Arnegg (Blaustein)

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Arnegg
Stadt Blaustein
Koordinaten: 48° 24′ 51″ N, 9° 52′ 44″ O
Höhe: 520 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 89134
Vorwahl: 07304
Arnegg

Arnegg ist ein Stadtteil von Blaustein im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. Durch den Zusammenschluss der Gemeinden Arnegg, Blaustein und Herrlingen erhielt das ehemals selbstständige Arnegg am 1. Januar 1975 seinen jetzigen Status.[1]

Das Dorf Arnegg liegt circa zwei Kilometer westlich von Blaustein am rechten Hangfuß des Blautals.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arnegg wird erstmals 1292 überliefert. Der Ort entstand im 12./13. Jahrhundert als Burgflecken der gleichnamigen Burg. Burg und Dorf, wahrscheinlich ein Lehen der Grafen von Dillingen und der Grafen von Württemberg als deren Erben, waren schon 1303/04 im Besitz des Ulmer Geschlechts der Seveler.

1338 kaufte Württemberg von Konrad Seveler die Hälfte von Burg und Herrschaft, deren zweite Hälfte über die ulmischen Ausbürger von Stein später ebenfalls an Württemberg kam. 1378 wurde die Burg von der Reichsstadt Ulm zerstört und erst Ende des 15. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Württemberg verkaufte 1470 die Herrschaft Arnegg an die Herren von Stadion, denen nach dem Dreißigjährigen Krieg Nikola de Heures, Ehemann einer Stadionschen Erbtochter, die Herrschaft streitig machte.

1700 erwarb die Deutschordenskommende Altshausen die Grundherrschaft von den Stadion. Der Deutsche Orden erbaute im Dorf ein Amtshaus. Im Jahr 1806 kam Arnegg an Württemberg und wurde dem Oberamt Blaubeuren eingegliedert. 1938 kam Arnegg zum Landkreis Ulm.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Amtshaus des Deutschordens

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Arnegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 543.