Basel-St. Johann

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St. Johann
Quartier von Basel
Karte von St. Johann
Koordinaten 610241 / 268943Koordinaten: 47° 34′ 16″ N, 7° 34′ 29″ O; CH1903: 610241 / 268943
Fläche 2,24 km²
Einwohner 17'980 (Jan. 2003)
Bevölkerungsdichte 8027 Einwohner/km²
BFS-Nr. 2701-011
Postleitzahl 4056

St. Johann (Betonung auf letzter Silbe [saŋgt jɔˈhanː], im Baseldeutsch Santihans genannt) ist ein Stadtteil der Schweizer Stadt Basel. Er liegt im stark industrialisierten Norden der Stadt. Dort findet sich der Rheinhafen St. Johann und die städtische Müllverbrennung. Das Quartier hat einen hohen Anteil ausländischer Bewohner und ist einer der sozialen Brennpunkte Basels. Die Nähe zum Rhein und der Stadt ermöglichen dennoch eine hohe Lebensqualität.

Der Stadtteil St. Johann grenzt im Norden an Frankreich, im Osten an den Rhein, im Süden an die Stadtteile Basel-Vorstädte St. Johanns-Park und Am Ring (St. Johanns-Ring) sowie im Westen an den Stadtteil Iselin (Burgfelderstrasse).

Das St. Johanns-Quartier verdankt seinen Namen dem Johanniterorden der hier seit 1206 eine Niederlassung (eine «Kommende») hatte. Von der Niederlassung des Ordens ist heute nichts mehr zu finden.[1]

Industrie in St. Johann
St.-Johanns-Park

Wohnbezirke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Johann ist in fünf Wohnbezirke unterteilt:

  • Kannenfeld (Kannenfeldstrasse, Antoniuskirche)
  • Friedmattviertel (Kannenfeldpark, Burgfelderhof, Schachhof)
  • Lysbüchel (Bahnhof St. Johann, Voltamatte, Novartis Campus)
  • Landskron (Davidsboden, Voltahalle)
  • Pestalozzi (Hebelplatz, St. Johanns-Park)

Gebäude und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. altbasel.ch
  2. Anne Nagel, Bernard Jaggi: Der Ackermannshof in Basel. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 920, Serie 92). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2012, ISBN 978-3-03797-067-6.