Nottuln

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Nottuln
Nottuln
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nottuln hervorgehoben
Koordinaten: 51° 56′ N, 7° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Coesfeld
Höhe: 97 m ü. NHN
Fläche: 85,67 km2
Einwohner: 19.590 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 229 Einwohner je km2
Postleitzahl: 48301
Vorwahlen: 02502, 02509
Kfz-Kennzeichen: COE, LH
Gemeindeschlüssel: 05 5 58 032
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Stiftsplatz 7/8
48301 Nottuln
Webpräsenz: www.nottuln.de
Bürgermeister: Manuela Mahnke (SPD)
Lage der Gemeinde Nottuln im Kreis Coesfeld
Nordrhein-WestfalenKreis RecklinghausenKreis UnnaHammKreis BorkenKreis SteinfurtMünsterKreis WarendorfOlfenRosendahlSendenBillerbeckDülmenAscheberg (Westfalen)HavixbeckCoesfeldNottulnLüdinghausenNordkirchenKarte
Über dieses Bild

Nottuln (plattdeutsch Notteln) ist eine Gemeinde im Kreis Coesfeld in Nordrhein-Westfalen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage und Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nottuln liegt etwa 20 Kilometer westlich von Münster am Südwestrand der Baumberge. Nottuln grenzt an Billerbeck, Havixbeck, Senden, Dülmen und Coesfeld.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nottuln besteht aus den Ortsteilen:

  • Appelhülsen (4735 Einwohner; Stand: 31. Dezember 2017)[2]
  • Darup (2163 Einwohner; Stand: 31. Dezember 2017)
  • Nottuln (11.932 Einwohner; Stand: 31. Dezember 2017)
  • Ortsteile von Nottuln
    Schapdetten (1307 Einwohner; Stand: 31. Dezember 2017)

Zu Nottuln gehören u. a. die folgenden Bauerschaften:

  • Baumberg
  • Buxtrup
  • Gladbeck
  • Hastehausen
  • Heller, hier steht die denkmalgeschützte Hofanlage Villa Alstede
  • Horst
  • Hövel
  • Limbergen
  • Stevern
  • Stockum
  • Uphoven

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche von Nottuln
Der von Schlaun geplante Ortskern

Die Siedlungsspuren im Raum Nottuln reichen bis etwa 4000 v. Chr. zurück. Im 9. Jahrhundert, wahrscheinlich in der Zeit des ersten münsterischen Bischofs Liudger, entstand in Nottuln eine Pfarrkirche, möglich ist aufgrund des Martins-Patrozinium sogar eine noch frühere Gründung.[3][4] Der ursprüngliche Name „Nutlon“ bedeutet vermutlich Nusswald oder Nussgehölz. Im 11. Jahrhundert, nach den Fälschungen des Kaplans Albert Wilkens bereits im 9. Jahrhundert, entstand in Nottuln ein Damenstift, in dem Heriburg von Nottuln als Heilige verehrt wurde. Ihr Sarg und ihre Gebeine sind in der katholischen Kirche in Nottuln ausgestellt.

In Nottuln befindet sich der „Stiftsbezirk“ in direkter Nachbarschaft zur Pfarrkirche St. Martinus und auf dem Gelände des ehemaligen Damenstiftes. Nach den Zerstörungen durch einen Brand 1748 wurde der Bezirk mit der Ascheberger, der Kettelerschen und der Reckschen Kurie unter der Leitung des barocken Architekten Johann Conrad Schlaun wieder aufgebaut, wobei als Baumaterial an herausragenden Stellen der Baumberger Sandstein zum Einsatz kam. Auch wenn Schlauns Pläne nicht vollständig umgesetzt werden konnten, stellt sich der Stiftsbezirk immer noch als ein Ensemble barocker Bauten dar. Auch die Pfarrkirche wurde nach dem Brand instand gesetzt und erhielt dabei eine barocke Haube in Form eines Zwiebelturmes.

Die Pfarrkirche St. Bonifatius im Ortsteil Schapdetten ist eines der ältesten Bonifatius-Patrozinien im Bistum Münster. Sie wurde als Eigenkirche des Klosters Fulda etwa 1122 gegründet, ist jedoch erst 1313 nachweisbar.

Der Ortsteil Darup, der aus einer bäuerlichen Siedlung entstand, wurde 1188 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort liegt mitten im Münsterland (etwa 25 Kilometer von Münster entfernt) am Rande der Baumberge.

Uphoven, Kruzifix

In der Nähe des Ortes liegt die Wallfahrtskapelle „Zum Heiligen Kreuz“ (1753/54), in deren Innern sich ein lebensgroßes Kruzifix aus Sandstein an einem Baumkreuz (1718) befindet. Bis heute ist dieses Kreuz eine Wallfahrtsstätte für Pilgergruppen aus der näheren Umgebung. Die Geschichte Darups und seiner Kirchengemeinde reicht bis etwa ins Jahr 1000 zurück.

Die Kirche Ss. Fabian und Sebastian birgt in ihrem Innern ein Kleinod mittelalterlicher Malerei: den Daruper Altar (etwa 1420).[5] Heute ist Darup ein Ortsteil Nottulns mit rund 2.100 Einwohnern.

Mit der Gebietsreform von 1975 wurde die vormals selbständige Gemeinde Limbergen räumlich aufgeteilt und teils der Stadt Dülmen, teils der Gemeinde Nottuln eingegliedert, die zugleich Rechtsnachfolgerin der Gemeinde Limbergen ist.

Limbergen mit seinen Bauerschaften Hövel und Gladbeck hat noch einen bäuerlichen Siedlungscharakter mit zahlreichen Gehöften, von denen einige unter Denkmalschutz stehen. Limbergen verfügte rund 200 Jahre lang über eine eigene Volksschule in Hövel und darüber hinaus über eine Freiwillige Feuerwehr mit eigenem Feuerwehrhaus, dessen Turm weithin sichtbar ist. Seit der Auflösung der Schule in Hövel in den 1960er-Jahren besuchen die Kinder die St.-Sebastian-Grundschule in Darup. Die Nachfolge der Freiwilligen Feuerwehr Limbergen trat die Freiwillige Feuerwehr Darup an, wobei das Feuerwehrhaus in Limbergen veräußert wurde.

Verwaltungszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchengemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehr als zwei Drittel der Nottulner Bevölkerung sind katholischen Glaubens (67,3 %) und 17,1 % evangelischen Glaubens, 15,6 % der Bevölkerung bekennen sich zu einem anderen oder keinem Glauben.

Das Gebiet der politischen Gemeinde Nottuln ist identisch mit dem Gebiet der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin. Die Pfarrgemeinde wurde im Herbst 2009 aus den folgenden ehemals selbständigen vier Pfarrgemeinden gebildet:

Pfarrkirche der neu gebildeten Gemeinde ist St. Martinus im Ortsteil Nottuln. Die übrigen drei Kirchen sind Filialkirchen. Außerdem wird die Krankenhauskapelle des St.-Gerburgis-Krankenhauses als Gottesdienststätte genutzt.

Die evangelische Friedens-Kirchengemeinde umfasst das gesamte Gebiet der politischen Gemeinde Nottuln und unterhält zwei Gottesdienststätten: die Kirche „Unter dem Kreuz“ in Nottuln und das „Friedenshaus“ in Appelhülsen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der kommunalen Neugliederung, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, entstand die Gemeinde Nottuln aus den vormals selbständigen Gemeinden Appelhülsen, Darup (großenteils), Limbergen (teilweise), Nottuln und Schapdetten.[6] Rechtsnachfolgerin des Amtes Nottuln ist die Gemeinde Nottuln. Vorher gehörte Nottuln mit Appelhülsen und Schapdetten zum Kreis Münster. Die Gemeinden Darup und Limbergen gehörten bis dahin zum Amt Rorup und zum Kreis Coesfeld. Rechtsnachfolgerin des Amtes Rorup ist die Stadt Dülmen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit den 1980er-Jahren wurden mehrere neue Wohngebiete vor allem im Südwesten des Ortsteils Nottuln erschlossen (Lerchenhain, Fasanenfeld I, Olympiastraße bis Niederstockumer Weg, „Am Hangenfeld“, Fasanenfeld II und zuletzt Nottuln-Süd), und die Einwohnerzahl stieg stark an. Seit Ende der 1990er-Jahre wurde auch in Appelhülsen unter anderem wegen der Verkehrsinfrastruktur (Bahnhof und Autobahn) und der damit verbundenen besseren Wohnbauförderung die weitere Wohnbauentwicklung vorangetrieben. Hier wurde seit 2010 ein weiteres Baugebiet (Hellerweg) erschlossen, in denen bislang nahezu alle Grundstücke bebaut worden sind. Im Ortsteil Darup kam es ebenfalls seit den 1980er-Jahren mit dem Ausbau und der Entwicklung weiterer Baugebiete (Nieresch II, Sonnenstiege, Pfarrer-Kroos-Straße, Schwester-Helma-Straße und von-Bönninghausen-Straße) zu einem Zuwachs der Einwohner. Außerdem konnten in Darup durch ein kleines privates Baugebiet (Feldstiege) das Baugebiet „Schoppmanns Wiese“ sowie einige Nachverdichtungen Wünsche von Bauwilligen erfüllt werden. In einem Grundsatzbeschluss hat der Rat der Gemeinde Nottuln beschlossen, „die weitere bauliche Entwicklung in allen Ortsteilen der Gemeinde zu fördern, um die […] vorhandene Infrastruktur auch künftig für die […] Bürgerinnen und Bürger zu erhalten und ein maßvolles Wachstum der Ortsteile zu ermöglichen“ (vgl. Ratsprotokoll vom 12. Dezember 2006).

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung seit der Kommunalwahl 2014
CDU SPD UBG* Grüne FDP LINKE Gesamt
16 8 7 4 2 1 38

* Unäbhängige Bürgergemeinschaft Nottuln

Ergebnisse der Kommunalwahlen ab 1975[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste[7][8][9][10][11] werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 1,95 Prozent der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben.

Jahr Wbt. CDU SPD UBG Grüne1 FDP Linke DZP
1975 n. a 63,2 25,7 4,4 6,7
1979 74,3 50,1 25,3 20,8 3,8
1984 69,3 54,9 28,7 16,4
1989 71,3 48,6 29,0 10,6 6,9 5,0
1994 84,7 51,0 27,3 9,7 9,4 2,7
1999 62,9 51,1 22,4 15,3 7,0 4,1
2004 62,2 44,2 19,5 17,9 11,0 6,4
2009 60,8 39,7 20,0 19,7 12,5 8,2
2014 60,0 42,5 20,4 18,0 10,6 5,3 3,2

1 1989: Grüne, ab 1994: B’90/Grüne

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Oktober 2015 ist Manuela Mahnke die neue Bürgermeisterin, sie wurde am 13. September 2015 mit 52,7 % der Stimmen gewählt. Amtsvorgänger war Peter Amadeus Schneider.[12]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Recht zum Führen eines Wappens wurde der Gemeinde Nottuln bereits 1937 vom damaligen Oberpräsidenten der Provinz Westfalen verliehen. Das Wappen wurde im Februar 1983 durch das Regierungspräsidium Münster genehmigt.

Blasonierung: „In Rot ein silberner heiliger Martin zu Pferd mit Bettler, darüber im goldenen Schildhaupt drei grüne gestielte, balkenweise gestellte Haselnüsse.“

Die Verehrung dieses Heiligen hat hier eine lange Tradition. Sie wird unter anderem dokumentiert durch sein Patrozinium über die Stifts- und Pfarrkirche, durch die Existenz der St.-Martini-Bruderschaft (gegründet 1383) und durch den jährlichen Martinimarkt im November (dokumentiert seit 1622). Überlegungen, das Wappen der heutigen Gemeinde Nottuln völlig neu zu gestalten und alle vier Ortsteile besonders darzustellen, wurden schon nach Vorlage der ersten Entwürfe fallengelassen. Der Rat war einstimmig der Meinung, dass St. Martin auch den Bürgern der neuen Gemeinde Symbol des gegenseitigen Verstehens, der Rücksichtnahme und des Vertrauens sein werde.

Die Haselnüsse im Schildhaupt des Wappens weisen auf den Namen der Gemeinde hin. Dieser geht auf die Bezeichnungen „Nuitlon“ oder „Nutlon“ zurück, die als „Nusswald“ oder „Nussgehölz“ ausgelegt werden.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Nottuln unterhält Partnerschaften mit der französischen Stadt Saint-Amand-Montrond (im Departement Cher) und der polnischen Stadt Chodzież (deutsch Kolmar).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Bundesautobahn 43 Wuppertal–Münster. Bis ins Jahr 2002 war die Autobahn 43 zwischen Nottuln und Dülmen-Nord als Autobahn-Behelfsflugplatz ausgebaut. Sie konnte innerhalb von 24 Stunden auf dieser Strecke zu einem militärischen Flugplatz umgebaut werden. Zusätzlich wird Nottuln von der Bundesstraße 525 durchquert.

Münster ist von Nottuln aus mit der Schnellbusverbindung S60 über die Autobahn zu erreichen. Außerdem verkehren Regionalbuslinien über Schapdetten und Münster-Roxel nach Münster sowie über Darup nach Coesfeld. Eine Taxibuslinie verbindet den Hauptort Nottuln mit dem Ortsteil Appelhülsen.

Die Bauarbeiten für die Ortsumgehung Nottuln der Bundesstraße 525 haben im Februar 2013 begonnen. Die offizielle Freigabe der Umgehungsstraße fand am 11. Mai 2018 statt. Insgesamt kostete die 4,9 Kilometer lange Straße 21,5 Millionen Euro.[13]

Für die Ortsumgehung Darup erfolgte am 22. September 2009 die Eröffnung der Strecke.[14]

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof in Appelhülsen. Zu sehen ist das zwischenzeitlich abgerissene Empfangsgebäude

Vom Bahnhof Appelhülsen an der Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg verkehren halbstündlich Züge in Richtung Münster oder Essen. Das von der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft erbaute historische Empfangsgebäude wurde im Januar 2007 durch den Orkan Kyrill schwer beschädigt und daraufhin kurz vor Ostern 2007 abgerissen.

Fahrradverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nottuln ist an den Fernradweg 100-Schlösser-Route angeschlossen.[15]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Nottuln befinden sich zwei Grundschulen, eine Sekundarschule sowie das Rupert-Neudeck-Gymnasium der Gemeinde Nottuln.

Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Photovoltaik-Park in Appelhülsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Oktober 2008 ist in Appelhülsen eine 7 Hektar große Freiflächen-Photovoltaikanlage am Netz. Sie ist die größte in Nordrhein-Westfalen.

Technische Daten

  • Bauweise: Freilandanlage, Unterkonstruktion gerammt
  • Modulart: Dünnschichtmodule (hohe Leistung auch bei diffusem Licht)
  • Anzahl der Module: 16.632 Stück mit einer Gesamtleistung von: 1.205,82 kWp
  • Länge × Breite: 1.200 mm × 600 mm, Masse etwa 12 kg

Dadurch wurden durch das Projekt bereits über 1152,65 Tonnen CO2 für die Umwelt eingespart und über 546.160,40 € konnten an Einnahmen für die Gemeinde erzielt werden (Stand 3/2010).[16]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendeanlage des Westdeutschen Rundfunks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sender Nottuln, offiziell Sender Münster/Baumberge genannt, ist Standort einer Sendeanlage des WDR für UKW, DAB und DVB-T. Er versorgt das Münsterland mit Radio- und Fernsehprogrammen über Antenne. Der Sendebetrieb begann im Jahre 1952 und wurde im Laufe der Jahre immer wieder dem Stand der Technik angepasst. Die letzten größeren Maßnahmen waren die Erneuerung des 182 Meter hohen Antennenträgers im Jahre 2005 und die Einführung des digitalen Fernsehens DVB-T im Juni 2007.

Peter Naumann, Rechtsterrorist und heute Politiker der NPD, sprengte mit zwei Komplizen im Jahr 1979 während der Ausstrahlung der Dokumentation über den Holocaust Endlösung die beiden Sendemasten der ARD-Sender Koblenz (Dieblich-Naßheck) sowie den Longinusturm am Sender Nottuln, um die Ausstrahlung zu verhindern.[17] Betroffen waren circa hunderttausend Fernsehgeräte.[18] Der Sprengstoffanschlag war eine der ersten rechtsterroristischen Aktionen Nachkriegsdeutschlands.[19]

Telefonvorwahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Nottuln gilt hauptsächlich die Vorwahl 02502. Appelhülsen und Schapdetten nutzen davon abweichend die Nummer 02509.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nottuln – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2017 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 21. September 2018. (Hilfe dazu)
  2. Einwohnerzahlen 2017
  3. Friedrich Wilhelm Rettberg: Kirchengeschichte Deutschlands. Vandenhoeck & Ruprecht, 1848, Die sächsischen Bistümer, S. 432 (googlebooks).
  4. R. Wilmans: Die deutsche Gottheit Thegathon und die ältesten Documente zur Geschichte des Stifts Nottuln. In: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde. Band 18. Regensberg, 1857 (googlebooks).
  5. Martina Müller: Daruper Altar – St. Fabian & St. Sebastian, Darup/Nottuln. 30. Januar 2014 (wdr.de [abgerufen am 16. März 2018]).
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 315.
  7. Verzeichnisse der Kommunalwahlergebnisse des Landes Nordrhein-Westfalen (LDS NRW) von 1975 bis 2009
  8. Wahlprofil des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik NW
  9. Wahlergebnisse 1999 (PDF; 5,6 MB)
  10. Wahlergebnisse 2004 (PDF; 6,7 MB)
  11. Wahlergebnisse 2009 (PDF; 3,3 MB)
  12. http://www.wahlergebnisse.nrw.de/kommunalwahlen/2015/aktuell/558032_KREISANGEHOERIGE_GEMEINDE_XML_DATA.html
  13. https://www1.wdr.de/nachrichten/ortsumgehung-nottuln-freigegeben-104.html WDR am 11. Mai 2018:"Ortsumgehung Nottuln freigegeben"; abgerufen am 25. Mai 2018
  14. Straßen.NRW: Neue Umgehung für Nottuln-Darup, abgerufen am 25. Oktober 2009
  15. Radfahren in Nottuln. Münsterland e.V. Tourismus, abgerufen am 18. Juni 2017.
  16. Anlage auf der Webseite von Nottuln
  17. Artikel über „Peter Naumann“ im Lexikon Rechtsextremismus von Belltower.News, abgefragt am 12. Januar 2012.
  18. Holocaust: Die Vergangenheit kommt zurück. In: Der Spiegel. Nr. 5, 1979, S. 18 (online).
  19. Armin Pfahl-Traughber: Geschichte des Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland. Eine Analyse zu Entwicklung, Gruppen und Vergleich. In: Einsichten und Perspektiven. Januar 2012, archiviert vom Original am 26. Dezember 2012; abgerufen am 30. Januar 2018.
  20. Westfälische Nachrichten: Christian Baumeister hat für die ARD 150 Tage lang die Wildpferde in Dülmen gefilmt: Bilder aus dem Tarnzelt, Münster/Dülmen, Cornelia Boer, 29. März 2012
  21. Westfälische Nachrichten: Wilde Tiere zu Filmstars gemacht: Fernsehsender 3sat zeigt heute die Amazonas-Trilogie des Tierfilmers Christian Baumeister aus Münster (online), Münster, Gabriele Hillmoth, 20. Juli 2015
    Münstersche Zeitung: Filmemacher aus Münster: Wilde Tiere zu Filmstars gemacht (online), Münster, Gabriele Hillmoth, 20. Juli 2015