Bamberger Schranke

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Bamberger Schranke wird die Sprachgrenze vom Bambergischen zu anderen fränkischen Dialekten genannt.

Am Dialekt ist die westliche Sprachgrenze zwischen dem bambergischen und dem unterfränkischen Dialekt (Meefränggisch) leicht zu erkennen, da dort die häufig verwendeten Vokale ‚e‘ bzw. ‚a‘ wechseln. Wird im Oberfränkischen vor allem das ‚a‘ verwendet, wird es ab dem Haßfurter Raum durch das ‚e‘ ersetzt, zum Beispiel Baa – Bee (Bein), Staa – Stee (Stein) oder Maa – Mee (Main).

Des Weiteren werden Diminutive im Bamberger Raum mittels der Endung ‚a‘ gebildet, während im Unterfränkischen das ‚i‘ verwendet wird, zum Beispiel Brödla – Brödli (Brötchen), Käsdla – Käsdli (Kästchen).

Wobei im Maintal die Grenze zwischen dem bambergischen und dem unterfränkischen Dialekt nicht mit der Grenze zwischen den Regierungsbezirken Oberfranken und Unterfranken übereinstimmt, sondern ca. 15 km weiter westlich verläuft und identisch mit der Westgrenze von Bierfranken ist, weshalb in neuerer Zeit Unterfränkisch als Meefränggisch bezeichnet wird.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

linguist.de (abgerufen 2. Juni 2009)