Bernd Philipp

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Bernd Philipp (* 5. Februar 1950 in Berlin) ist ein deutscher Journalist sowie Buch- und Drehbuchautor.

Er volontierte zwischen 1970 und 1972 in Düsseldorf bei der WAZ-Mediengruppe. Von 1973 bis 1976 war er Redakteur bei der B.Z. in Berlin (Schwerpunkt TV), anschließend Feuilletonredakteur bei Die Welt und der Berliner Morgenpost.

1977 wurde er Ressortleiter Medien und Herausgeber des Morgenpost-Wochen-Journals Berliner Illustrirte Zeitung. 18 Jahre arbeitete er auch als Chefreporter bei der Berliner Morgenpost.

Seit mehr als 30 Jahren erschien jeden Sonntag seine Kolumne Lebenslagen in der Berliner Morgenpost. Damit zählte sie zu den ältesten von einem einzigen Autor geschriebenen Rubriken Deutschlands. Themen: Die kleinen Sensationen des Alltags, der Ehe, der Medien, die wundersame Welt der Werbung etc. Am 28. Februar 2010 veröffentlichte die Berliner Morgenpost die Kolumne zum letzten Mal und widmete Bernd Philipp eine ganze Seite. Inzwischen führt Philipp seine Kolumne auf seiner persönlichen Website weiter.[1]

Seit 2006 ist Philipp freiberuflich tätig, unter anderem Vertragsautor bei der Berliner Morgenpost, bei Die Welt und Welt am Sonntag. Zusammen mit Hellmuth Karasek und Hajo Schumacher gehört er zum Kolumnisten-Team des Axel-Springer-Verlags.

Etwa vier Jahre lang, bis 2010 schrieb Philipp für die Berliner Morgenpost und die Welt die Sonntagsserie Berliner Spaziergang, für die er sich mit je einem Prominenten aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zu einem Gespräch und einem Spaziergang an dessen „Lieblingsecke“ traf.[2][3]

Er arbeitet nun als freier Medien- und Marketingberater und entwickelt Formate für Film und TV.

Seit Ende des Jahres 2009 arbeitet Bernd Philipp für den Kaupert-Verlag als Direktor für Firmenrepräsentanz und Chef des KAUPERTS Klub der Berlin-Beweger, für den er vor allem Berliner Unternehmer porträtiert.[4][5]

Mehr als 20 Bücher mit Alltagsgeschichten hat Bernd Philipp verfasst, darunter Titel wie „So heiter geht’s im Leben zu“, „Müssen Frauen sein?“, „Golfy – ein Golfball packt aus“, „Das Leben ist ’ne Wundertüte“, „Beine, die das Leben stellt“. Er war Koautor der 2004 unter dem Titel „Ich habe mich gewarnt“ erschienenen Autobiografie von Hugo Egon Balder. 2008 erschien Leben gefährdet ihre Gesundheit, ein Buch, in dem die besten Lebenslage-Kolumnen zusammengestellt sind.

Zusammen mit Renate Wiechmann schrieb er das Buch Der letzte Zug. Darin wird das Schicksal der letzten aus Berlin nach Auschwitz deportierten Juden beschrieben. Es wurde das deutsche Begleitbuch zu Artur Brauners Kinofilm Der letzte Zug unter der Regie von Joseph Vilsmaier.

Philipp lebt im Berliner Westend, ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Märchen-Apotheke. Grimms Märchen als Heimmittel für Kinderseelen. 1. Auflage. Kösel Verlag, 2011, ISBN 978-3-466-30926-9 (mit Silke Fischer, herausgegeben von Stephanie zu Guttenberg).
  • Leben gefährdet ihre Gesundheit. Ein Mensch in allen Lebenslagen. 1. Auflage. B & S Siebenhaar Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-936962-44-4.
  • Der letzte Zug. Roman zum Film. 1. Auflage. Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3-7466-2311-5 (mit Renate Wiechmann).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bernd Philipp: Aktuelle Lebenslage. In: bernd-philipp.com. Abgerufen am 10. April 2015.
  2. Bernd Philipp: Über mich. In: „bernd-phillip.com“. Abgerufen am 10. April 2015.
  3. Bernd Philipp: Ein Leben für die Bühne. In: Berliner Morgenpost. 20. November 2005, abgerufen am 10. April 2015 (PDF): „Berliner Spaziergang: die Sonntagsserie in der Berliner Morgenpost. Autor Bernd Philipp trifft Berliner, die in der Stadt etwas bewegen. Treffpunkt ist ihre Lieblingsecke. Heute: […]“
  4. Bernd Philipp: KAUPERTS Klub ‚applaudissimo‘ ist da! In: kaupertmedia.de. Kaupert Media GmbH, 13. September 2009, abgerufen am 10. April 2015: „Mit Bernd Philipp als Macher wurde KAUPERTS Klub ‚applaudissimo‘ ins Leben gerufen. Im KAUPERTS Klub haben die ‚Zugpferde‘ der Berliner Geschäftswelt und der Society zukünftig ein Forum. Freuen Sie sich auf interessante Storys über noch interessantere Menschen, die in Berlin etwas bewegen.“
  5. Klub der Berlin-Beweger, berlinbeweger.de (abgerufen 15. Januar 2011)