Appelhülsen

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Appelhülsen
Gemeinde Nottuln
Koordinaten: 51° 53′ 53″ N, 7° 25′ 26″ O
Höhe: 105 m ü. NN
Fläche: 2,29 km²
Einwohner: 4662 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 2.036 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 48301
Vorwahl: 02509
Appelhülsen (Nordrhein-Westfalen)
Appelhülsen

Lage von Appelhülsen in Nordrhein-Westfalen

Luftbild von Appelhülsen
Luftbild von Appelhülsen

Appelhülsen ist einer der vier Ortsteile der Gemeinde Nottuln im Kreis Coesfeld in Nordrhein-Westfalen. Bis Ende 1974 war Appelhülsen eine eigenständige Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1022 erstmals urkundlich erwähnt entstand Appelhülsen an der alten Heerstraße, die vom Rhein zum Bischofssitz Münster führte. Auf einem von Wall und Graben umgebenen festen Platz stand der Hof Oppenhues (später Hof Schulze Frenking, heute das Bürgerzentrum Appelhülsen), der jedem offenstand und jedem Flüchtling Unterkunft und Schutz bot.

1030 entstand in Appelhülsen eine der ältesten Kirchen Westfalens. Die Witwe des Grafen Wichmann III. und ihre Tochter Vrederuna stiften nach dem gewaltsamen Tod von Wichmann III. sieben Kirchen im Münsterland, darunter auch die erste Kirche in Appelhülsen. Die Witwe hieß Reinmod (Reinmodis, Reginmoud, Richmod, Richtmoet) und gehörte zur Familie der Cappenberger.

Nachdem der Frenkinghof in den Besitz des Stifts Alter Dom in Münster bei dessen Stiftung im 11. Jahrhundert gekommen war, entstand auf dem Grund dieses Hofes das Dorf.[2]

Am 1. Januar 1975 wurde Appelhülsen nach Nottuln eingemeindet.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Appelhülsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohner in den Ortsteilen 2014 (Memento des Originals vom 2. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nottuln.de
  2. Peter Ilisch: Grundlagen der Dorfentwicklung am Beispiel Appelhülsens. In: Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld. Band 5, 1980,, S. 26–38.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 315.