Blankenheimerdorf

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Blankenheimerdorf
Gemeinde Blankenheim
Koordinaten: 50° 26′ 23″ N, 6° 37′ 33″ O
Höhe: 541 m
Fläche: 18,36 km²
Einwohner: 1046[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53945
Vorwahl: 02449
Blankenheimerdorf (Nordrhein-Westfalen)
Blankenheimerdorf

Lage von Blankenheimerdorf in Nordrhein-Westfalen

Blankenheimerdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Blankenheim (Ahr) im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt auf einem Höhenrücken, der die Wasserscheide zwischen Ahr und Urft bildet. Westlich von Blankenheimerdorf liegt Blankenheim-Wald. Zwischen beiden Orten verläuft die Bundesstraße 51. Im Ort treffen sich die Kreisstraßen 69 und 70.

Blankenheimerdorf, Luftaufnahme (2016)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Römerstraße führte direkt durch den heutigen Ortsteil Blankenheimerdorf. In dem Ort wurde römisches Mauerwerk gefunden. Zur Zeit der Franken fungierte Blankenheimerdorf als Königshof. Hier hat schon Karl der Große gejagt.

Vor der Errichtung der Burg auf der Felskuppe oberhalb der Ahrquelle hieß der heutige Ort Blankenheim. Nach ihrer Fertigstellung bildete sich unterhalb der Burg ein neuer Ort, der sich „Blankenheim“ nannte, während das alte „Blankenheim“ den Zusatz „-(er)dorf“ erhielt.

Am 1. Juli 1969 wurde Blankenheimerdorf nach Blankenheim eingemeindet.[2]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ältesten Teile der kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul stammen von 1684.

Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort führen die Radfernwege:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Baales: Geschichte und Geschichten rund um Blankenheimerdorf und von der Oberahr. Blankenheimerdorf 2004.
  • Peter Baales; Vor 60 Jahren und mehr – Heimatgeschichte in dunkler Zeit, Blankenheimerdorf, 2005
  • Peter Baales: Dorff Blanckenheim, Altes und Neues aus unserer Heimatgeschichte, Blankenheimerdorf, 2007

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Blankenheimerdorf auf Blankenheim.de (Memento vom 2. August 2016 im Internet Archive)
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 99.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]