Blitzmädels an die Front

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
OriginaltitelBlitzmädels an die Front
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1958
Länge88 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieWerner Klingler
DrehbuchHans Hellmut Kirst
Johann Alexander Hübler-Kahla
ProduktionJohann Alexander Hübler-Kahla
MusikHorst Dempwolff
KameraErich Claunigk
SchnittKlaus M. Eckstein
Besetzung

Blitzmädels an die Front ist ein deutscher Kriegsfilm des Regisseurs Werner Klingler aus dem Jahr 1958 mit Eva Ingeborg Scholz, Antje Geerk, Horst Frank und Klausjürgen Wussow in den Hauptrollen. Das Drehbuch verfassten Hans Hellmut Kirst und Johann Alexander Hübler-Kahla. In der Bundesrepublik Deutschland kam der Streifen das erste Mal am 22. August 1958 in die Kinos.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1944: Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wird die Oberführerin Hanna Helmke – zusammen mit 30 Helferinnen (wegen des Emblems auf der Uniform umgangssprachlich „Blitzmädel“ genannt) – zu der Nachrichtenzentrale eines Feldflugplatzes abgesandt, den die deutsche Luftwaffe nahe der französischen Westfront errichtet hat. Oberleutnant Wagner hat seine Überzeugung, dass der Krieg noch zu gewinnen sei, längst über Bord geworfen und macht daraus auch keinen Hehl. Er hält deshalb die Abordnung der Mädchen für sinnlos. Wegen seiner freimütigen Äußerungen gerät er bald in Konflikt mit Hanna Helmke. Die hat nur ihre Dienstvorschriften im Kopf und ist gewohnt, Befehle sowohl entgegenzunehmen als auch zu erteilen.

Die Invasion der Alliierten lässt nicht lange auf sich warten. Diesen Umstand nehmen Regisseur und Drehbuchautoren zum Anlass, ein paar Einzelschicksale der Blitzmädels zu schildern. Etliche von ihnen kommen bei ihren Einsätzen ums Leben. Auch eine Liebesgeschichte zwischen einer Wehrmachtshelferin und einem Franzosen mit ihrem tragischen Ende ist eingebaut.

Bevor die alliierten Truppen das Lager stürmen, erhält Helmke den Befehl, sich mit ihren Nachrichtenhelferinnen in ein anderes Lager zu begeben, wo sie zur Betreuung von Verwundeten eingesetzt werden können.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Politisch und moralisch fragwürdiger Kriegsfilm in vorgeblich dokumentarischem Stil.“

Quelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Programm zum Film aus dem Verlag Das Neue Film-Programm, Mannheim, Nr. 4014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. rororo-Taschenbuch Nr. 3174 (1988), S. 368