Birgit Guðjónsdóttir

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Birgit Guðjónsdóttir beim Deutschen Kamerapreis 2018

Birgit Guðjónsdóttir (deutsche Transkription Birgit Gudjonsdottir, * 4. Januar 1962 in Reykjavík) ist eine isländische bildgestaltende Kamerafrau.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Birgit Guðjónsdóttir wurde 1962 in Reykjavík als Tochter einer österreichischen Künstlerin und eines isländischen Zimmermanns geboren. Sie wuchs in Island, Norwegen, Deutschland und Österreich auf. Nach ihrem Studium der Photographie in Wien arbeitete sie als Kamera-Assistentin bei internationalen Film- und Fernsehproduktionen. Seit 1992 ist sie als Director of Photography / Kinematografin tätig.

Seit 1998 ist Birgit Guðjónsdóttir Dozentin an der Filmakademie Baden-Württemberg. 2005–2010 dozierte sie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Ab 2010 unterrichtet sie regelmäßig an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf (Potsdam), wo ihr 2013 eine Honorarprofessur verliehen wurde. Sie ist Mitglied der Deutschen Filmakademie, sowie der Europäischen Filmakademie (EFA). 2012 wurde sie zum Vorstandsmitglied von 'IMAGO' European Federation of Cinematographers berufen. Seit 2008 ist sie 'IMAGO' Repräsentantin des Bundesverband Kamera (BVK).

Birgit Guðjónsdóttir lebt und arbeitet in Berlin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998: Kommissar Rex (Fernsehreihe) – Regie: M. Riebl, H. Werner
  • 2000: Der Duft der weiten Welt (TV-Dokumentarfilm) – Regie: Claudia Pöchlauer
  • 2001: Tazara (TV-Dokumentarfilm) – Regie: Claudia Pöchlauer
  • 2002: Und Tschüss Ihr Lieben (TV-Film) – Regie: Connie Walther
  • 2002: Was war Links (TV-Dokumentarfilm) – Regie: Andreas Schmidt
  • 2003: Jargo (Kinospielfilm) – Regie: Maria Sigurdardóttir
  • 2006: No Name City (Kino Dokumentarfilm) – Regie: Florian Flicker
  • 2008: Schattenwelt (Kinospielfilm) – Regie: Connie Walther
  • 2010: Und wir sind nicht die Einzigen (TV-Film) – Regie: Christoph Röhl
  • 2010: Our Grand Despair (Kinospielfilm) – Regie: Seyfi Teoman
  • 2010: Tomorrow you will leave (Kino Dokumentarfilm) – Regie: Martin Nguyen
  • 2012: Eisheimat (Kino Dokumentarfilm) – Regie: Heike Fink
  • 2012: Zappelphilipp (TV-Film) – Regie: Connie Walther
  • 2013: TatortFrühstück für immer (TV-Reihe)
  • 2014: For my sisters (TV Dokumentarfilm) – Regie: Stephanus Domanig
  • 2015: Welcome to Iceland (Kinospielfilm) – Regie: Felix Tissi
  • 2015: Männer allein auf dem Olymp, weil Frauen nackt im Pumps mit einem Sack voller Steine den Filmolymp hochklettern müssen (Dokumentarfilm) – Regie: Margrét Rún
  • 2016: Hochzeit meiner Eltern (TV-Film) – Regie: Connie Walther
  • 2016: Jahre des Vergessens (TV-Spielfilm) – Regie: Esther Gronenborn
  • 2017: Ich werde nicht schweigen – Regie: Esther Gronenborn
  • 2017: Die Rüden – Regie: Connie Walther

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018: Deutscher Schauspielpreis – Sonderpreis in der Kategorie Starker Einsatz[1]
  • 2018: Deutscher Kamerapreis (Ehrenpreis)
  • 2013: 'Cinematographer Award', The Woman International Film and Television Showcase[2]
  • 2011: The Best Director of Photography Award für 'Our Grand Despair', Istanbul Filmfestival

Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: 'Zappelphilipp', Nominiert für den Deutschen Kamerapreis und nominiert für den Kamerapreis der Deutschen Akademie für Fernsehen
  • 2011: 'Und wir sind nicht die Einzigen', Nominiert für den deutschen Fernsehpreis

Festivalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: 'Zappelphilipp', Biarritz Filmfestival
  • 2011: 'Our Grand Despair', Berlinale Wettbewerb, Istanbul Film Festival
  • 2009: 'Schattenwelt', Rome Film Festival Wettbewerb
  • 2004: 'Jargo', Berlinale Wettbewerb 14plus

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Birgit Gudjonsdottir – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutscher Schauspielpreis: Die Nacht der Gewinner. Artikel vom 14. September 2018, abgerufen am 14. September 2018.
  2. [1]


Island Anmerkung: Isländer werden mit dem Vornamen oder mit Vor- und Nachnamen, jedoch nicht allein mit dem Nachnamen bezeichnet. Weiterführende Informationen finden sich unter Isländischer Personenname.