Auto-Scholz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Auto-Scholz GmbH & Co. KG
Auto-Scholz Logo.svg
Rechtsform Kommanditgesellschaft
Gründung 1894
Sitz Bamberg
Leitung Michael Eidenmüller
Mitarbeiter 1.074 (Stand: 2014)
Umsatz 450 Millionen Euro (2014)
Branche Automobilhandel
Website www.auto-scholz.de

Die Unternehmensgruppe Auto-Scholz mit Sitz in Bamberg ist eine Unternehmensgruppe im Automobilbereich mit 19 Autohäusern. Seit 1904 hat das Unternehmen eine Mercedes-Benz Vertragspartnerschaft.

Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Unternehmensgruppe Auto-Scholz besteht aus der Auto-Scholz GmbH & Co. KG, Auto-Scholz AHG GmbH & Co. KG, Auto-Service-Ullrich GmbH & Co. KG, Auto-Scholz-AVS GmbH & Co. KG, Auto-Scholz Sportwagen GmbH. Die gesamte Gruppe hatte 2013 1.123 Mitarbeiter. Der Umsatz des Jahres 2013 betrug 381 Millionen Euro bei 4.115 verkauften Neuwagen und 4.283 verkauften Gebrauchtwagen.

Zum Tätigkeitsfeld zählen Vertrieb und Service der Marken Mercedes-Benz, smart, Porsche, Volkswagen sowie Audi-Service. Die Firma hat Standorte in Bamberg, Bayreuth, Kulmbach, Ebern, Forchheim, Höchstadt/Aisch, Nürnberg, Pegnitz sowie Jena, Gera, Altenburg, Eisenberg, Hohenölsen und Schmölln.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1894 von Hermann Scholz als Werkstätte für Reparatur von Automobilen im niederschlesischen Liegnitz gegründet. Am 1. April 1904 schloss Scholz einen Automobil-Liefervertrag mit Carl Benz und der Benz & Cie.

Der Beginn von Auto-Scholz in Liegnitz, Schlesien

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb mit Unterstützung ehemaliger Mitarbeiter aus Schlesien in Bamberg neu aufgebaut. 1956 übernahm Auto-Scholz die Betriebsstätte in der Luisenstraße vom damaligen Daimler-Vertreter. Seit 1965 erfolgte die Eröffnung der Zweigbetriebe in Forchheim, Höchstadt, Hollfeld und Ebern. Seit 1992 begann der Aufbau von Betrieben in Jena, Gera, Altenburg, Schmölln und Eisenberg zusammen mit Michael Pickel und Ulrich Weise.

2000 folgte die Übernahme der Betriebe Scheuerecker in Bayreuth, Pegnitz und Bad Berneck sowie Karl Dörnhöfer und Gemeinder in Kulmbach. 2001 folgten Übernahme und Neubau des Porsche-Zentrums Bamberg und 2003 eine Übernahme des Porsche-Zentrums Nürnberg-Fürth-Erlangen. 2006 folgte eine Übernahme des Volkswagen Zentrum Bamberg mit drei Standorten in Bamberg. Im selben Jahr kam es zur Integration des Autohauses Ullrich, Scheßlitz (VW & Audi) und dem Kauf der Immobilie und Eröffnung des Audi-Service-Betriebs Bamberg, Kronacher Straße. 2007 erfolgte der Neubau und Eröffnung des Volkswagen Zentrum Bamberg.

Der Hauptsitz von Auto-Scholz in Bamberg

Am 22. Januar 2016 meldete der "Nordbayerische Kurier" dass Auto Scholz in Bayreuth ein neues Porsche Zentrum bauen und dies zum 1. Dezember 2016 eröffnen will. Die Fa. Porsche bestätigte indes die Übernahme des Porsche Marktgebietes Bayreuth-Hof von der Firma Motor Nützel.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Unternehmensgruppe wurde 2008 als „TOP 10 Testkauf Mercedes-Benz Betrieb, Verkauf Pkw“ durch die Daimler AG ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erreichte das angegliederte smart center zum zweiten Mal nach 2006 den „2. Platz Kundenzufriedenheit aller deutschen smart Center“ der smart gmbh. Die Branchenzeitung Automobilwoche attestierte der Unternehmensgruppe 2007 die Zugehörigkeit zu den „TOP 50 Automobilhandelsgruppen“ in Europa.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]