Auerbach (Zwickau)

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Koordinaten: 50° 44′ 14″ N, 12° 31′ 36″ O

Auerbach
Stadt Zwickau
Einwohner: 1649 (30. Jun. 2006)
Eingemeindung: 4. Dezember 1952
Postleitzahl: 08066
Vorwahl: 0375
Auerbach (Sachsen)
Auerbach

Lage von Auerbach in Sachsen

Auerbach ist seit dem 4. Dezember 1952 ein Stadtteil von Zwickau, das seit 2008 Kreisstadt des Landkreises Zwickau im Freistaat Sachsen ist. Der Ort liegt im Stadtbezirk Zwickau-Ost und trägt die amtliche Nummer 24.[1]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtbezirke und Stadtteile von Zwickau

Auerbach liegt nordöstlich des Stadtzentrums. Im Norden grenzt Auerbach an Schneppendorf, im Süden an Eckersbach sowie an Pöhlau und im äußersten Westen an Pölbitz. Östlich grenzt Auerbach an die Gemeinde Mülsen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auerbach wurde im Jahr 1286 erstmals erwähnt. Der Ort gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Zwickau.[2] Im Jahr 1856 kam Auerbach zum Gerichtsamt Zwickau und 1875 zur Amtshauptmannschaft Zwickau.[3] Bis ins 19. Jahrhundert war Auerbach landwirtschaftlich geprägt. Durch den Steinkohlebergbau im Zwickauer Revier erfuhr Auerbach einen Einwohnerzuwachs. Anfang der 1920er Jahre entstand die Siedlung an der heutigen „Karl-Marx-Straße“ als Bergarbeitersiedlung.

Im Jahr 1952 kam Auerbach zunächst zum Kreis Zwickau-Land im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt). Aus dem Kreis Zwickau-Land schied der Ort jedoch Ende des Jahres 1952 wieder aus. Am 4. Dezember 1952 wurde Auerbach zusammen mit Pöhlau und Niederhohndorf in die damals kreisfreie Stadt Zwickau eingemeindet.[4] Die einstige Struktur Auerbachs als Waldhufendorf ist nur noch im östlichen Bereich sichtbar. Seit dem 1. Januar 1996 besteht zwischen den Kirchgemeinden in Eckersbach und Auerbach ein Schwesterkirchverhältnis.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Einwohnerzahl
31. Dezember 1998 1554
31. Dezember 1999 1579
31. Dezember 2000 1629
31. Dezember 2001 1701
31. Dezember 2002 1740
31. Dezember 2003 1705
31. Dezember 2004 1701
31. Dezember 2005 1660
30. Juni 2006 1649
Jahr Einwohnerzahl (Prognose)
2010 1500
2015 1400
2020 1350

Quelle: Städtebauliches Entwicklungskonzept der Stadt Zwickau 2020 (Stand: Dezember 2006) sowie Statistische Informationen der Stadt Zwickau 2006/1.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Richard Steche: Auerbach. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 12. Heft: Amtshauptmannschaft Zwickau. C. C. Meinhold, Dresden 1889, S. 6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Auerbach (Zwickau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gliederung des Stadtgebietes von Zwickau in Stadtteile und Stadtbezirke (PDF; 5,2 MB), abgerufen am 4. November 2011
  2. Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 64 f.
  3. Die Amtshauptmannschaft Zwickau im Gemeindeverzeichnis 1900
  4. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  5. Webseite der Kirchgemeinde Zwickau-Eckersbach