Bamberger Schranke

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Fränkische Subdialekte, nach: Klepsch, Alfred, Wagner, Eberhard: Handwörterbuch von Bayerisch-Franken

Bamberger Schranke wird die Sprachgrenze vom Bambergischen zu anderen fränkischen Dialekten genannt.

Grenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steigerwaldschranke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die westliche Sprachgrenze zwischen dem Bambergischen (auf der Karte rosa) und dem Unterostfränkischen (gelb) wird nicht nur Bamberger Schranke, sondern auch Steigerwaldschranke genannt. Die Grenze ist leicht zu erkennen, da dort die häufig verwendeten Vokale ‚e‘ bzw. ‚a‘ wechseln. Wird im Bambergischen vor allem das ‚a‘ verwendet, wird es ab dem Haßfurter Raum durch das ‚e‘ ersetzt, zum Beispiel Baa – Bee (Bein), Staa – Stee (Stein) oder Maa – Mee (Main).

Des Weiteren werden Diminutive im Bamberger Raum mittels der Endung ‚a‘ gebildet, während im Unterostfränkischen das ‚i‘ verwendet wird, zum Beispiel Brödla – Brödli (Brötchen), Käsdla – Käsdli (Kästchen).

Wobei die Steigerwaldschranke nicht mit der Grenze zwischen den Regierungsbezirken Oberfranken und Unterfranken übereinstimmt, sondern im Maintal 14 km weiter westlich bei Augsfeld verläuft. Sie ist zudem identisch mit der Westgrenze Bierfrankens.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

linguist.de (abgerufen 2. Juni 2009)