Andreas Föhr

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Andreas Föhr (2010)

Andreas Föhr (* 21. Mai 1958 in Kreuzthal im Allgäu) ist ein deutscher Drehbuchautor und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Föhr studierte nach dem Abitur in München Rechtswissenschaften, woran sich das Referendariat in München und in Nairobi anschloss. Er erhielt ein Stipendium am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht. Er schrieb seine Dissertation über den Copyright-Vermerk. Bis 1992 arbeitete er als Rechtsanwalt für die Bayerische Landeszentrale für neue Medien.

Ab 1991 machte er sich als Drehbuchautor, unter anderem auch für die Fernsehserien Die Rosenheim-Cops, Der Bulle von Tölz und dem Tatort selbständig.[1] Daneben schreibt er alpenländische Heimatkriminalromane aus dem Tegernseer Raum. Als sprachliche, stilistische Vorbilder nennt er neben den Klassikern des Krimi-Genres John Grisham, Michael Crichton auch aktuelle Autoren wie Frank Schätzing oder Andreas Eschbach. Er schätzt das „kraftvolle Deutsch“ des Heimatdichters Ludwig Thoma.[2]

Im Jahr 2009 startete Andreas Föhr mit Der Prinzessinnenmörder, für den er mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde, eine Kriminalromanreihe um Kommissar Clemens Wallner und Polizeiobermeister Leonhard Kreuthner. Die teilweise skurrilen Fälle werden von den Mitarbeitern der Kripo Miesbach vor der Kulisse des oberbayerischen Voralpenlands gelöst.

Andreas Föhr ist verheiratet und lebt im oberbayerischen Wasserburg am Inn östlich von München.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buchveröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Föhr bei der Buchpremiere zu Schwarze Piste im November 2012 im Münchner Hofbräuhaus

Alpen-Krimis mit dem Ermittlerduo Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner

Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehdrehbücher (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verband deutscher Drehbuchautoren e.V. (Aufgerufen am 24. April 2012)
  2. Interview mit Andreas Föhr (Aufgerufen am 24. April 2012)