Birgit Steinegger

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Birgit Steinegger (* 4. November 1948 in Bern) ist eine Schweizer Schauspielerin, Parodistin und Unterhaltungskünstlerin.

Sie ist die Tochter eines Schweizers und einer Schwedin. Nach Ballett-, Violin- und Klavierunterricht absolvierte sie eine Ausbildung zur Kindergärtnerin. Danach nahm sie Schauspielunterricht, zuerst in Bern, später an der Pariser Schauspielschule Lecoq. Sie arbeitete danach zunächst frei an verschiedenen Bühnen, unter anderem auch am Stadttheater Bern und dem Städtebundtheater Biel-Solothurn. Berühmt wurde Birgit Steinegger durch ihre Nachahmungen von Schweizer Persönlichkeiten.

Auftritte und Sendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1978 tourt die junge Birgit Steinegger im Auftrag von PTT und SRG als UK-Fee durch die Deutschschweiz und wirbt mit dem Slogan «UK-Fee bringt UKW» erfolgreich dafür, dass die Radiohörer von der veralteten Mittelwelle auf UKW wechseln.[1]

Beim Schweizer Fernsehen SF präsentierte sie 14 Jahre lang „Das Spielhaus“. Danach war sie fünf Jahre lang Nachrichtensprecherin bei Schweiz aktuell und wirkte u. a. bei Lüthi und Blanc und Die Direktorin mit. Auch beim Radio DRS war und ist Birgit Steinegger zu hören, wie zum Beispiel in Zweierleier, einer Satiresendung, die sie mit ihrem Kollegen Walter Andreas Müller aufnimmt, oder als Moderatorin bei der Nachtsendung Nachtexpress oder der Morgensendung Guete Morge. Birgit Steinegger war zudem in ihrer Parodie Total Birgit oder in der politischen Satiresendung Punkt CH zu sehen.

Rollen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frau Iseli war wohl Birgit Steineggers berühmteste Figur in ihrer Ein-Frau-Comedysendung Total Birgit beim Schweizer Fernsehen. Weitere Rollen im Rahmen dieser Sendung waren die Italienerin Frau Schrupatelli oder die urchige Familie Pfund.

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Birgit Steinegger war bis zu dessen Tod 1999 mit dem Schauspieler Franz Matter verheiratet.[2]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991: Salzburger Stier (zusammen mit Viktor Giacobbo)
  • 1994: Prix Walo als Publikumsliebling
  • 1994: Berner Bäredräck (als Vertreterin des Berner Humors)
  • 2001: Prix Walo (Beste Unterhaltungssendung des Jahres 2001)
  • 2003: Tele-Preis
  • 2005: erreichte sie den 2. Platz in der Sparte Schweizer/in des Jahres beim Swissaward
  • 2006: Schauspielerin des Jahres:Schaffhauser Sportler+Künstlergala

Filme (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Total Birgit
  • Total Birgit 2
  • Total Birgit 3
  • 2005: Undercover (Regie: Sabine Boss)[3]
  • 2007/08: Total Birgit 4
  • 2009/10: Total Birgit 5
  • 2011/12: Total Birgit 6
  • 2015: Total Birgit 7 (letzte Folgen)[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erich Aschwanden: «Blick zurück» auf die Radioreform 1978: Die UK-Fee bringt UKW In: Neue Zürcher Zeitung vom 14. August 2017
  2. Ingrid Bigler-Marschall: Matter, Franz (No 3). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  3. Undercover vegafilm.com, abgerufen am 18. März 2015
  4. SRF streicht Show von Birgit Steinegger (65) Mitteilung auf bluewin.ch vom 3. September 2014