Autobahndreieck Halle-Süd

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Vorlage:Infobox Autobahnkreuz/Wartung/DE-A
Autobahndreieck Halle-Süd
A38 A143
Karte
Übersichtskarte Autobahndreieck Halle-Süd
Lage
Land: Deutschland
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Koordinaten: 51° 24′ 14″ N, 11° 51′ 24″ OKoordinaten: 51° 24′ 14″ N, 11° 51′ 24″ O
Höhe: 122 m ü. NN
Basisdaten
Bauart: linksgeführte Trompete
Brücken: 1 (Autobahn) / 1 (Sonstige)
Baujahr: 2003

Das Autobahndreieck Halle-Süd (Abkürzung: AD Halle-Süd; Kurzform: Dreieck Halle-Süd) ist ein Autobahndreieck in Sachsen-Anhalt nahe der Stadt Halle (Saale). Es verbindet die Bundesautobahn 38 (Südharzautobahn) mit der Bundesautobahn 143 (Westumfahrung Halle).[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dreieck liegt auf dem Stadtgebiet von Bad Lauchstädt im Saalekreis. Nächstgelegene Ortsteile sind Delitz, Schotterey und Großgräfendorf, sowie Bad Lauchstädt-Stadt. Die umliegenden Städte sind Schkopau und Teutschenthal. Es befindet sich etwa 10 km südwestlich von Halle (Saale), etwa 35 km westlich von Leipzig und etwa 75 km nordöstlich von Erfurt.

Das Autobahndreieck Halle-Süd trägt auf der A 38 die Anschlussstellennummer 22, auf der A 143 die Nummer 6.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. November 2003 wurde das Dreieck als Teil der Mitteldeutschen Schleife für den Verkehr freigegeben. Zunächst waren nur die A 143 in Richtung Norden sowie die A 38 in Richtung Süden befahrbar, bis im Dezember 2008 auch die A 38 in Richtung Westen eröffnet wurde.

Der Arbeitstitel des Bauwerks war Dreieck Lauchatal.

Bauform und Ausbauzustand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beide Autobahnen sind vierstreifig ausgebaut. Alle Verbindungsrampen sind zweispurig ausgeführt.

Das Dreieck wurde als linksgeführte Trompete angelegt.

Verkehrsaufkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dreieck wird täglich von rund 36.000 Fahrzeugen befahren. Mit dem geplanten Weiterbau der A 143 zur A 14 und der daraus resultierenden Komplettierung der Mitteldeutschen Schleife ist allerdings mit einer erheblichen Verkehrssteigerung zu rechnen.

Von Nach Durchschnittliche
tägliche Verkehrsstärke
Anteil
Schwerlastverkehr[2][3][4]
2005 2010 2015 2005 2010 2015
AS Schafstädt (A 38) AD Halle-Süd 21.500 31.600 18,3 % 19,9 %
AD Halle-Süd AS Bad Lauchstädt (A 38) 6.500 20.000 27.300 11,9 % 17,8 % 20,1 %
AS Holleben (A 143) AD Halle-Süd 6.500 09.100 13.600 11,9 % 12,6 % 11,7 %

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. AD Halle-Süd. (Nicht mehr online verfügbar.) Autobahnkreuze & Autobahndreiecke in Deutschland, 2011, ehemals im Original; abgerufen am 1. Mai 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.autobahnkreuze-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Manuelle Straßenverkehrszählung 2005. (PDF) Ergebnisse auf Bundesautobahnen. BASt Statistik, 2005, abgerufen am 4. Februar 2019.
  3. Manuelle Straßenverkehrszählung 2010. (PDF) Ergebnisse auf Bundesautobahnen. BASt Statistik, 2010, abgerufen am 4. Februar 2019.
  4. Manuelle Straßenverkehrszählung 2015. (PDF) Ergebnisse auf Bundesautobahnen. BASt Statistik, 2015, abgerufen am 4. Februar 2019.