Anne Vallayer-Coster

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Alexander Roslin: Porträt von Anne Vallayer-Coster, Öl auf Leinwand, 1783

Anne Vallayer, besser bekannt als Anne Vallayer-Coster (* 21. Dezember 1744 in Paris; † 28. Februar 1818 ebenda), war eine französische Malerin der französischen Schule.

Madame Anne Vallayer-Coster gehörte zu einem kleinen Kreis von professionellen Malerinnen, unter anderem Marie-Guillemine Benoist, Élisabeth Vigée-Lebrun, Marguerite Gérard, Angelika Kauffmann, Marie-Gabrielle Capet und Adélaïde Labille-Guiard.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anne Vallayer war die Tochter eines Pariser Goldschmieds und einer Miniaturmalerin. Sie war eine Schülerin von Françoise Basseporte (1701–1780) und Claude Joseph Vernet (1714–1789) – im Juli 1770 studierte Vallayer an der renommierten Académie royale de peinture et de sculpture.

In den folgenden Jahren spezialisierte sie sich auf Stillleben und Porträtmalerei und gehörte zu den erfolgreichen Frauen in der Kunst ihrer Zeit. Zu ihren Gönnern zählten unter anderen die Königin Marie-Antoinette, Louis-Gabriel, marquis de Véri-Raionard, der Abbé Terray, der prince de Conti, der Bankier Beaujon und der comte de Merle.

Am 23. April 1781 heiratete sie in Versailles den Pariser Anwalt und Politiker Jean-Pierre Sylvestre Coster.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marianne Roland Michel: Anne Vallayer-Coster, Alençon (1970)
  • Eik Kahng und Marianne Roland Michel: Anne Vallayer-Coster. Painter to the Court of Marie-Antoinette, (2002) ISBN 0-300-09329-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Anne Vallayer-Coster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien