Beuerbach (Weil)

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Beuerbach
Koordinaten: 48° 8′ 45″ N, 10° 55′ 0″ O
Höhe: 571 m ü. NHN
Einwohner: 179 (1987)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 86947
Vorwahl: 08195
Feldkapelle
Feldkapelle

Beuerbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Weil im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Pfarrdorf liegt auf freier Flur, circa drei Kilometer nördlich von Weil. 500 m südwestlich entspringt der Beuerbach. Er durchfließt den Ort und mündet nach einigen Kilometern in den Verlorenen Bach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird erstmals 1055 im Breviarium Gotscalchi des Klosters Benediktbeuern genannt. Dem Kloster gehörte er bis zur Säkularisation im Jahr 1802.

Beuerbach bildete seit den Gemeindeedikten Anfang des 19. Jahrhunderts eine selbständige Gemeinde mit dem Weiler Adelshausen und den Einöden Mangmühle, Wolfmühle und Zellhof. Im Zuge der Gebietsreform wurde diese 1972 nach Weil eingegliedert.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholische Pfarrkirche Sankt Benedikt

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Beuerbach

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Hemmerle: Die Benediktinerabtei Benediktbeuern (= Max-Planck-Institut für Geschichte [Hrsg.]: Germania Sacra. Neue Folge 28, Das Bistum Augsburg: Teil 1). Walter de Gruyter, Berlin 1991, ISBN 978-3-11-012927-4, S. 336 (Volltext [PDF; 12,3 MB; abgerufen am 10. September 2018]).
  • Karl Gattinger, Grietje Suhr: Landsberg am Lech, Stadt und Landkreis (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band I.14). Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2449-2, S. 826–829.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Beuerbach (Weil) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 507.