Bahnstrecke Piła–Ulikowo

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Piła–Ulikowo
(Schneidemühl–Wulkow (Pom.))
Ein Schienenbus verlässt dem Bahnhof Piła Główna  (Schneidemühl Hbf.) in Richtung Wałcz (Deutsch Krone)
Ein Schienenbus verlässt dem Bahnhof Piła Główna
(Schneidemühl Hbf.) in Richtung Wałcz (Deutsch Krone)
Strecke der Bahnstrecke Piła–Ulikowo
Verlauf der PKP-Strecke 403
Streckennummer: 403
Kursbuchstrecke: DR 115a (1940)
PKP 365
Streckenlänge: 124,764 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Strecke – geradeaus
von Piła Główna (Schneidemühl)
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
0,000 Abzweig Piła Północ 79 m
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
nach Szczecinek (Neustettin)
BSicon STRrg.svgBSicon ABZrf.svgBSicon .svg
BSicon STR.svgBSicon eBHF.svgBSicon .svg
3,854 Dolaszewo Wałeckie (bis 2000[1]; Hasenberg) 90 m
BSicon ABZlf.svgBSicon ABZlg.svgBSicon .svg
Militäranschluss
BSicon STR.svg
Haltepunkt, Haltestelle
7,900 Szydłowo Krajeńskie (ehem. Bf;
Wittenberg (Westpr.)(Grenzmark Pos-Westpr))
141 m
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13,964 Skratusz (Schrotz) 141 m
   
Woiwodschaften Großpolen und Westpommern
BSicon STR.svg
Haltepunkt, Haltestelle
16,882 Dobino Wałeckie (seit 1895[1]; ehem. Bf.;
Breitenstein (Kr. Dt. Krone))
130 m
BSicon STR.svg
Bahnübergang
Landesstraße 10
   
von Złotów (Flatow)
   
von Krzyż Wielkopolski (Kreuz)
Bahnhof, Station
23,091 Wałcz (Deutsch Krone Ost/Deutsch Krone) 117 m
Bahnübergang
Landesstraße 22
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach rechts
Anschluss
Bahnübergang
Landesstraße 10
   
von Wierzchowo Pomorskie (Virchow)
Haltepunkt, Haltestelle
25,217 Wałcz Raduń (ehem. Bf; Deutsch Krone West) 113 m
   
28,206 Drzewie (bis 1951[1]; Alte Eiche) 116 m
Haltepunkt, Haltestelle
32,842 Strączno (ehem. Bf; Stranz) 122 m
Haltepunkt, Haltestelle
38,749 Rutwica (Harmelsdorf) 143 m
Haltepunkt, Haltestelle
46,226 Tuczno Krajeńskie (ehem. Bf; Tütz) 106 m
Haltepunkt, Haltestelle
50,835 Jeziorki Wałeckie (Schulzendorf (Kr. Dt. Krone)) 98 m
Haltepunkt, Haltestelle
54,241 Krępa Krajeńska (ehem. Bf; Crampe) 101 m
Haltepunkt, Haltestelle
62,008 Biały Zdrój Południowy (Balster Süd) 94 m
   
von Złocieniec (Falkenburg)
Bahnhof, Station
67,578 Kalisz Pomorski (Kallies) 100 m
   
nach Choszczno (Arnswalde)
Haltepunkt, Haltestelle
72,962 Cybowo (Gutsdorf (Pom.)) 104 m
Abzweig – in Gegenrichtung: nach rechts
Militäranschluss
Bahnübergang
Landesstraße 10
Brücke über Wasserlauf (mittel)
Drawa (Drage)
Bahnhof, Station
76,101 Prostynia (Wildforth) 85 m
Haltepunkt, Haltestelle
82,143 Żółwino (Hassendorf) 105 m
   
86,386 Słutowo (bis 1960[1]; Steinberg (Neum.)) 118 m
Bahnübergang
Landesstraße 10
Bahnübergang
Landesstraße 10
Bahnhof, Station
91,381 Recz Pomorski (Reetz) 80 m
Haltepunkt, Haltestelle
96,282 Sokoliniec (Falkenwalde) 103 m
Bahnhof, Station
101,012 Ognica (Stolzenhagen) 80 m
Bahnhof, Station
107,146 Tarnowo Pomorskie (ehem. Bf; Tornow) 63 m
Haltepunkt, Haltestelle
110,803 Sulino (Goldbeck (Kr. Saatzig)) 64 m
Haltepunkt, Haltestelle
114,327 Barzkowice (ehem. Bf; Barskewitz) 64 m
Haltepunkt, Haltestelle
118,966 Pęzino (ehem. Bf; Pansin)
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
von Runowo Pomorskie (Ruhnow)
Bahnhof, Station
124,764 Ulikowo (Wulkow (Pom.)) 49 m
Strecke – geradeaus
nach Stargard (Stargard)

Die Bahnstrecke Piła–Ulikowo (deutsch: Schneidemühl–Wulkow [Pom.]) ist eine Nebenstrecke der Polnischen Staatsbahn (PKP) in den Woiwodschaften Großpolen und Westpommern.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bahnstrecke Piła–Ustka beginnt im Nordosten der Woiwodschaft Großpolen im Nordbahnhof der Stadt Piła (deutsch Schneidemühl) und endet im südlichen Westen der Woiwodschaft Westpommern im Dorf Ulikowo (Wulkow) nahe der Stadt Stargard (Stargard in Pommern). Damit stellt sie eine Verbindung her zwischen den Städten Piła, Wałcz (Deutsch Krone), Kalisz Pomorski (Kallies) und Recz (Reetz) und bietet über Ulikowo Anschluss an die Städte Stargard und weiter bis zur Woiwodschaftshauptstadt Stettin.

Die Bahnstation Dolaszewo (Hasenberg) an der PKP-Strecke 403
Bahnhof Wałcz (Deutsch Krone, 2010)

Ausbauzustand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke ist durchgehend eingleisig und nicht elektrifiziert.

Für lokomotivbespannte Personenzüge beträgt die Höchstgeschwindigkeit durchgehend achtzig Kilometer pro Stunde, für Triebwagen bis Wałcz ebenfalls achtzig, danach hundert, für Güterzüge erst sechzig, dann siebzig.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ende des 19. Jahrhunderts geplante Bahnstrecke von Stargard nach Schneidemühl entstand in drei Bauabschnitten: am 1. November 1881 wurde der Streckenteil Schneidemühl–Deutsch Krone (heute polnisch: Piła–Wałcz) eröffnet, am 1. September 1888 der Abschnitt Deutsch Krone–Kallies (Kalisz Pomorski) und am 1. September bzw. 15. Oktober 1895 die Abschnitte Stolzenhagen–Wulkow (Ognica–Ulikowo) bzw. Kallies–Ognica.

1945, nach Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde die Strecke mit der Angliederung dieses Teils der deutschen Ostgebiete an Polen polnisch. Am 23. Juni 2000 wurde der Personenverkehr auf der gesamten Strecke eingestellt. Zwischen Wałcz und Kalisz Pomorski war die Strecke später teilweise unbefahrbar. Seit dem 1. September 2006 wurde der Abschnitt Kalisz Pomorski–Ulikowo wieder betrieben, seit dem 1. Februar 2007 der Piła–Wałcz, auf letzterem wurde der Personenverkehr am 21. Februar 2012, auf dem ersten am 1. März 2012 wieder eingestellt, seit dem 1. September 2012 verkehren wieder durchgehend Personenzüge auf der Strecke Piła–Ulikowo. Es verkehren fünf Zugpaare.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ryszard Stankiewicz und Marvin Stiasny: Atlas Linii Kolejowych Polski 2014. Eurosprinter, Rybnik 2014, ISBN 978-83-63652-12-8, S. C2–4
  • Wolfram Bäumer, Siegfried Bufe: Eisenbahnen in Pommern. Bufe-Fachbuch-Verlag, Egglham 1988, ISBN 3-922138-34-9 (Ostdeutsche Eisenbahngeschichte 3).
  • Johannes Hinz: Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land. Bechtermünz, Augsburg 1996, ISBN 3-86047-181-3.
  • Johannes Hinz: Pommern-Lexikon. Für alle, die Pommern lieben. Sonderausgabe. Flechsig-Buchvertrieb, Würzburg 2001, ISBN 3-88189-394-6.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Gemäß Stankiewicz/Stiasny
  2. Höchstgeschwindigkeiten für Personenzüge, Schienenbusse und Güterzüge 2015/16
  3. Kursbuch 2015/16

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]