Axel Grönberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Axel Grönberg
Medaillenspiegel
Axel Grönberg
Axel Grönberg

Ringer

Schweden
Olympische Spiele
0Gold0 1948 London Mittel GR
0Gold0 1952 Helsinki Mittel GR
Weltmeisterschaft
0Gold0 1950 Stockholm Mittel GR
0Silber0 1953 Neapel Mittel GR
Europameisterschaft
0Bronze0 1946 Stockholm Mittel F
0Bronze0 1947 Prag Mittel GR
0Silber0 1949 Istanbul Mittel F

Rolf Axel Einar Grönberg (* 9. Mai 1918 in Norberg; † 23. April 1988 in Stockholm) war ein schwedischer Ringer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Axel Grönberg begann im Alter von 12 Jahren in Stockholm mit dem Ringen. Er wurde Mitglied des Brottarblubs (BK) „Athén“ Stockholm. Seit Beginn der 1940er Jahre gehörte er zur schwedischen Spitzenklasse der Mittelgewichtsringer. Axel Grönberg war vielfacher schwedischer Meister im griech.-röm. Stil und im Freistil. Er bevorzugte den griech.-römischen Stil, trat aber auch im Freistil an. Als 1946 erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder internationale Meisterschaften veranstaltet wurden, war er dabei. Auch in den folgenden Jahren rang er, vom finnischen Nationaltrainer der schwedischen Ringer Robert Oksa bestens vorbereitet, mit großen Erfolgen. Er wurde 1948 und 1952 Olympiasieger. Auch in Länderkämpfen, die damals sehr populär waren, erzielte er viele Erfolge, musste aber Mitte der 1950er Jahre doch seinem Alter Tribut zollen, als er häufiger in solchen Kämpfen verlor. Er trat daraufhin vom aktiven Ringersport zurück. Axel Grönberg war städtischer Angestellter und lebte in Stockholm.

Internationale Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(OS = Olympische Spiele, WM = Weltmeisterschaft, EM = Europameisterschaft, GR = griech.-röm. Stil, F = Freistil, Mi = Mittelgewicht, Hs = Halbschwergewicht, damals bis 79 kg bzw. 87 kg Körpergewicht)

Jahr Platz Wettbewerb Stil Gewichtskl. Ergebnis
1946 3. EM in Stockholm F Mittel mit Siegen über Jean-Baptist Benoy, Belgien, John Sullivan, Vereinigtes Königreich, Gyula Kóvacs, Ungarn und einer Niederlage gegen Mahmut Ceterez, Türkei
1947 3. EM in Prag GR Mittel mit Siegen über Gyula Németi, Ungarn, Eino Virtanen, Finnland und Rémy Aurine, Frankreich und einer Niederlage gegen Nikolai Below (Ringer), UdSSR
1948 Gold OS in London GR Mittel mit Siegen über Jean-Baptist Benoy, Káre Larsen, Norwegen, Ahmad Akbas, Ägypten, Juho Kinnunen, Finnland, Gyula Németi und Muhlis Tayfur, Türkei
1949 2. EM in Istanbul F Mittel mit Siegen über Jacques Browers, Belgien, Mohammed Moussa, Ägypten, Abbas Zandi, Iran und einer Niederlage gegen Yaşar Doğu, Türkei
1950 1. WM in Stockholm GR Mittel mit Siegen über Juho Kinnunen, Gyula Németi, Mohammed Moussa, Remy Aurine und Ali Özdemir, Türkei
1952 Gold OS in Helsinki GR Mittel mit Siegen über Ercole Gallegati, Italien, Gustav Gocke, Deutschland, Kalervo Rauhala, Finnland und Nikolai Below
1953 2. WM in Neapel GR Mittel mit Siegen über Karel Souček, Tschechoslowakei, Vasile Onoiu, Rumänien, Osvaldo Riva, Italien, Kalervo Rauhala und Branislav Simić, Jugoslawien und einer Niederlage gegen Giwi Kartosia, UdSSR
1954 6. WM in Tokio F Mittel mit Sieg über Nicolas Arcales, Philippinen und Niederlagen gegen Abbas Zandi und Giwi Kartosia

Schwedische Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Axel Grönberg wurde schwedischer Meister im griechisch-römischen Stil im Mittelgewicht in den Jahren 1944, 1945, 1946, 1947, 1948, 1949, 1951, 1953 und im Halbschwergewicht im Jahr 1958; schwedischer Meister im freien Stil im Mittelgewicht wurde er 1944, 1946, 1947, 1948, 1949, 1950 und 1954

Wichtigste Länderkämpfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1952, GR, Mi, Sieg über Gustav Gocke, BRD,
  • 1953, GR, Mi, Sieg über Ismet Atli, Türkei,
  • 1953, F, Mi, Sieg über Ismet Atli,
  • 1954, GR, Mi, Sieg über Giwi Kartosia, UdSSR,
  • 1954, F, Mi, Niederlage gegen Shirtladze, UdSSR,
  • 1954, GR, Mi, Sieg über V. Punkari, Finnland,
  • 1955, GR, Mi, Niederlage gegen Giwi Kartosia,
  • 1955, GR, Mi, Niederlage gegen Anfinogienow, UdSSR,
  • 1956, F, Mi, Niederlage gegen Bekir Büke, Türkei

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DOCUMENTATION of International Wrestling Championships der FILA, 1976
  • Fachzeitschrift Athletik aus den Jahren 1948 bis 1958
  • Jubiläumsband Svensk Brottning 100 år, 2009, ISBN 978-91-633-4730-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]