der Donau, der am 1. Mai 1973 den Namen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen erhielt, zugeschlagen. Am 1. Mai 1978 erfolgte die Eingemeindung in den Markt Rennertshofen.[1]

Im Jahre 1887 wurde die Freiwillige Feuerwehr Ammerfeld gegründet.

Die katholische Pfarrkirche St. Quirin in Ammerfeld gehört zum Pfarreienverbund Monheim im Dekanat Weißenburg-Wemding im Bistum Eichstätt. Zur Pfarrei gehört auch noch Asbrunn. Altstetten gehört zur Pfarrei Sankt Mauritius in Emskeim.

Zwischen Ammerfeld und Asbrunn befindet sich die kleine Wallfahrtskapelle Sankt Wendelin aus dem 18. Jahrhundert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 602.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ammerfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien